Tanken und lesen …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

 

ihr habt hoffentlich besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr gehabt.

Ich selber habe keinen sonderlich tollen Start erwischt, bin am 30.12. gestürzt und habe mir eine Rippenprellung zugezogen (Für Medizininteressierte: keine sonderlichen Schmerzen bis gestern, dann aber hallo!) Ich kann mich kaum rühren, die Schmerzspitzen sind wie Folter, vergleichbar mit Bandscheibenvorfall. Am schlimmsten ist der Versuch zu husten.

Kein Laufen, kein Billardtraining, ich liege und denke. Hoffe dabei, dass es besser wird.

Das Bild oben zeigt mein Buch im Regal bei Esso (in Vallendar), der Inhaber ist auf mich zu gekommen. Er hat mehrere Tankstellen, wird mein Buch auch dort anbieten. Mühsam ernährt sich der selfpublisher, aber er ernährt sich …

Das neue Manuskript wehrt sich noch gegen das Versenden an die Testleser. Ich finde ständig selbst Verbesserungsansätze und zweifle total, ob die Geschichte gut und gut erzählt ist. Ich kenne diese Phasen, sie gehen zum Glück vorbei, wie auch Rippenprellungen.

 

In dem Sinne, euch allen einen guten Start und das Jahr 2017 …

Herzlich

euer Anton

Dr. Gottfried Leibner jetzt bei XinXii

Hallo, zusammen,

mein Buch gibt es als eBook bisher nur bei Amazon (mobi-Format für den Kindle). Heute habe ich „Gegen die Gier“ beim eBook-Distributor XinXii eingereicht; es steht in Kürze auch in 11 weiteren shops in den üblichen Formaten (ePub, pdf) zur Verfügung (siehe Bild). Bei Amazon weiterhin auch, schon wegen der guten Rezensionen.

Da fällt mir ein, es ist bald Weihnachten und man kann eBooks auch verschenken. ‚Wie‘ wissen sicher die wenigsten, deshalb hier ein paar Tipps (aus der selfpublisher-Bibel von Matthias Matting):

So funktioniert das Verschenken von eBooks

Der Schenkende braucht ein Konto beim jeweiligen Anbieter. Der Beschenkte muss sich, wenn er das Geschenk einlösen will, ebenfalls ein Konto beim Anbieter anlegen. Natürlich braucht er auch irgendein Lesegerät, etwa ein Smartphone, Tablet oder einen E-Reader. Bei iBooks braucht der Beschenkte speziell ein iOS-Gerät oder einen Mac.

eBooks bei eBook.de verschenken

Bei eBook.de finden Sie den Verschenk-Knopf prominent unter dem Kaufknopf. Halten Sie den Mauszeiger darüber, bekommen Sie eine Erläuterung. Nach dem Login geben Sie dann Empfänger-Details, Wunschdatum und Grußbotschaft ein und bezahlen das Geschenk. Der Empfänger erhält dann zum gewünschten Zeitpunkt Ihre Nachricht und eine Anleitung zum Einlösen des Geschenks.

eBooks bei iBooks verschenken

Bei Apple iBooks finden Sie die Verschenkoption auf der Buch-Detailseite innerhalb der iBooks-App als zusätzliche Option des Buttons unter dem Cover. Ein Klick öffnet ein Fenster, in dem Sie Wunschdatum und Grußtext spezfizieren. Der Empfänger erhält dann einen Code, den er in seinem eigenen Konto einlösen kann. Wichtig: das ist nur im selben Apple-Store möglich. Sie können also kein eBook an einen US-Nutzer (des US-iBook-Stores) verschenken.

eBooks bei Thalia verschenken

Bei Thalia finden Sie den Verschenk-Button direkt unter dem Kauf-Knopf. Wenn Sie darauf klicken, müssen Sie die Daten von Absender und Beschenktem eingeben. Ein Wunschdatum, an dem das Geschenk verschickt werden soll, ist optional. Außerdem ist ein Grußtext möglich. Der Empfänger erhält dann per E-Mail ein PDF mit einem Download-Code, den er unter www.thalia.de/ebook-code einlösen kann.

Welche Shops keine Verschenkmöglichkeit anbieten

Bei Amazon können Nutzer nur Blanko-Gutscheine verschenken, die sich für jedes Produkt einlösen lassen. Vorsicht: falls der Beschenkte davon ein eBook kauft und dann eine Rezension dazu schreibt, wird diese nicht veröffentlicht. Ähnlich – allerdings ohne die Rezensions-Beschränkung – ist es bei den meisten anderen oben nicht aufgeführten Anbietern, also etwa Weltbild, Hugendubel oder Google Play.

Tja, dann bleibt mir nur noch, euch Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit zu wünschen und dass euch gute Ideen für Geschenke einfallen.

Herzlich,

euer Anton

 

 

Hallo, Freundinnen und Freunde,

JAHRESTAG: Heute ist ein Jahrestag. Am 05.12.2015 habe ich die ersten Seiten der Idee zum Plot meines zweiten Buchs geschrieben (hieß damals noch ‚2048‘). Heute ist es so weit, dass ich meine Testleser von „Gegen die Gier „angeschrieben habe, ob sie sich bei ‚Freundfeinde‘ wieder beteiligen wollen. Im Bild seht ihr den neuesten Cover-Entwurf (noch mit Wasserzeichen, das Foto muss noch gekauft werden).

Ich kann euch auch den pitch (Buch in einem Satz) von ‚Freundfeinde‘ in der neusten Fassung präsentieren:

Der syrische Flüchtling Fadi kämpft im Deutschland des Jahres 2048 für Arme und Rechtlose in einer gespaltenen Gesellschaft voller Gegensätze, die 15 Millionen Kriegsflüchtlinge im Lande ausbeutet, während ihm zwei Todfeinde nach dem Leben trachten; mit einem verbindet ihn seit Kindertagen ein Gelübde ewiger Freundschaft mit dem anderen ein verhängnisvoller Irrtum.

Ich gehe davon aus, dass es bis ca. Mitte des Jahres 2017 dauern wird, bis das Manuskript so weit ist, dass ich es einer Literaturagentur oder einem Verlag präsentieren kann. Die dafür erforderlichen Unterlagen (vor allem das Exposé) werde ich mit erheblich mehr Aufwand vorberieten wie bei ‚Gegen die Gier‘. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.

Ach ja, die Cashback-Aktion läuft noch bis Übermorgen, die zweite Hälfte war mau, genau zwei haben sich noch beteiligt. Das ist selfpublisher-Schicksal, muss man mit leben.

Meine Kurzgeschichte für den Wettbewerb von BoD (Einsendeschluss 20.1.17) ist schon sehr weit. Habe sie vier Leuten zum Testlesen geschickt, eine sehr positive Rückmeldung habe ich schon. Sie muss 110%ig gut werden, ich will schließlich gewinnen. Entscheiden wird im übrigen keine Jury sondern das Leservotum; wer die meisten 5-Sterne-Bewertungen erhält, ist der Sieger. Ich informiere noch darüber.

Ansonsten: Behaltet die nötige Ruhe im Vorweihnachtsstress …

Herzlich

euer Anton

Heute und Morgen noch 6,99€ cashback …

Hallo, miteinander,

die Cashback-Aktion ist gut angelaufen!  5 Leser haben mir ihre Quittungen für den ersten Zeitraum zugeschickt, eine sechste kam gestern mit dem Datum vom 16.11. PLZ 531xx, der Einsender ist der erste im neuen Zeitraum. Bis Morgen gibt es noch 6,99€ für eine gemailte Kaufquittung. Für Einzelheiten schaut in meinen Post vom Sonntag. Dann wird es alle drei Tage 1€ weniger. Also haltet euch ran, teilt den Beitrag, sprecht darüber. Es gibt sicher noch viele, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben und etwas sparen möchten.

Ansonsten seht ihr, dass meine Rezensionsbilanz recht ordentlich ist.

Bin zufrieden.

Herzlich

euer Anton

Am Anfang war das Lesezeichen …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

es gibt einiges zu berichten. Von meinen Lesungen wisst ihr ja schon. Am Samstag letzter Woche habe ich auch eine solche besucht, von Heribert Weishaupt. Er schreibt Regionalkrimis, „Troisdorf-Krimis“ heißt die Reihe. Es gibt schon drei davon. Mich interessierte vor allem, wie der Kollege das macht. Ort des Geschehens wieder das Hofcafé 7. Himmel in Niederkassel. Das wird noch ein Literaturtreff oder ein Künstlercafé. Demnächst wird da eine Reiseshow (Route 66) und ein Klavierkonzert  geboten (Guckt mal bei Facebook). Jedenfalls war die Lesung von „Herbstnebel“, dem neuesten Werk von Heribert Weishaupt gut besucht, gut gemacht und sie hat meinen Ansatz bestätigt. Viel Wert legen auf Hintergrund und Persönliches, das scheinen die Leser wissen zu wollen. Ein paar Kleinigkeiten habe ich für meine nächste eigene Lesung mitgenommen.

Im Bild für den Blogbeitrag seht ihr mein neuestes Werbemittel, entstanden für die Buchhandelspräsenz, die ich anstrebe. Zum einen habe ich neben Vallendar auch eine Buchhandlung in Montabaur sowie Thalia in Neuwied (fast) an der Angel, sicher ist aber, dass ich im Norden demnächst präsent sein werde.  In den Buchhandlungen „Wortwerke“ ( Bad Segeberg, Husum und Bremerhaven) werden Self-Publishern die Präsentation und der Verkauf ihrer gedruckten Bücher und E-Books ermöglicht. Wortwerke ist eine Kombination aus Buchhandlung, Workshop-Location und Literatur-Café. Das ganze ist nicht kostenlos, aber man muss investieren. Dazu kann man auch eigene Werbemittel einsetzen, deshalb die Lesezeichen. Unterstützt hat mich wieder Cora Banek von corabanek design (Vielen Dank, Cora, auch auf diesem Wege.

Meine „Freundfeinde“ liegen etwas brach derzeit, da ich an einer Kurzgeschichte für einen Autorenwettbewerb arbeite, den BoD veranstaltet. „READ MY SHORT“ verlangt eine Kurzgeschichte aus dem Genre Krimi, Romanze oder Fantasy, die als Bedingung nicht länger als 27000 Zeichen (18 Normseiten) sein darf und mit einem vorgegebenen Satz beginnen muss. ich habe Krimi gewählt, da lautet der Satz „Was wäre das Leben ohne ein Quäntchen Spannung“. Meine Geschichte („Die Schwesternkiller-Story“) ist schon fertig, aber die Überarbeitung zieht sich wie üblich, Einsendeschluss ist der 20.1.17. Der Gewinner kriegt vollen Verlagssupport für sein nächstes Buchprojekt. Ob ich gewinne, weiß ich nicht, aber wer’s nicht versucht, hat schon verloren.Vielleicht wird so die Erstellung und Veröffentlichung von „Freundfeinde“ ein „Quäntchen“ preisgünstiger 🙂

Ihr seht, es gibt immer etwas zu tun. Derzeit läuft meine „Cash-back vom Autor“-Aktion auf Facebook an. Noch etwas zäh, wie es scheint, aber die ersten haben schon mitgemacht. Kostet auch etwas Geld, aber man muss investieren. Mund-zu-Mund-Propaganda ist das beste Werbemittel für einen selfpublisher, die entsteht natürlich nicht von selbst. Mein Motto: Lest und sprecht darüber. Wenn ihr dazu, also für ein solches Gespräch, ein kleines Handout benötigt, meldet euch, ich schicke euch gern ein paar Lesezeichen zu.

Herzlich

euer Anton

Wechselfieber …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich habe für mein Taschenbuch am 24.10. einen exklusiven Vertrag mit BoD (Books on Demand) geschlossen. Diese Zeilen im Impressum sind neu:

© 2016
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt. ISBN: 9783741273438

Bei amazon ist das Taschenbuch bestellbar, wenn auch gekennzeichnet als „Nicht auf Lager“, was aber nur heißt, dass bei einer Bestellung Amazon BoD mit dem Druck beauftragt und das Buch in 3-5 Tagen geliefert wird. Mein eBook bleibt bei Amazon, da hängen die Rezensionen dran, auf die ich stolz bin. Der eBook-Vertrag mit Amazon ist ab 12.12. nicht mehr exklusiv, ich werde dann das eBook auf alle online-Plattformen bringen.

Warum ich von Amazon mit dem Taschenbuch weg bin? Ganz einfach: Das Buch bei BoD hat eine ISBN, die im deutschen Buchhandel gelistet wird. Man kann mein Buch also jetzt in jeder beliebigen Buchhandlung bestellen. Das halte ich für einen großen Vorteil.

Noch eine Bemerkung zum zweiten Buch. „Freundfeinde“ wird, aber es dauert. Eben habe ich einen Ausspruch von Sebastian Fitzek gelesen (sehr erfolgreicher Krimiautor): „Der Erfolg eines Beststellers ist zu 5% Talent und zu 95% die Bereitschaft, sich mit dem Geschriebenen nicht zufrieden zu geben.“ Mit anderen Worten die Bereitschaft und Konsequenz, solange zu überarbeiten, bis wirklich nichts Besseres mehr kommt …

Also habt noch etwas Geduld …

und ein schönes Wochenende

Herzlich

euer Anton

 

 

… was soll man dazu noch sagen?

Hallo, Freundinnen und Freunde,
am 23. Oktober 2016

Vorab möchte ich sagen, dass ich dieses Buch super fand. Besonders gut war natürlich, dass es in Hannover spielt (meiner Heimatstadt).

Es ist eine irre spannende, gut durchdachte Geschichte, die ein interessantes Thema betrifft. Dieser Wirtschaftsthriller ist vor allen Dingen als Erstlingswerk, toll. Der Autor hat wirklich Talent, sodass man sich freut, weitere Bücher von ihm zu lesen.

ZUR GESCHICHTE :
Zur Geschichte ist es klassisch gut gegen böse, ohne langweilig zu sein. Der verrückte Pysiker vs. bösen Konzernchef.

Der Pysiker Dr. Leibner hat das Energieproblem gelöst. Da er in der Leibniz Universität arbeitet, gehört alles was er erfindet der Uni. Er hätte es lieber, wenn die ganze Welt von seiner Erfindung profitiert.
Das passt allerdings überhaupt nicht in die Pläne des Konzernchefs, der durch Verrat davon erfährt. Im Gegenteil, er würde dadurch eine menge Geld verlieren und tut alles, um die Veröffentlichung des Pysikers zu verhindern.

Es lässt sich flüssig lesen, man hat keinerlei Probleme sich einzulesen. Ich halte Bücher für gut, über die man Nachdenken kann, weil sie ein spannendes Thema wie die Energiekrise haben. Dies ist genau so ein Buch. Auch gibt es Stellen in dem Buch, die lustig sind oder wo man noch etwas lernen kann. Auch die nötige Spannung fehlt hier nicht.

Ich habe dieses Buch als Tester gelesen und zu einem vergünstigt bzw. kostenlosen Preis bekommen. Das hat keinerlei Auswirkung auf die Bewertung. Der Preis für dieses Buch lohnt sich in jedem Fall.“

Soweit die neueste Rezension für meinen Erstling (bei amazon nachlesbar). Die dritte aus dem Kontingent von eBook-Produkttests , das ich einkauft hatte.

Übrigens: Am 3.11. ist meine Lesung im Wüstenhof. Nicht vergessen,falls ihr euch noch nicht angemeldet oder die Einladung noch nicht geteilt habt 🙂
Herzlich
euer Anton

Freundfeinde.

Hallo, Freundinnen und Freunde,

mein neues Buch, besser Manuskript, lebt. Gerade habe ich den Arbeitstitel von „Gegen die Gewalt“ in „Freundfeinde“ mit Untertitel „Die Turmspringer“ geändert. Im Verlauf des Schreibens ist mir immer klarer geworden, dass die Geschichte sich zwar um einen Konflikt in der Gesellschaft dreht, aber im Grunde das Schicksal zweier Freunde beschreibt. Deren Freundschaft wird durch bestimmte Umstände zerstört, für die der Angefeindete aber  nichts kann. Die Folgen durchziehen und überlagern den Gesellschaftskonflikt in einem Deutschland des Jahres 2048, um den es vordergründig in dem Buch geht.

„Freundfeinde“ kann man so – wie ich vermute – als Titel nachvollziehen. Der Untertitel „Die Turmspringer“  ist schwer zu erklären, ohne zu viel zu verraten. Steht als Metapher für eine sehr, sehr enge kindliche Freundschaft. Zerbricht eine solche Freundschaft, dann ist der Konflikt tiefgreifend und die Folgen können grausam sein. Wenn der Grund für das Zerbrechen der Freundschaft gar nicht zutrifft, dann könnte es sogar tragisch werden.

Darum wird es in meinem neuen Buch gehen.

Ich bin im Augenblick dabei, die Tiefe der Figuren noch zu verbessern und Schauplätze atmosphärisch dichter zu gestalten. Mein ältester Sohn hat einen frühen Entwurf angelesen und mir zurückgespiegelt: „Gut, wirkt aber noch zu sehr wie ein Drehbuch.“ Das hat mich zuerst getroffen, dann habe ich unter diesem Aspekt gelesen und musste ihm zustimmen. Jetzt trifft die Einschätzung nicht mehr zu.

Heute in drei Wochen ist meine zweite Lesung. Daran feile ich natürlich auch noch.

Ach ja, ich überlege, mein „Gegen die Gier“ in der gedruckten Form nicht mehr bei Amazon zu vertreiben sondern über BoD (Books on Demand), dann erhält es eine deutsche ISBN und ist in jedem Buchladen bestellbar. Das eBook bleibt vorerst bei amazon. Aber ab Mitte Dezember auch nicht mehr exklusiv, denn es gibt noch andere Buchformate als das Kindle-Format.

Herzlich

euer Anton

Imagine all the people …

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

SWR1 veranstaltet jeder Jahr eine Hitparade von 1000 Titeln, die von Hörern gewählt werden; jeder kann 5 Lieder vorschlagen. Ich habe heute online meine Wahl abgegeben: Imagine (John Lennon), Wenn der Himmel weint (Peter Maffay), Nothing Compares (Sinhead O’Connor), Hey Jude (Beatles), Angie (Rolling Stones). Kurz danach rief mich ein Redakteur an, man will mich zu meiner Wahl live interviewen. Ich habe aus dem Bauch heraus gewählt und frage mich jetzt selbst nach meinen Beweggründen.

Imagine:  in Liverpool im Beatles-Museum gibt es einen John-Lennon-Gedächtnis-Raum, weiße Wände, weißes Klavier, darauf Lennons Lesebrille, Imagine läuft ständig wiederholt, der Text in erhabenen Buchstaben weiß in weiß an der Wand. Wem da kein Schauer den Rücken herunterläuft. Ich habe da gestanden, neben mir haben 14/15-jährige Mädchen geschluchzt, ich musste auch mit mir kämpfen … Imagine ist seit dem Zeitpunkt mein Lieblingssong. Vom Text braucht man gar nicht zu reden.

Wenn der Himmel weint: Ich bin Maffay-Fan, auf mehreren Konzerten gewesen. ein Mann, den man bewundern kann (von der letzten privaten Entwicklung mal abgesehen …). Er hat sich hochgearbeitet, sich fast tot gesoffen, selbst aus dem Tief geholt, ein Wunder an Disziplin und er macht z.T. wunderbare Musik. „Wenn der Himmel weint“ ist die Aufforderung, sich nicht unterkriegen zu lassen, weiter zu machen. Ein Lied das Hoffnung macht. Tolle Musik, darin die Zeile: „Du wirst tanzen als wärst du Musik“, die finde ich einfach überwältigend gut.

Hey Jude: Wer einmal erlebt hat, wenn ein ganzer Saal zusammen „Na na na … Hey Jude“ zusammen singt, weiß, was es heißt, Gemeinschaftsgefühl zu erleben … Der Text ist verklausuliert, fordert aber letztlich dazu auf, die Welt besser zu machen. Reine Hoffnung!

Nothing Compares: bei diesem Lied hat mich die Musik vom ersten Hören an verzaubert. Diese lang gezogenen Akkorde muss ich nur hören, dann Augen zu und träumen.

Angie: Ein trauriges Liebeslied von einem unnachahmlichen Mick Jagger schon in jungen Jahren gesungen. Ich habe ein uraltes Video vor Augen, da kann Jagger knapp zwanzig gewesen sein. Er singt mit einer Inbrunst, da kann man sehen, dass er Musik lebt (gelebt hat).

Ehrlich, ich musste nicht lange überlegen, meine Gründe aufzuschreiben. Es floss mir aus der Feder. Hoffentlich kann ich das nachher auch so rüberbringen, im Radio.

 

Herzlich

euer Anton

 

 

Die erste Lesung war …

 

… toll, eine großartige Erfahrung! Ich bin hoch zufrieden.

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe die erste hinter mir. Bei herrlichstem Wetter in dem wunderbaren Ambiente des Hofcafés haben sich erwartungsgemäß keine Menschenmassen zu meiner Lesung gedrängelt. Die Sonne hat viele noch bewogen abzusagen, es blieben aber immerhin zehn Zuhörer für meine Performance übrig. Die üblichen Fehler einer Erstlesung habe ich auch gemacht, z.B. am Anfang zu schnell zu lesen und so die Zuhörer ein wenig zu überfordern. Doch die Optimierungspotentiale sind erkannt und die nächste Veranstaltung dieser Art wird besser (3.11. Wüstenhof, Vallendar). Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch mein Buch wurde gut gekauft.

Gestern war ein guter Tag. Solche wünsche ich uns allen regelmäßig.

Herzlich

euer Anton