Hallo, Freundinnen und Freunde,

JAHRESTAG: Heute ist ein Jahrestag. Am 05.12.2015 habe ich die ersten Seiten der Idee zum Plot meines zweiten Buchs geschrieben (hieß damals noch ‚2048‘). Heute ist es so weit, dass ich meine Testleser von „Gegen die Gier „angeschrieben habe, ob sie sich bei ‚Freundfeinde‘ wieder beteiligen wollen. Im Bild seht ihr den neuesten Cover-Entwurf (noch mit Wasserzeichen, das Foto muss noch gekauft werden).

Ich kann euch auch den pitch (Buch in einem Satz) von ‚Freundfeinde‘ in der neusten Fassung präsentieren:

Der syrische Flüchtling Fadi kämpft im Deutschland des Jahres 2048 für Arme und Rechtlose in einer gespaltenen Gesellschaft voller Gegensätze, die 15 Millionen Kriegsflüchtlinge im Lande ausbeutet, während ihm zwei Todfeinde nach dem Leben trachten; mit einem verbindet ihn seit Kindertagen ein Gelübde ewiger Freundschaft mit dem anderen ein verhängnisvoller Irrtum.

Ich gehe davon aus, dass es bis ca. Mitte des Jahres 2017 dauern wird, bis das Manuskript so weit ist, dass ich es einer Literaturagentur oder einem Verlag präsentieren kann. Die dafür erforderlichen Unterlagen (vor allem das Exposé) werde ich mit erheblich mehr Aufwand vorberieten wie bei ‚Gegen die Gier‘. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.

Ach ja, die Cashback-Aktion läuft noch bis Übermorgen, die zweite Hälfte war mau, genau zwei haben sich noch beteiligt. Das ist selfpublisher-Schicksal, muss man mit leben.

Meine Kurzgeschichte für den Wettbewerb von BoD (Einsendeschluss 20.1.17) ist schon sehr weit. Habe sie vier Leuten zum Testlesen geschickt, eine sehr positive Rückmeldung habe ich schon. Sie muss 110%ig gut werden, ich will schließlich gewinnen. Entscheiden wird im übrigen keine Jury sondern das Leservotum; wer die meisten 5-Sterne-Bewertungen erhält, ist der Sieger. Ich informiere noch darüber.

Ansonsten: Behaltet die nötige Ruhe im Vorweihnachtsstress …

Herzlich

euer Anton

Heute und Morgen noch 6,99€ cashback …

Hallo, miteinander,

die Cashback-Aktion ist gut angelaufen!  5 Leser haben mir ihre Quittungen für den ersten Zeitraum zugeschickt, eine sechste kam gestern mit dem Datum vom 16.11. PLZ 531xx, der Einsender ist der erste im neuen Zeitraum. Bis Morgen gibt es noch 6,99€ für eine gemailte Kaufquittung. Für Einzelheiten schaut in meinen Post vom Sonntag. Dann wird es alle drei Tage 1€ weniger. Also haltet euch ran, teilt den Beitrag, sprecht darüber. Es gibt sicher noch viele, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben und etwas sparen möchten.

Ansonsten seht ihr, dass meine Rezensionsbilanz recht ordentlich ist.

Bin zufrieden.

Herzlich

euer Anton

Am Anfang war das Lesezeichen …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

es gibt einiges zu berichten. Von meinen Lesungen wisst ihr ja schon. Am Samstag letzter Woche habe ich auch eine solche besucht, von Heribert Weishaupt. Er schreibt Regionalkrimis, „Troisdorf-Krimis“ heißt die Reihe. Es gibt schon drei davon. Mich interessierte vor allem, wie der Kollege das macht. Ort des Geschehens wieder das Hofcafé 7. Himmel in Niederkassel. Das wird noch ein Literaturtreff oder ein Künstlercafé. Demnächst wird da eine Reiseshow (Route 66) und ein Klavierkonzert  geboten (Guckt mal bei Facebook). Jedenfalls war die Lesung von „Herbstnebel“, dem neuesten Werk von Heribert Weishaupt gut besucht, gut gemacht und sie hat meinen Ansatz bestätigt. Viel Wert legen auf Hintergrund und Persönliches, das scheinen die Leser wissen zu wollen. Ein paar Kleinigkeiten habe ich für meine nächste eigene Lesung mitgenommen.

Im Bild für den Blogbeitrag seht ihr mein neuestes Werbemittel, entstanden für die Buchhandelspräsenz, die ich anstrebe. Zum einen habe ich neben Vallendar auch eine Buchhandlung in Montabaur sowie Thalia in Neuwied (fast) an der Angel, sicher ist aber, dass ich im Norden demnächst präsent sein werde.  In den Buchhandlungen „Wortwerke“ ( Bad Segeberg, Husum und Bremerhaven) werden Self-Publishern die Präsentation und der Verkauf ihrer gedruckten Bücher und E-Books ermöglicht. Wortwerke ist eine Kombination aus Buchhandlung, Workshop-Location und Literatur-Café. Das ganze ist nicht kostenlos, aber man muss investieren. Dazu kann man auch eigene Werbemittel einsetzen, deshalb die Lesezeichen. Unterstützt hat mich wieder Cora Banek von corabanek design (Vielen Dank, Cora, auch auf diesem Wege.

Meine „Freundfeinde“ liegen etwas brach derzeit, da ich an einer Kurzgeschichte für einen Autorenwettbewerb arbeite, den BoD veranstaltet. „READ MY SHORT“ verlangt eine Kurzgeschichte aus dem Genre Krimi, Romanze oder Fantasy, die als Bedingung nicht länger als 27000 Zeichen (18 Normseiten) sein darf und mit einem vorgegebenen Satz beginnen muss. ich habe Krimi gewählt, da lautet der Satz „Was wäre das Leben ohne ein Quäntchen Spannung“. Meine Geschichte („Die Schwesternkiller-Story“) ist schon fertig, aber die Überarbeitung zieht sich wie üblich, Einsendeschluss ist der 20.1.17. Der Gewinner kriegt vollen Verlagssupport für sein nächstes Buchprojekt. Ob ich gewinne, weiß ich nicht, aber wer’s nicht versucht, hat schon verloren.Vielleicht wird so die Erstellung und Veröffentlichung von „Freundfeinde“ ein „Quäntchen“ preisgünstiger 🙂

Ihr seht, es gibt immer etwas zu tun. Derzeit läuft meine „Cash-back vom Autor“-Aktion auf Facebook an. Noch etwas zäh, wie es scheint, aber die ersten haben schon mitgemacht. Kostet auch etwas Geld, aber man muss investieren. Mund-zu-Mund-Propaganda ist das beste Werbemittel für einen selfpublisher, die entsteht natürlich nicht von selbst. Mein Motto: Lest und sprecht darüber. Wenn ihr dazu, also für ein solches Gespräch, ein kleines Handout benötigt, meldet euch, ich schicke euch gern ein paar Lesezeichen zu.

Herzlich

euer Anton

Wechselfieber …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich habe für mein Taschenbuch am 24.10. einen exklusiven Vertrag mit BoD (Books on Demand) geschlossen. Diese Zeilen im Impressum sind neu:

© 2016
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt. ISBN: 9783741273438

Bei amazon ist das Taschenbuch bestellbar, wenn auch gekennzeichnet als „Nicht auf Lager“, was aber nur heißt, dass bei einer Bestellung Amazon BoD mit dem Druck beauftragt und das Buch in 3-5 Tagen geliefert wird. Mein eBook bleibt bei Amazon, da hängen die Rezensionen dran, auf die ich stolz bin. Der eBook-Vertrag mit Amazon ist ab 12.12. nicht mehr exklusiv, ich werde dann das eBook auf alle online-Plattformen bringen.

Warum ich von Amazon mit dem Taschenbuch weg bin? Ganz einfach: Das Buch bei BoD hat eine ISBN, die im deutschen Buchhandel gelistet wird. Man kann mein Buch also jetzt in jeder beliebigen Buchhandlung bestellen. Das halte ich für einen großen Vorteil.

Noch eine Bemerkung zum zweiten Buch. „Freundfeinde“ wird, aber es dauert. Eben habe ich einen Ausspruch von Sebastian Fitzek gelesen (sehr erfolgreicher Krimiautor): „Der Erfolg eines Beststellers ist zu 5% Talent und zu 95% die Bereitschaft, sich mit dem Geschriebenen nicht zufrieden zu geben.“ Mit anderen Worten die Bereitschaft und Konsequenz, solange zu überarbeiten, bis wirklich nichts Besseres mehr kommt …

Also habt noch etwas Geduld …

und ein schönes Wochenende

Herzlich

euer Anton

 

 

… was soll man dazu noch sagen?

Hallo, Freundinnen und Freunde,
am 23. Oktober 2016

Vorab möchte ich sagen, dass ich dieses Buch super fand. Besonders gut war natürlich, dass es in Hannover spielt (meiner Heimatstadt).

Es ist eine irre spannende, gut durchdachte Geschichte, die ein interessantes Thema betrifft. Dieser Wirtschaftsthriller ist vor allen Dingen als Erstlingswerk, toll. Der Autor hat wirklich Talent, sodass man sich freut, weitere Bücher von ihm zu lesen.

ZUR GESCHICHTE :
Zur Geschichte ist es klassisch gut gegen böse, ohne langweilig zu sein. Der verrückte Pysiker vs. bösen Konzernchef.

Der Pysiker Dr. Leibner hat das Energieproblem gelöst. Da er in der Leibniz Universität arbeitet, gehört alles was er erfindet der Uni. Er hätte es lieber, wenn die ganze Welt von seiner Erfindung profitiert.
Das passt allerdings überhaupt nicht in die Pläne des Konzernchefs, der durch Verrat davon erfährt. Im Gegenteil, er würde dadurch eine menge Geld verlieren und tut alles, um die Veröffentlichung des Pysikers zu verhindern.

Es lässt sich flüssig lesen, man hat keinerlei Probleme sich einzulesen. Ich halte Bücher für gut, über die man Nachdenken kann, weil sie ein spannendes Thema wie die Energiekrise haben. Dies ist genau so ein Buch. Auch gibt es Stellen in dem Buch, die lustig sind oder wo man noch etwas lernen kann. Auch die nötige Spannung fehlt hier nicht.

Ich habe dieses Buch als Tester gelesen und zu einem vergünstigt bzw. kostenlosen Preis bekommen. Das hat keinerlei Auswirkung auf die Bewertung. Der Preis für dieses Buch lohnt sich in jedem Fall.“

Soweit die neueste Rezension für meinen Erstling (bei amazon nachlesbar). Die dritte aus dem Kontingent von eBook-Produkttests , das ich einkauft hatte.

Übrigens: Am 3.11. ist meine Lesung im Wüstenhof. Nicht vergessen,falls ihr euch noch nicht angemeldet oder die Einladung noch nicht geteilt habt 🙂
Herzlich
euer Anton

Freundfeinde.

Hallo, Freundinnen und Freunde,

mein neues Buch, besser Manuskript, lebt. Gerade habe ich den Arbeitstitel von „Gegen die Gewalt“ in „Freundfeinde“ mit Untertitel „Die Turmspringer“ geändert. Im Verlauf des Schreibens ist mir immer klarer geworden, dass die Geschichte sich zwar um einen Konflikt in der Gesellschaft dreht, aber im Grunde das Schicksal zweier Freunde beschreibt. Deren Freundschaft wird durch bestimmte Umstände zerstört, für die der Angefeindete aber  nichts kann. Die Folgen durchziehen und überlagern den Gesellschaftskonflikt in einem Deutschland des Jahres 2048, um den es vordergründig in dem Buch geht.

„Freundfeinde“ kann man so – wie ich vermute – als Titel nachvollziehen. Der Untertitel „Die Turmspringer“  ist schwer zu erklären, ohne zu viel zu verraten. Steht als Metapher für eine sehr, sehr enge kindliche Freundschaft. Zerbricht eine solche Freundschaft, dann ist der Konflikt tiefgreifend und die Folgen können grausam sein. Wenn der Grund für das Zerbrechen der Freundschaft gar nicht zutrifft, dann könnte es sogar tragisch werden.

Darum wird es in meinem neuen Buch gehen.

Ich bin im Augenblick dabei, die Tiefe der Figuren noch zu verbessern und Schauplätze atmosphärisch dichter zu gestalten. Mein ältester Sohn hat einen frühen Entwurf angelesen und mir zurückgespiegelt: „Gut, wirkt aber noch zu sehr wie ein Drehbuch.“ Das hat mich zuerst getroffen, dann habe ich unter diesem Aspekt gelesen und musste ihm zustimmen. Jetzt trifft die Einschätzung nicht mehr zu.

Heute in drei Wochen ist meine zweite Lesung. Daran feile ich natürlich auch noch.

Ach ja, ich überlege, mein „Gegen die Gier“ in der gedruckten Form nicht mehr bei Amazon zu vertreiben sondern über BoD (Books on Demand), dann erhält es eine deutsche ISBN und ist in jedem Buchladen bestellbar. Das eBook bleibt vorerst bei amazon. Aber ab Mitte Dezember auch nicht mehr exklusiv, denn es gibt noch andere Buchformate als das Kindle-Format.

Herzlich

euer Anton

Imagine all the people …

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

SWR1 veranstaltet jeder Jahr eine Hitparade von 1000 Titeln, die von Hörern gewählt werden; jeder kann 5 Lieder vorschlagen. Ich habe heute online meine Wahl abgegeben: Imagine (John Lennon), Wenn der Himmel weint (Peter Maffay), Nothing Compares (Sinhead O’Connor), Hey Jude (Beatles), Angie (Rolling Stones). Kurz danach rief mich ein Redakteur an, man will mich zu meiner Wahl live interviewen. Ich habe aus dem Bauch heraus gewählt und frage mich jetzt selbst nach meinen Beweggründen.

Imagine:  in Liverpool im Beatles-Museum gibt es einen John-Lennon-Gedächtnis-Raum, weiße Wände, weißes Klavier, darauf Lennons Lesebrille, Imagine läuft ständig wiederholt, der Text in erhabenen Buchstaben weiß in weiß an der Wand. Wem da kein Schauer den Rücken herunterläuft. Ich habe da gestanden, neben mir haben 14/15-jährige Mädchen geschluchzt, ich musste auch mit mir kämpfen … Imagine ist seit dem Zeitpunkt mein Lieblingssong. Vom Text braucht man gar nicht zu reden.

Wenn der Himmel weint: Ich bin Maffay-Fan, auf mehreren Konzerten gewesen. ein Mann, den man bewundern kann (von der letzten privaten Entwicklung mal abgesehen …). Er hat sich hochgearbeitet, sich fast tot gesoffen, selbst aus dem Tief geholt, ein Wunder an Disziplin und er macht z.T. wunderbare Musik. „Wenn der Himmel weint“ ist die Aufforderung, sich nicht unterkriegen zu lassen, weiter zu machen. Ein Lied das Hoffnung macht. Tolle Musik, darin die Zeile: „Du wirst tanzen als wärst du Musik“, die finde ich einfach überwältigend gut.

Hey Jude: Wer einmal erlebt hat, wenn ein ganzer Saal zusammen „Na na na … Hey Jude“ zusammen singt, weiß, was es heißt, Gemeinschaftsgefühl zu erleben … Der Text ist verklausuliert, fordert aber letztlich dazu auf, die Welt besser zu machen. Reine Hoffnung!

Nothing Compares: bei diesem Lied hat mich die Musik vom ersten Hören an verzaubert. Diese lang gezogenen Akkorde muss ich nur hören, dann Augen zu und träumen.

Angie: Ein trauriges Liebeslied von einem unnachahmlichen Mick Jagger schon in jungen Jahren gesungen. Ich habe ein uraltes Video vor Augen, da kann Jagger knapp zwanzig gewesen sein. Er singt mit einer Inbrunst, da kann man sehen, dass er Musik lebt (gelebt hat).

Ehrlich, ich musste nicht lange überlegen, meine Gründe aufzuschreiben. Es floss mir aus der Feder. Hoffentlich kann ich das nachher auch so rüberbringen, im Radio.

 

Herzlich

euer Anton

 

 

Die erste Lesung war …

 

… toll, eine großartige Erfahrung! Ich bin hoch zufrieden.

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe die erste hinter mir. Bei herrlichstem Wetter in dem wunderbaren Ambiente des Hofcafés haben sich erwartungsgemäß keine Menschenmassen zu meiner Lesung gedrängelt. Die Sonne hat viele noch bewogen abzusagen, es blieben aber immerhin zehn Zuhörer für meine Performance übrig. Die üblichen Fehler einer Erstlesung habe ich auch gemacht, z.B. am Anfang zu schnell zu lesen und so die Zuhörer ein wenig zu überfordern. Doch die Optimierungspotentiale sind erkannt und die nächste Veranstaltung dieser Art wird besser (3.11. Wüstenhof, Vallendar). Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch mein Buch wurde gut gekauft.

Gestern war ein guter Tag. Solche wünsche ich uns allen regelmäßig.

Herzlich

euer Anton

 

 

Die erste Lesung naht …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich habe früher oft vor vielen Menschen gesprochen (meine Höchstzahl waren einmal etwa 1200 Zuhörer). Aber es scheint etwas anderes zu sein, das erste Mal aus seinem eigenen Buch zu lesen und dazu vorzutragen. Ich gebe zu, ich bin aufgeregt. Die Zahl der Zuhörer wird sich in erheblich kleineren Dimensionen bewegen , doch die Herausforderung ist anders als früher.

Natürlich habe ich mich vorbereitet; viel darüber gelesen, wie man eine Lesung  plant und durchführt. Meinen Entwurf habe ich bisher etwa fünf Mal umgeworfen. Jetzt sind es ca. 1 1/2 Std, ich lese (aus) 6 Szenen. Die Zuhörer werden einiges erfahren, das man sich sonst erlesen muss, selbstverständlich ohne Hinweis, wie die Geschichte ausgeht. Vor allem wird eine Menge über den Autor erzählt und über Hintergründe zur Entstehung des Buches; warum manche Figuren und Orte sind wie sie sind, handeln wie sie handeln. Im Grunde ist es ja eine (kleine) Verkaufsshow. Ein paar frisch gekaufte Bücher möchte ich dann schon signieren. Ich habe gelesen, dass Autoren für ihre Lesung Geld nehmen, das mache ich natürlich nicht. Bin froh, wenn Interessierte am 24.9. nach Niederkassel kommen.

Die nächste Lesung am 3.11. wird sich inhaltlich daran orientieren, wie es nächsten Samstag klappt. Insoweit sehe ich die erste Lesung auch ein bisschen als einen Testlauf. Das Plakat für die Ankündigung der Lesung im Restaurant Wüstenhof in Vallendar wird gerade gedruckt (kommt demnächst hier, gestaltet wieder von Cora Banek, von corabanek design). Die meisten Geschäfte in Vallendar wollen es aushängen. Ich schätze beinahe, es werden einige Zuhörer mehr kommen als diese Woche.

Einerseits bin ich leicht aufgeregt, andererseits auch sehr gespannt, wie meine Stimme hält, ob ich langsam genug und genügend gut betont lese, welche Fragen gestellt werden (wenn welche gestellt werden …) usw.

Demnächst werde ich darüber berichten 🙂

 

Herzlich

euer Anton

 

Kleiner, aber oho?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich hatte euch schon einmal geschrieben, dass ich befürchte, dass mein zweites Buch zu umfangreich wird. Ich war so in etwa bei 350 Seiten angelangt und noch nicht zu Ende. Nun gibt es unterschiedliche Sichten drauf, wie umfangreich ein Roman sein sollte oder kann. Der bekannte Autor Andreas Eschbach sagt, dass ein Roman nicht mehr als 500000 Anschläge/Zeichen Umfang haben soll. Jane Friedman, eine bekannte amerikanische Literaturbloggerin, sagt, ein Roman solle 90000 Wörter nicht überschreiten. Üblich ist zu sagen, dass ein Roman etwa 300 Seiten haben sollte. „Gegen die Gier“hat 537000 Zeichen, 83000 Wörter und 338 Seiten. „Gegen die Gewalt“hat im Moment 486000 Zeichen und 75000 Wörter. Der Seitenumfang lag bis vor einer Woche bei über 340. „Liege ich also richtig?“, habe ich mich gefragt. Man darf auch nicht vergessen, dass der Umfang auch die Druckkosten bestimmt, denn der selfpublisher muss so kalkulieren: Welcher Preis für ein gedrucktes Taschenbuch ist zumutbar? Eine Schmerzgrenze liegt irgendwie bei 10 €. Dann verdient der Autor aber so gut wie nichts mehr, denn nach Abzug der Steuer nimmt sich Amazon 40% vom Rest und die Druckkosten. Deshalb kostet „Gegen die Gier“ als Taschenbuch 12,99€, weil das an der ermittelten zweiten Schmerzgrenze für Buchkäufer liegen soll. Also hat eine geringere Seitenzahl ganz handfeste kommerzielle Vorteile für den Autor.
Ich habe mein neues Manuskript vor ein paar Tagen auf 235 Seiten gekürzt. Da ist sicher einiges an Inhalt und Substanz verloren gegangen, werdet ihr jetzt sagen.
Weit gefehlt – zum Glück. Das Geheimnis ist die Wahl des richtigen Zeichensatzes. Im Schreibprogramm war eingestellt Times 14, das Buch wird gedruckt mit Garamond 11. Der Text schrumpft von 342 auf 235 Seiten, wenn der Zeichensatz sich auf diese Weise ändert. Welch ein Wunder! Der Gegencheck bei „Gegen die Gier“ ergibt 303 zu 260, aber das fertige Buch hat die erwähnten 338 Seiten. Wie kann das denn nun sein? Ok, der Zeilenabstand kann schon noch einiges ändern. Um es in einem Wort zu sagen, ich verstehe es nicht. Meine Grafikerin und Setzerin, Cora Banek von corabanek design, hatte natürlich die Erklärung: Der fehlende Parameter ist die tatsächliche Seitengröße, die die Druckerei verwendet. Die Seitenzahl, die mein Programm angibt, berechnet sich aus der sog. deutschen Normseite, 60 Zeichen auf 30 Zeilen also 1800 Anschläge/Zeichen). Es sieht so aus, als verwende amazon eine andere Normseite als es in Deutschland üblich ist, dadurch kommen vermutlich die Unterschied zustande. Cora Banek sagte mir aber, ich solle mir keine Sorgen machen, mein neues Buch würde von der Seitenzahl her zu umfangreich. Ich solle mich an der Wörter- und Zeichenzahl orientieren. In beidem liegt „Gegen die Gewalt“ unter dem ersten Buch, also wird es auch weniger Seiten haben. Ich bin erleichtert.

Ihr hoffentlich auch 🙂

 

Herzlich

Euer Anton