Man muss sich Ziele setzen …

Hallo, Freundinnen und Freunde,
gestern hat ein Rezensent von „Gegen die Gier“ Folgendes geschrieben: „reiht sich das Buch für mich in die Nähe eines Sakrileg von Dan Brown ein“ (bei amazon nachzulesen). Zum einen geht das natürlich runter wie Öl, zum andern bedeutet es einen mordsmäßigen Ansporn, so etwas tatsächlich erreichen zu wollen. Ob man das kann, ist natürlich eine andere Sache. Die Sicht eines Lesers ist subjektiv und es gibt sicher jede Menge Menschen, die mein Buch für ausgewachsenen Mist halten. Andreas Eschbach (hochkarätiger Autor) sagt es unverblümt: „Der erste Roman ist immer Mist!“. Was soll man da schon dagegen halten, außer, dass es großen und weniger großen Mist gibt und dass auf ein erstes ein zweites Buch folgen sollte, mit dem Ziel, besser zu werden als das erste. Da sitze ich ja dran, wie ihr wisst, denke mir das Hirn krumm und schreibe mir die Finger wund.
Nun, ganz so schlimm ist es nicht, vor allem weil mich die Vorbereitungen für meine erste Lesung mit Arbeit belegen und insgesamt viel Gehirnschmalz darauf verwandt werden muss, wie man ein Buch, das so schlecht nicht zu sein scheint, mehr Menschen bekannt macht. Buchblogs sind ein Weg, Top-Rezensenten z.B. bei amazon anzusprechen, sind auch einer. Ich suche gerade nach solchen, die zu mir passen. Leider hat amazon ca. 10000 Produktrezensenten gelistet, allerdings sind Buchrezensenten nicht filterbar. Also alle ansehen und prüfen, wer Bücher bespricht, welche Bücher, wie er das tut und ob er Kontaktdaten angibt. Noch habe ich leider keinen Passenden herausfinden können. Eine Rezensentin hatte mich ja schon gefunden (ich hatte darüber berichtet). So eine oder einen oder ein paar davon, könnte ich noch gut gebrauchen. Dann ist natürlich wichtig, wie man diese anschreibt. Plumpe Serienbriefschreibe dürfte nichts bewirken. Gehört also gut vorbereitet. Man geht schließlich auch ein Risiko ein, denn der Informationseffekt in die Breite ist auch für eine nicht so gute oder negative Buchkritik gegeben.

Doch ich bin bester Hoffnung, dass das schon klappen wird. Drückt mir ruhig die Daumen.

Wie gefällt euch mein Titelbild? Da der originale Buchtitel geschützt ist, habe ich einen ähnlichen gebastelt …

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich

euer Anton

wie ich (auch) anfing …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

heute fielen mir ein paar Bilder in die Hände, die von einem Familiennachmittag vor einem Jahr stammen, bei dem ich eine meiner Kurzgeschichten vorgetragen habe. Ja, ich habe (auch) mit ein paar Kurzgeschichten meine ersten Schreibversuche gemacht. Man kann sie alle noch lesen (bei http://www.leselupe.de Nach Beiträgen von „fah“ suchen). Da findet man die allererste „Der nackte Mann mit der Farbdose“ und „Das Rachefestival“, „Tote Mäuse“, „Dreizehn Prozent Steigung“, „Die Spritztour“ sowie „Disco-Fox im Aufzug“. Jetzt sehe ich, dass ich da schon meinen ersten Entwurf von „Gegen die Gier“ gehabt haben muss; denn die Kurzgeschichte „Die Camper“ ist ein Unterkapitel aus dem Buch, das damals noch „Leibniz 2.0“ hieß. So kann man sich täuschen. Dann füge ich in der Überschrift ein „auch“ ein.
Vielleicht gefällt euch ja die eine oder andere Geschichte.

Bei meiner aktuellen Herausforderung „Gegen die Gewalt“ oszilliert mein Anfangskapitel ziemlich. Nachdem es zeitweise zu 100% neu gestaltet worden war, habe ich diese Fassung wieder zu 100% verworfen und stelle die Unterkapitel momentan täglich um, nähere mich aber einer Version, die mir gefallen könnte … wie sagt der Lateiner so treffend? „Per aspera ad astra“ durch Mühsal zu den Sternen.

In dem Sinne, ein schönes nicht zu heißes Wochenende euch allen.

Herzlich
euer Anton

… sprachlos über eine kurze Nacht.

Liebe Freundinnen und Freunde,

eben habe ich eine Rezension von „Gegen die Gier“ erhalten, die mir die Sprache verschlagen hat. So etwas hätte ich nicht erwartet. Aber lest selbst:

Von LaberLili am 19. August 2016
Format: Kindle Edition

[Vorab: Ein Rezensionsexemplar des eBooks war mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden.]

Der Lektüre von „Gegen die Gier“ stand ich zunächst skeptisch gegenüber: Ich bin kein allzu begeisterter Leser, was Politik- und eben auch Technothriller angeht; diese ergehen sich für mich allzu oft in verschwurbelten Komplotten, die von mir letztlich kaum mehr nachvollzogen werden können. Die Kurzbeschreibung dieses Romans ließ mich einerseits nun eine verzwickte Verschwörung hinter der Handlung befürchten, andererseits ließ mich die Erwähnung des „imitierten“ Leibniz und der geschlossenen Psychiatrie an Dürrenmatts Die Physiker denken und dieses Drama zählt in seinem Genre definitiv zu meinen Favoriten.
Ich hoffte also auf einen modernen Wirtschaftskrimi, der einen Hauch belletristisch umgesetzter „Physiker“ von Dürrenmatt verströmen würde.
Dabei erinnerte mich der Protagonist Dr. Gottfried Leibner zunächst an einen Mix der Wissenschaftler aus „The Big Bang Theory“, die man zudem noch mit Don Tillmann (Das Rosie-Projekt: Roman (Hochkaräter)) in einen Topf geworfen hätte: Gottfried wirkte sehr intelligent, aber eben auch unglaublich unbeholfen und, was sozialen Umgang anging, eher unbewandert; seine „Sucht“ wirkte eingangs nur wie eine schräge Marotte, offenbarte später aber einen dunkleren Hintergrund; dennoch war Gottfried im Allgemeinen nicht unsympathisch: Er wirkte einfach wie „nicht von dieser Welt“.
Nachdem er unvermittelt in der Psychiatrie gelandet war, hat mich die Szenerie tatsächlich auch ein wenig an Dürrenmatts Werk erinnert, auch wenn die Umstände hier doch sehr anders waren, da Gottfried „zwangseingewiesen“ wurde und von Anfang an der Klinik zu entkommen versucht.
Insgesamt wird die Handlung auch nie undurchsichtig, sondern folgt einer strikten Linie: Auf der einen Seite wird Gottfried vom Erzähler beobachtet, auf der anderen Seite aber auch der „große“ Widersacher, der verhindern will, dass Gottfried alsbald seine Forschungsergebnisse publik macht und somit jedweder „Verbrennungsenergieindustrie“, insbesondere natürlich seine eigenen Unternehmungen, an den Karren fährt. Hier begegnet man zwar auch den diversen Mitarbeitern und Zuträgern von Gottfrieds zumindest ihm unbekannten Gegner und erfährt ein wenig über deren biografische Hintergründe, so dass insbesondere erklärt wird, was man gegen sie in der Hand hat, so dass sie sich quasi schon zwangsweise für den Industriekonzern die Hände schmutzig machen müssen: Aber obschon hier so ziemlich jeder Dreck am Stecken hatte und dadurch erpressbar war, konnte ich die einzelnen Verbindungen der „Bösen“ zueinander doch immer problemlos nachvollziehen. Auch fand ich die Darstellung dieser Bedingungen und Konstellationen durchaus glaubwürdig.
Ohnehin konnte ich die gesamte Handlung leicht glauben; auf mich wirkte die Erzählung absolut authentisch und natürlich gab es sehr viele kriminelle Elemente, aber da es hier letztlich um milliardenschwere Geschäfte ging, fand ich die Skrupellosigkeit nicht übertrieben dargestellt, sondern konnte mir leicht vorstellen, dass ein Industriemagnat in einer solchen Lage durchaus zu solchen Mitteln greifen könnte.
Teils erschien mir die Entwicklung der eingebauten Romanze zu überhastet, zu leidenschaftlich für Gottfrieds eingangs dargestellte Unsicherheit und Schüchternheit, aber ehe mich diese plötzliche Intensität tatsächlich zu stören beginnen konnte, nahm die Handlung noch deutlich an Fahrt auf und grad das letzte Viertel des Buchs fand ich anhaltend extrem spannend, zumal es auch nicht unbedingt ersichtlich war, ob auf den letzten Metern bzw. Buchseiten das Gute siegen oder doch verlieren würde.
Insgesamt hat mir diese Spannungslektüre einen sehr spannenden Abend und, da ich einfach nicht zu lesen aufhören konnte, eine recht kurze Nacht beschert; ich bin absolut positiv überrascht worden!

Gebt diese Meinung über mein Buch ruhig weiter. Es sollten noch mehr Menschen solche kurzen Nächte erleben dürfen … 🙂
Herzlich
Euer Anton

Warum drei Exemplare?

Hallo, Freunde,

drei Exemplare von „Gegen die Gier“ hat der Buchhändler in sein Schaufenster getan.  Warum drei Exemplare und nicht nur eins? Das erregt Aufmerksamkeit und Neugier, vermute ich. Mich freut es natürlich. Aber es ist auch Ansporn, das nächste Manuskript voranzutreiben. (Allein die Vorstellung ein Schild „Hier gibt es den neuen Dellinger“ im Fenster zu sehen). Ich sitze täglich dran, an dem neuen Dellinger. Ihr wisst ja schon „Gegen die Gewalt“ soll er heißen. Die Story steht eigentlich schon einige Zeit. An den Figuren und dem Plot feile ich ständig und irgendwie ist das Buch jetzt schon zu lang (340 Seiten im Entwurf, das sind gesetzt knapp unter 400, was ich für zuviel halte). Kürzen tut weh, richtig weh. Man muss lieb gewonnenes Geschriebenes durchstreichen, löschen, wegwerfen. Dabei findet man sein eigenes Wörtergetüm natürlich überhaupt nicht des Wegwerfens würdig. Wenn man nicht darin verliebt wäre, würde man nicht schreiben können. Noch hat es ja niemand anderer gelesen. Bevor es in den eigenen Augen nicht perfekt ist, gibt man es nur sehr ungern an Testleser. Zweifel über die eigenen Qualität lassen einen auch nicht mehr los.

Bestes Mittel – wenn man es schafft – ein, zwei Wochen nicht ansehen und dann erneut versuchen, zu kürzen. Meistens geht es dann recht gut.

… aber die 340 Seiten sind auch schon durch Kürzen entstanden. Ich muss also noch einmal zwei Wochen pausieren. Kann ja Flyer verteilen (der selfpublisher ist sein eigener Marketing-Chef) oder die Lesung am 24. September in Niederkassel im „Hofcafé 7. Himmel“ vorbereiten oder, oder … Mir fällt schon was ein.

Bis bald.

Herzlich

Euer Anton

Danke, fill (?) ! Sorry, Herr Schmidt!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ein  „Danke“ und ein „Sorry“ sind angebracht. Das „Danke „gilt einem Leser namens „fill“, der mein Buch bei amazon gekauft hat und wie folgt rezensiert:

Dass der Protagonist Gottfried Wilhelm Leibner in Anton Dellingers Wirtschaftsthriller „Gegen die Gier“ fast den Namen des großen Gelehrten Leibniz trägt, ist kein Zufall. Leibniz spielt eine Rolle. Gottfried Leibner ist Physiker und hat einen genialen Weg gefunden, das Weltenergieproblem zu mindern oder zu lösen, was den strategischen Plänen eines Großkonzerns zuwiderläuft. Eine merkwürdige Sucht und erstaunliche aber grenzwertige Fähigkeit Gottfrieds, die im Zusammenhang mit Leibniz steht, liefert seinen Widersachern den Ansatzpunkt ihn als dissoziativ gestörte Persönlichkeit in eine Heilanstalt zu stecken.
Die Story ist zeitgemäß und glaubhaft, die aktuellen Geschehnisse lassen sie noch an Realitätsnähe gewinnen. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, insbesondere scheint immer wieder eine feine Ironie durch. Die Akteure sind gut und glaubhaft herausgearbeitet und erzeugen beim Leser, wie gewünscht Sympathie oder Antipathie. Die Spannung baut sich gut auf. Ich habe das Buch in vier Schüben gelesen und war immer gespannt wie es weitergeht. Das Finale ist schlüssig und nachvollziehbar. Der überraschend positive Ausgang ist durch eine raffinierte und völlig unerwartet Wendung einer Nebenfigur möglich.
Resümee: 338 Seiten gute und empfehlenswerte Unterhaltung.

Mehr als „Danke“ kann ich zu dem Text und den 5 Sternen nicht sagen …

Da ich gerade aus dem Urlaub zurück bin (traumhafte Mittelmeerkreuzfahrt), also erholt und ausgeruht bin, steigt die Zufriedenheit noch ein bisschen mehr, wenn man so etwas lesen darf.

Und dafür das „Sorry“: Ortsbuchhändler Schmidt „schmollte“ mich leicht an, dass ich das Logo des Wettbewerbers (Kolibri) hier gezeigt habe und seines nicht. Das hole ich jetzt nach – ohne schlechtes Gewissen – ich hatte nämlich kein Logo, das ich hätte zeigen können. Hier ist es jetzt (siehe Bild). Gut sortierter Laden mit kompetentem Inhaber, der den Schwerpunkt zum Buchhandel hin zu verlagern scheint.

Herzlich

Euer Anton

 

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen …

Hallo, zusammen,

die Kolibri- Buchhandlung in Vallendar vertreibt mein Buch „Gegen die Gier“ jetzt auch. Die Buchhandlung Schmidt tut dies seit zwei Wochen. Das Publikum in Vallendar ist überwiegend schon eher älter und hat es nicht so mit Internet. Da ist es schön, dass jetzt beide Ortsbuchhandlungen mein Buch gedruckt anbieten.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es ernährt sich.

Schönes, nicht zu heißes Wochenende euch allen, möglichst ohne Gewitter und Starkregen

Herzlich
Euer Anton

 

 

 

Hürden sind dazu da, genommen zu werden …

Hallo, zusammen,

Hürden sind ständige Begleiter des Schreibenden. Sie entstehen u.a. durch Fehler, Zweifel oder Neugier.

Hürden durch Fehler erkennt man, in dem man plötzlich feststellt, dass in der Handlung etwas passiert, das so nicht passieren kann, weil man vergessen hat, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Oder die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, die zur Handlung passen. Beispiel: eine Figur springt leichtfüßig eine Treppe hoch, die man vorher mühsam als übergewichtig, faul, fett oder ähnlich entwickelt hat. -> also Treppenszene weglassen oder Figur abspecken, je nachdem, was, wann und wo wichtig ist oder werden könnte. Denn der Text lebt, bis man ihn für den Druck gesetzt hat und die Datei nicht weg ist.

Hürden durch Zweifel: Z.B. Die Handlung spielt in der Zukunft, man lässt die Figur ein technisches Gerät nutzen, das man selbst erfunden hat. Dann kommen Zweifel auf, geht das? Könnte das gehen? Warum kann das nicht funktionieren. -> Lösung: Gerät umkonstruierten, recherchieren oder weglassen.
Zweifel entstehen auch, wenn man sich plötzlich fragen muss, ist diese oder jene Szene nötig oder bläht sie nur den Text auf? Man möchte seine Leser ja nicht langweilen. -> Lösung, schwierige Nachdenkphase, die bis zur Streichung oder völligem Umbau führen kann

Hürden durch Neugier: Eine interessante Hürde, sie stellt sich zwischen den Autor und das Buch, wenn ihn auf einmal eine tolle Idee überfällt. Was wäre, wenn die Figur völlig anders handelt, als man sie ausgelegt hat? Ein lethargischer Mittfünfziger nicht auf den Ruhestand hin lebt, in dem er das Böse trifft, sondern irgendwoher Energie schöpft und auswandert. So der Geschichte eine völlig neue Wendung gibt und jede Menge neue Varianten für den Plot entstehen lässt. Was könnte da noch Heiteres/Schönes/Grausames/Unerwartetes/Ergreifendes … passieren, je nach Genre? Da man als Autor ja ein Ideenproduktionsroboter sein muss, fallen einem jede Menge neue Dinge ein, die – und das ist die Hürde – richtig Spaß machen (man ist ja Herr und Schöpfer des Plot-Universums) aber von der ursprünglichen Arbeit abhalten. Lösung? Ich kenne keine, die funktioniert; denn diese Neugier lässt den Schreibenden auch gute Wendungen finden, führt ihn weiter zu seinem Ziel. Kleine Hilfe gegen solche Verzettelungsgefahr ist für mich -> leeres Dokument, Idee skizzieren und den Kasten/Ordner „Vielleicht noch zu gebrauchen“ legen. In diesem Ordner habe ich im Moment etwa 6-7 Plotideen, die ich jede einzelne sofort anfangen könnte, teilweise sind sie schon in Schneeflockenstufe 7 oder 8. (siehe früherer Beitrag im Blog). Aber, täte ich das, würde mein „Gegen die Gewalt“ (ich bin wieder bei dem Titel gelandet 🙂 ) nie fertig und das soll nicht sein. ich möchte in 6-9 Monaten abschließen. Momentan 330 Seiten Entwurf …

Mehr Typen von Hürden möchte ich nicht schildern; es gibt sicher noch ganz profane wie keine Zeit, kein Geld, keine Lust, Wichtigeres als Schreiben (z.B. Partnerin, Kinder, Enkel, Geld verdienen …). Die kann sich aber sicher jeder von euch selbst vorstellen. Ich wollte die spezifischen für das Schreiben ein wenig schildern.

Am Ende soll nicht unerwähnt bleiben, welch tolles Gefühl es ist, eine Hürde genommen zu haben. Das Gefühl hält meist nicht lange vor, denn – die nächste Hürde kommt bestimmt.

 

Herzlichst

Euer Anton

 

Es läuft an …

Hallo, zusammen,

 

mein früherer Arbeitgeber Telekom/T-Systems hat eine Mitarbeiterzeitschrift für Ehemalige. Der dortige Redakteur wird in der nächsten Ausgabe (Ende Juli, Anfang August) einen Bericht über mich bringen. Hat meinen Entwurf 1:1 übernommen. Journalisten muss man immer die Arbeit so einfach wie möglich machen. Und dran bleiben, wenn sie nicht reagieren, sagt meine Tochter, die da Erfahrung hat.

Eben habe ich den Verkauf meines Buches im örtlichen Buchladen Vallendar fest vereinbart und die erste Sendung bestellt. ( Fast hätte ich geschrieben ‚meiner Bücher‘, weil ‚Gegen die Gewalt‘ mich im Moment total belegt ; aber es wird noch dauern … )

Ich bin sehr gespannt, ob da wirklich was geht.

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden. Auch zu den Hürden, die sich mitten in der Entstehung eines Buches plötzlich auftun, wenn man schon gemeint hat, alles sei klar und liefe wie von selbst.

Bis bald

Euer Anton

 

Es ist ein Kreuz …

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

 

heute wieder eine kleine Geschichte aus dem Leben meines ersten Buches.

Es ist ein Kreuz mit den Lektoren: Meine Liebste, von Haus aus Lehrerin, hat mein Buch erst jetzt, da es gedruckt vorliegt, ganz gelesen und … Fehler gefunden, die der – hoch bezahlte – Lektor übersehen hat. Solche die einem wehtun, wenn man sie sieht. Klar, letztlich habe ich  die Fehler gemacht, geschrieben und trotz häufigstem Lesen übersehen. Eine Erklärung, keine Entschuldigung. Aber genau deswegen, weil man selbst einfach nicht mehr richtig liest, vor allem genau liest – das Hirn weiß ja, was da kommen soll – deshalb ist der Lektor da. Beim nächsten Buch nehme ich einen anderen.

Also ist mein Werk wieder in der Überarbeitung bei CreateSpace. Die nehmen es dann für etwa 24 Stunden aus dem Handel; bei amazon gibt es dann nur das eBook und es erscheint „Nicht verfügbar, es ist nicht bekannt, wann das Buch wieder verfügbar sein wird“ beim Taschenbuch. Man konnte es also gar nicht mehr bestellen. Das war beim letzten Mal so.

Aber sie scheinen etwas geändert zum haben. Jetzt steht da „Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen„. es ist also noch bestellbar. UPDATE: Jetzt ist es für einen höheren Preis über amazon.UK beziehbar. Weiß der Himmel warum das jetzt so ist, aber es ist in jedem Fall besser als die vorherige Meldung. Außerdem haben sie aus unerfindlichen Gründen meinen Preis für das eBook abhängig vom Dollar-Kurs gemacht, kostet jetzt plötzlich krumme 5,08€ statt 4,99€. Ich habe es wieder geändert, wird bald wieder den alten Preis kosten. Es ist ein Kreuz …

Noch eine schöne Information zu „Gegen die Gier“: Meine örtlichen Werbemaßnahmen scheinen zu greifen. Einer der Buchläden hier in Vallendar will es verkaufen, es ist Nachfrage da. Der Händler hat mich angemailt und wir haben das abgesprochen. Jetzt steht ein Exemplar  an der Kasse mit dem Hinweis: „Demnächst hier zu haben“.

Macht schon ein bisschen stolz …

Herzlich

Euer Anton

 

P.S. … ach ja, das eigenartige Bild? Das bin ich im bodennahen Bereich, ein ganz altes Foto, das meine Tochter von meinen Laufschuhen mit mir drin gemacht hat … Laufen ist gut für die Gesundheit, aber auch für einen freien Kopf, den man für Ideen benötigt. Ich laufe seit 36 Jahren jeden Tag, seit etwa 1 1/2 Jahren nur noch 5x die Woche (Prof. Froböse, Sportprofessor in Köln empfiehlt wöchentlich zwei Tage Ruhe , wenn man über 40 ist 🙂 ).