Mäßiges Wetter, aber ein schöner Sonntag …

Hallo, Freundinnen und Freunde,
 
gestern habe ich im Literaturcafé Urbar zwei meiner Kurzgeschichten vorgetragen. Ich bin zum vierten Mal da gewesen und fand wieder regen Zuspruch. Man sitzt auf der Bühne des kleinen Theaters wie in einem Wohnzimmer. Der Kontakt mit dem Publikum ist unmittelbar, man tauscht sich angeregt aus. Ich denke, ich war nicht zum letzten Mal da. Ein paar Bücher habe ich nebenbei auch verkauft.
Trotz äußerst mäßigen Wetters ein guter Sonntag!
 
Euch einen schönen Tag,
euer Anton
P.S. Nicht wundern übrigens, wenn sich die Beiträge hier im Blog und auf Facebook manchmal ähneln; WordPress hat die automatische Verknüpfung der Einträge mit Facebook abgestellt.

 

Gut war’s, weiter geht’s …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

2018 ist Geschichte, ich bin als Mensch und Autor zufrieden. Mein zweiter Roman „Unheilbruder“ ist gut angekommen, die Cash-Back-Aktion hätte noch besser laufen können – aber als Selfpublisher freut man sich auch über bescheidene Erfolge.

Was steht an? Der dritte Roman („Kopfsturm“, Fortsetzung von „Gegen die Gier“) ist im Werden wie ihr wisst und wächst täglich – Ziel: Veröffentlichung im Oktober oder November 2019. Ob das klappt, werden wir sehen. Ich bin guten Mutes, aber der Teufel steckt bekanntlich in den Kleinigkeiten und ein Roman ist schneller geschrieben (im Entwurf) als „gut“ geschrieben, will sagen in den stilistischen Feinheiten überarbeitet. Steht also eine Menge Arbeit an, aber warum soll es mir anders gehen als den übrigen Menschen im Land?

Noch eine Bemerkung zum „Kopfsturm“. Ich wollte ihn in der Ich-Form schreiben (ich wiederhole mich, ich weiß), weil dadurch die Nähe zur Figur größer ist, bin aber dabei, das aufzugeben. Na ja, nicht ganz. Ich werde die Ich-Form für den Protagonisten (Gottfried Leibner) beibehalten aber auch Szenen  aus der Perspektive des Antagonisten schreiben (in Er-Form). Es ist so viel besser möglich, das Gegeneinander der beiden zu zeigen, herauszuarbeiten, was den Gegner Gottfrieds bewegt. Sonst erlebt/erleidet/erfährt Gottfried die Handlungen des Anderen (oder ihre Folgen) und kann sie nur bewerten, interpretieren oder sie werden auf die eine oder andere Weise im Nachhinein erklärt, was ich für langweilig halte. Ich denke, der Roman gewinnt auf diese Weise. Das Vorgehen habe ich einem Schreibratgeber entnommen, und es hat mich sofort überzeugt.

In zwei Wochen gehe ich wieder mit drei meiner Kurzgeschichten ins Literaturcafé nach Urbar. Noch gehen sie mir nicht aus, aber bald muss ich mir etwas einfallen lassen, wenn ein neuer Roman nicht zur Verfügung steht.  Ich hoffe, es gelingt mir, noch einige Lesungen an Land zu ziehen; lockere Anfragen habe ich. Mal sehen, was draus wird.

Dann auf ins neue Jahr, für das ich euch allen Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit wünsche.

Herzlich euer Anton