Ich bin halb sieben!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

als ich gefragt wurde, ob ich am bundesweiten Vorlesetag teilnehmen würde, habe ich natürlich sofort zugesagt. Heute (18.11.2022) hatte ich dann 5 Grundschulklassen (1. und 2. Klasse) im Rahmen der Kinder- und Jugendliteraturtage Koblenz gespannt und mit leuchtenden Augen vor mir sitzen. Ich schätze um die 80 Mädchen und Jungen, 4 Lehrerinnen und ein Lehrer. Ich habe eine vorgegebenes Buch vorgelesen „Josephs große Reise“, preisgekrönt, aber schlecht lektoriert (logische Fehler!). Junge träumt vom Fahrradfahren. Aber den Kindern war das egal und ich habe die Fehler beim Lesen korrigiert. Die Kinder haben mir ein Loch in den Bauch gefragt und ich habe auch zurückgefragt. Unter anderem, wie alt sie sind. Wer ist 6? Viele Hände hoch. wer ist 7? Ebensoviele Hände hoch. Dann ein einsames Händchen und ein dünnes Stimmchen: „Ich bin halb sieben.“ Eine nicht unintelligente Antwort, oder? Ich hab auch gefragt, ob sie alle lesen können. Fast alle Hände oben, stolze Lehrerinnenblicke. Bei der Frage, ob sie alle schwimmen können, genauso. Ob alle Fahrrad fahren können, ebenso fast alle. Die Wortmeldungen hörten nicht mehr auf, jede/r wollte mir erklären, wie gut, oft, wie lange und was sie sonst fahren.

Tja, und dann habe ich – abgesprochen mit der Bibliotheken nach Abfrage, ob Interesse nach einer weiteren Geschichte und lautstarker Zustimmung – auch noch die Kurzgeschichte „Zeit zu verschenken“ vorgelesen, die von einem alten Mann und einem 5-jährigen Mädchen handelt (aus meinem Bändchen „Schön kurz – Skurrile Geschichten“). Danach viele Fragen, was ein Schriftsteller macht. Erklärung vorab von einem aufgeweckten Jungen: „Am Computer tippen, eine Weile, dann kommt das Buch unten raus.“ Wäre schön so.

Auf die Abfrage, welche Geschichte ihnen besser gefallen habe, Händeverteilung fifty-fifty. Eine ältere Lehrerin hat mich beim Abschied gelobt: „Das haben Sie gut gemacht“. Aber das Schönste, ein kleines, sehr zartes Mädchen kam noch auf mich zu und hauchte mir mit einen treuherzigen Lächeln entgegen, dass mir das Herz aufging: „Ich bin auch schon sechs.“

Ihr merkt, dass es mir – wie offensichtlich den Kindern – gefallen hat. Man muss den Nachwuchs ans Lesen heranführen und dazu habe ich heute ein wenig beitragen dürfen. Bin – auch wegen der tollen Betreuung durch die Bibliothek – im nächsten Jahr wieder dabei, wenn man mich fragt.

Euch noch einen schönen Tag

Herzlich euer Anton

Nach der Sternwarte eine Brücke?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

mein historischer Roman „Die venezianische Sternwarte“ geht im Gmeiner-Verlag seinen Weg und das Leben geht weiter. Ich schreibe derzeit die Fortsetzung (Arbeitstitel „eine neue Brücke für Venedig“), in der 12 Jahre später Baumeister Fabrizio Mansani, sein Bruder Marcello, ein neuer – ebenso großmannssüchtig wie der vorherige – Doge, ein agiler Großkanzler und alte Feinde, die aus dem Untergrund auftauchen, eine Rolle spielen. Ausgangspunkt ist eine mysteriöse Spionageaktion und ein ehrgeiziger Plan für eine neue Brücke. Ja, Spionage gab es häufig in Venedig, immerhin damals (auslaufend) mächtige See- und Handelsmacht. Ein eigenes Geheimgericht mit umfassenden Vollmachten befasste sich hauptsächlich mit der Abwehr und Verfolgung von Spionage. Ach ja, Leibniz taucht auch wieder auf; es macht mir einfach Spaß, diesen letzten Universalgelehrten mit seinen unkonventionellen Ideen und seiner altertümlichen Sprache agieren zu lassen.
Der Szenenplan steht, geschrieben (entworfen) sind derzeit 118 Seiten, jeden Tag werden es ca. 5 mehr. Ich habe gegenüber dem ersten (s.o.) historischen Roman eine Reihe neuer Quellen aufgetan und kann viele neue historische Details beisteuern, die solche Art Romane interessant machen.

Das Beitragsbild ist nichts als eine Gedankenstütze, zeigt einen Teil des Entwurfs des großen venezianischen Baumeisters Palladio für eine Rialtobrücke, der allerdings verworfen wurde.

Ihr seht, es geht weiter.

Ich hoffe, bei euch auch, egal welch schlechte Rahmenbedingungen derzeit herrschen …

Herzlich

euer Anton

Reinfall oder nicht?

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich wollte ein Eiscafé in Neuwied in ein Literaturcafé verwandeln – es hat nicht geklappt. 35 Plätze, 10 sollten von Interessenten besetzt sein, dann hätte meine Lesung stattgefunden. 12 waren angemeldet, 7 sind gekommen. Nach kurzer Diskussion mit dem Besitzer fiel die endgültige Entscheidung gegen die Lesung. Ich hatte bisher (max) 36 und (min) 16 Interessierte in einer Lesung. Absagegründe diesmal: Krankheit 2, Enkelbesuch 1, ohne 2. Habe ich falsch/nicht genügend geworben? Ich glaube nicht: 8 Plakate an auffälligen Punkten in der Stadt, Facebook, ein Halbseiter in der Rhein-Zeitung (allerdings leider nicht wie angekündigt in der Neuwieder Lokalausgabe) und natürlich jede Menge Mund-zu-Mund-Propaganda. Das Plakat war vielleicht zu unauffällig, hat mir jetzt jemand gespiegelt; ein Profi hatte es gesehen und das nicht gemeint.

Egal, es ist wie es ist. Und – war des jetzt ein Reinfall? Und wenn ja, was heißt das für die Zukunft? Also kommerziell war es ein Reinfall, ich habe Plakate drucken lassen und Bücher für den Verkauf erworben. Nicht schön, aber es macht mich nicht arm. Die Bücher werden nicht schimmelig. Was lerne ich daraus? Das Interesse an Lesungen wie auch an Bücherkauf ist wohl momentan nicht so groß, tritt angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit in den Hintergrund. Jemand sagte mir, dass er allgemein bei Theater- und Kinobesuchen feststellt, dass die Besucherzahlen zurückgehen. Viele Ältere haben nach wie vor auch Angst vor Corona-Ansteckung in Innenräumen. In der Zeitung lese ich, dass der Buchmarkt sich rezessiv entwickelt. Und natürlich ist „Anton Dellinger“ als Zugpferd nicht bekannt genug, das muss ich objektiv feststellen und als Schluss aus dem Vorgesagten ziehen.

Das heißt? Natürlich nicht aufgeben, sondern weitermachen. Noch bessere Romane schreiben und sich daran freuen, dass ich es kann. Genau so werde ich es machen.

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton

P.S. Das Foto ist gestellt, wurde gemacht, als alle 7 wieder weg waren.

Der erste ist raus …

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

der erste Verlagsroman ist erschienen. Seit heute kann man den „Kopfsturm“ im Buchhandel beziehen. Genau genommen schon früher, aber der 14.9. ist der offizielle Erscheinungstermin.

Gestern hat die Rhein-Zeitung ein nettes Interview mit dem „literarischen Spätzünder“ Anton Dellinger veröffentlicht. Man kann es auf Facebook oder Instagram lesen. Das hat mich natürlich sehr gefreut und es liest sich auch wirklich gut. Ich bin gespannt, wie der Roman ankommt. Die erste Lesung ist für den 7.10. in Neuwied geplant.

Der andere Verlagsroman „die venezianische Sternwarte“ liegt auf Halde und kommt möglicherweise erst im nächsten Herbst heraus. Eine lange Geduldsphase liegt also vor mir/uns.

Ich nutze sie und schreibe am Nachfolger. Der Nachfolger für den „Kopfsturm“ ist ja schon lange fertig und wartet auch.

Zum Glück sind „Geduld“ und „Freude am Warten“ meine zweiten und dritten Vornamen …

Herzlich

Euer Anton

Kleine Erfolgsgeschichte

Liebe Freundinnen und Freunde,

im Moment sitze ich an Eigenwerbung, einem Artikel über den Kopfsturm und mich. Neben dem, was der Verlag mit seiner größeren Reichweite an Werbung unternimmt, vergessen wir natürlich nicht den Vorteil, den die Nennung eines Autors mit Lokalitätsbezug in den Medien des näheren Umkreises haben kann. So schreibe ich eine kleine Erfolgsgeschichte je nach Medium eines Rheinland-Pfälzer oder eines Einwohners von Vallendar oder aus dem Raum Koblenz. Jeweils ausgerichtet auf den Buchladen, die Zeitung, den Radiosender usw., an den er geschickt wird, oder ich ihn mit einem Rezensionsexemplar vorbeibringe. Die Hoffnung dabei natürlich, dass die Angesprochenen über den „Kopfsturm“ und seinen Autor berichten. Meine Tochter (vom Fach) sagt mir, dass sich Journalisten am meisten freuen, wenn sie nicht übermäßig viel Arbeit mit einem Thema haben, das sie sich nicht selbst ausgesucht haben. Also übergibt man am besten eine fertige Story, an der nur noch gekürzt/geändert werden muss. Und genau so etwas schreibe ich im Augenblick. Arbeitstitel “ Kleine Erfolgsgeschichte eines Rheinland-Pfälzers – Ruhestandsautor landet im Alter von 73 zwei Verlagsverträge“. Ich denke, dass der eine oder andere Redakteur etc. meine Meinung teilt, das könnte die geneigte Leserschaft/Hörerschaft interessieren.

Ich hoffe, ihr seid auch der Meinung Sollte euch also ein Artikel etc. mit dem Titel oder so ähnlich über den Weg laufen, bitte lesen und weitersagen 🙂

Vielen Dank für eure Mühe im Voraus.

Herzlich

euer Anton

Gedruckt!

Liebe Freundinnen und Freunde,

sein gedrucktes Buch in der Hand zu halten, ist nicht dasselbe wie ein Foto oder ein pdf. Vor über drei Jahren war der erste Entwurf fertig, im November 2019 habe ich ihn an meine Testleser geschickt. Dann die Suche nach Literaturagentur und Verlag. Ihr habt die Geschichte hier verfolgt. Und jetzt ist es fertig, wartet darauf ab 14.09.2022 in hoffentlich zahlreichen Buchhandlungen über den Ladentisch zu gehen oder digital auf Kindes, Tolinos etc. zu erscheinen.

Ein tolles Gefühl, das könnt ihr mir glauben. Ist ja nicht mein erstes selbst geschriebenes und gedrucktes Buch, aber eben ein Verlagsexemplar. Das erste und das zweite ist ja auch schon im Werden (leider erst 2023).

Zeit für einen Sekt, denke ich.

Euch auch einen schönen – nicht zu heißen – Tag. Bei mir sind es außen 41 Grad …

Liebe Grüße

euer Anton

Ab 14.09.2022 …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der „Kopfsturm“, Fortsetzung von „Gegen die Gier“ erscheint am 14.09.2022. Ihr könnt es auf den üblichen online-Plattformen sehen (Amazon, Thalia, Hugendubel …). ein Buchhändler findet es auch in seinen Katalogen, aber im Schaufenster Steht es eben erst ab 14. September. Das eBook ist nicht fertig produziert, wird aber ebenfalls bald da sein.

Hat lange gedauert; fertig war das Manuskript im März 2019. Wie es dann weiterging habe ich hier schon geschildert. Umso schöner, dass es jetzt vorangeht. Nicht nur da (siehe vorheriger Beitrag).

Der Sommer bzw. der Herbst kann aus Autorensicht kommen.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit – trotz der äußeren Umstände.

Herzlich

euer Anton

Ach ja, Vorbestellung ist überall ab sofort möglich.

Und … wer sich wundert, dass bei „Gegen die Gier“ 7.März 2022 als Erscheinungsdatum steht: Ich musste eine neue Auflage erstellen, weil der Kopfsturm auf Wunsch meiner Agentin umgeschrieben werden musste. Er sollte nicht in London, sondern in Hamburg spielen. Die Bezüge aus „Gegen die Gier“ hätten in der vorherigen Auflage nicht gepasst. Jetzt tun sie es

WOW! Cool! …

Liebe Freundinnen und Freunde,

„WOW! Cool! haben meine Kinder kommentiert, dass das Manuskript meines historischen Romans „Die venezianische Sternwarte“, von einem Verlag angenommen worden ist. Man sieht, wie Sprache sich verändert, früher hätte man gesagt, dass man sich freut o.ä. Ich freue mich natürlich total. Anfangs sah es nicht so gut aus. Ich habe keine Literaturagentur für das Werk begeistern können. Dann habe ich aus einer Auflistung von Verlagen mit Schwerpunkt historische Romane im März acht davon direkt angeschrieben. Sechs haben nicht reagiert, eine Absage kam gestern und beinahe zeitgleich eben die eine Zusage.

Der Verlag war mir schon damit positiv aufgefallen, dass er als einziger eine ausgefeilt strukturierte Vorlage für ein Exposé hatte, die man nicht im Vorbeigehen ausfüllen konnte. Ich musste neben der Zielgruppe und der Motivation für den Roman, auch Coverideen liefern, die Eignung für eine Serie beurteilen, ausführen, wie ich ggf. eine Lesung gestalten würde u.a.m. Dies Exposé beantwortet schon im Vorfeld einen Haufen Fragen an den Autor zu seinem Romanprojekt. Sehr gut. Und dann bekam ich gleich einen 35-seitigen Autorenleitfaden mitgeschickt, der nahezu alle Fragen beantwortet, die man als Autor einem Verlag stellen kann.

Falls ihr euch wundert, warum nicht der Südwestbuch-Verlag mein Manuskript herausbringt: Er hat leider keine historischen Roman im Programm. Der Marktanteil für dies Teil-Genre ist eher gering, dürfte um die 3% liegen. Da sind Verlage zurückhaltend, das kann man verstehen. Und die, die solche im Programm haben müssen zwangsläufig sehr wählerisch sein. Um so stolzer macht mich, dass man sich etwas von meiner „venezianischen Sternwarte“ verspricht. Wann mit ihrem Erscheinen zu rechnen ist, kann ich natürlich noch nicht sagen. Jetzt kriege ich erst mal den Vertrag zugeschickt, unterschreibe und dann geht es ans Eingemachte.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Herzlich

euer Anton

P.S. Das Foto zeigt übrigens noch einmal mein Arbeitszimmer während der Arbeit an der „Venezianischen Sternwarte“, ich fühlte mich wie bei der Masterarbeit im Studium …

Geduld …

Liehe Freundinnen und Freunde,

mein nächster zu veröffentlichender Roman – Ihr wisst es – wird der „Kopfsturm“ sein, der langersehnte Nachfolger meines Erstlings „Gegen die Gier“ aus dem Jahre 2016. Herausgeben wird ihn die SWB – Media Entertainment (SME), der Südwestbuchverlag.

Wer diesen Blog verfolgt hat, sieht, dass der Grafiker des Verlags meine Grundidee für das Umschlagbild beibehalten hat. Dass der Titel geblieben ist, freut mich natürlich besonders.

Lektoriert, Fehler beseitigt und professionell gesetzt, wird das Manuskript demnächst gedruckt und für den Vertrieb vorbereitet. Erscheinen wird der Roman – deshalb der Titel dieses Beitrag „Geduld …“ – leider erst im Herbst, im September. Ihr müsst also noch warten.

Der Roman hat 291 Seiten, die letzte Seite ziert Werbung für den Vorgängerroman „Gegen die Gier“ samt Video-Trailer, sodass sich hoffentlich neue Leser auch die ebenso spannende Vorgeschichte des „Kopfsturm“ zu Gemüte führen könnten.

Für den Kopfsturm gibt es auch schon einen Video-Trailer, den ich aber erst veröffentliche, wenn der Roman als Taschenbuch in jeder Buchhandlung und als eBook bei allen wesentlichen Onlineplattformen (Amazon, Thalia, Hugendubel, Weltbild …) erhältlich sein wird.

Über die weiteren Aktivitäten werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Euch eine gute, nicht zu heiße Zeit.

Herzlich

euer Anton