Vom Enthusiasmus zur Ernüchterung – mein Hörbuchversuch mit ElevenLabs

Hallo, Freundinnen und Freunde,

seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, meine Romane auch als Hörbücher zu veröffentlichen. Gescheitert ist das bisher an den Kosten. Ein professioneller Sprecher ist für ein sechs- bis siebenstündiges Hörbuch schnell 15- bis 50-mal teurer als ein Monatsabo von ElevenLabs. Als sich die Gelegenheit bot, entschied ich mich deshalb für einen Versuch.
Und ich muss zugeben: Die ersten Tage haben mich begeistert.
>Wenn KI plötzlich wie ein Mensch klingt
Für meinen Roman Meine vertauschten Brüder wählte ich die Stimme „Jessica“. Sie klang warm, angenehm und erstaunlich natürlich. Nach kurzer Zeit vergaß ich häufig, dass hier keine Sprecherin, sondern eine KI las.
Die Qualität überraschte mich. Aussprache, Betonung und Sprachrhythmus stimmten nach meinem Eindruck in weit über 95 Prozent aller Fälle. Natürlich gab es kleinere Ausnahmen. Einzelne Wörter wie „Leutnant“ oder der Name „Anne“ mussten über das Wörterbuch angepasst werden. Das funktionierte problemlos.
Auch der integrierte KI-Assistent verdient ein Lob. Gerade am Anfang beantwortete er nahezu jede Frage verständlich, führte mich direkt zur richtigen Stelle im Projekt und ersparte viel Sucherei.
Ich begann zu glauben, dass KI-Hörbücher inzwischen tatsächlich alltagstauglich geworden sind.
>Die ersten Kratzer
Ganz perfekt war das Ergebnis allerdings nicht.
Manchmal wechselte die KI mitten im Absatz ohne erkennbaren Grund das Sprechtempo. Gelegentlich wurde auch ein Wort falsch betont und erhielt dadurch eine andere Bedeutung. Solche Stellen ließen sich meist korrigieren – allerdings nur, indem der komplette Absatz neu erzeugt wurde.
Und genau das kostet Credits.
Mein Abo umfasst 620.000 Credits. Nach rund zwei Dritteln des Romans hatte ich bereits etwa die Hälfte davon verbraucht. Das war zwar mehr als erwartet, erschien mir aber noch akzeptabel.
Dann kam der Moment, der meine Begeisterung schlagartig beendete.
>Plötzlich verschwindet die Stimme
Mitten in der Produktion meldete ElevenLabs, dass die Stimme „Jessica“ nicht mehr verfügbar sei.
Ich hielt das zunächst für einen Fehler meinerseits. Der Support antwortete jedoch schnell und erklärte, „Jessica“ sei für Accounts wie meinen eigentlich gar nicht freigeschaltet. Mein Account stammt vom 4. Juli 2026; die Stimme sei nur für ältere Konten vorgesehen und werde Ende des Jahres ohnehin eingestellt. Damit stand ich vor einem Problem. Ein großer Teil meines Hörbuchs war bereits fertig. Sollte ich nun alles mit einer anderen Stimme neu erzeugen, würden erneut hunderttausende Credits anfallen.
Ich bat den Support deshalb, diese Neugenerierung nicht meinem Credit-Konto anzulasten. Schließlich lag die Ursache nach meinem Verständnis nicht bei mir.
Die Antwort fiel knapp aus: Ich erhielt 15.000 Credits gutgeschrieben – für meine Fehlersuche. Alles andere müsse ich selbst bezahlen.
Das empfand ich als ausgesprochen kundenunfreundlich.
Und dann wurde es richtig merkwürdig
Einige Tage später erklärte mir der Support plötzlich, ich hätte überwiegend gar nicht mit „Jessica“ gearbeitet. Tatsächlich sei meinem Projekt intern eine andere Stimme zugeordnet.
Der Projekt-Chatbot behauptete dagegen, genau diese interne Voice-ID gehöre zu „Jessica“.
In der Benutzeroberfläche wurde mir ebenfalls weiterhin „Jessica“ angezeigt.
Mit anderen Worten:
Der Support sagte A. Der Chatbot sagte B. Die Benutzeroberfläche zeigte C.
Bis heute weiß ich nicht, welche Stimme mein Hörbuch tatsächlich gelesen hat.
>Vorläufiges Ende
An diesem Punkt habe ich beschlossen, das Projekt Meine vertauschten Brüder vorerst zu beenden.
Stattdessen werde ich versuchen, mit den verbleibenden Credits zunächst ein Hörbuch aus meinen Kurzgeschichten zu produzieren. Das ist überschaubarer und für weitere Experimente möglicherweise besser geeignet.
>Mein Fazit
Technisch hat mich ElevenLabs beeindruckt.
Die Sprachqualität ist hervorragend. Viele Passagen klingen so natürlich, dass man kaum noch an eine KI denkt. Der Projekt-Chatbot gehört zu den besten Hilfesystemen, die ich bisher in einer Software erlebt habe.
Was mich dagegen enttäuscht hat, ist die Organisation rund um Stimmen und Projekte. Wenn Support, Chatbot und Benutzeroberfläche unterschiedliche Aussagen darüber treffen, welche Stimme eigentlich verwendet wird, entsteht kein Vertrauen. Und wenn eine systembedingte Änderung dazu führt, dass ein Kunde große Teile seiner Arbeit kostenpflichtig neu erzeugen soll, halte ich das für keine gute Lösung.
Vielleicht wird sich das alles noch aufklären. Im Moment bleibt für mich jedoch ein zwiespältiger Eindruck:
Technisch fast begeisternd – organisatorisch leider ernüchternd.
>Nachtrag:
Das Drama geht weiter. In einem neuen Projekt wird mir ausgerechnet wieder „Jessica“ als Standardstimme angeboten – obwohl ich sie laut Support gar nicht verwenden dürfte. Entfernen kann ich sie nicht. Der Projekt-Chatbot musste schließlich selbst einräumen, keine Lösung zu kennen, und hat ein Support-Ticket erstellt.
Fortsetzung folgt.

Ich bin jedenfalls nahe daran, die Lust am ersten Hörbuch zu verlieren.

Meine Frau sagt immer, sie hätte meine Enbgelsgeduld im Umgang mit sperrigen Systemen nie und nimmer. Sie hätte das Thema nach der ersten Stune Rumgefummel in den Papierkorb geschmissen.
Hätte ich vielleicht auch gleich tun sollen?

Egal, euch eine gute Zeit an einem erträglichen Ort

Herzlich Euer Anton

Die Backlynn Saga: fertig oder nicht?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

die bis jetzt 3 Bände der Backlynn Saga zeichnen ein emotionales und auch spannendes Gemälde der Zeit unter Queen Victoria. Schier unüberwindliche Klassenunterschiede, Hochmut einerseits, Armut und Überlebenskampf auf der anderen Seite. Und mittendrin eine Adelsfamilie mit einem Geheimnis, das alles verändert. Diese Veränderung und Schicksalsschläge verfolgen Leserin und Leser anhand der Figur von LadyFlorence – neugierig, schwungvoll, empathisch, aber auch verletzlich, stellt sie sich den Herausforderungen der Zeit und wächst an ihnen.
Ist mit dem dritten Band „Seifenkrieg“ die Serie zu Ende?
Ehrlich gesagt, bin ich nicht sicher, weil ich schon eine Idee für den 4. Band vorgeplottet habe. Es geht darum, dass die mittlerweile erfolgreiche Florence eine Sozialsiedlung für ihre Arbeiterfamilien baut (so eine gab es tatsächlich in einem Ort namend Lanark), in die sich allerdings eine Sekte einschleicht, die irgendwann Florence selbst bedroht. Arbeitstitel „Die Hexe von New Lanark“
Das Pojekt ruht aber derzeit, weil ich am 4. Band der Gottfried Leibner Serie arbeite (die nicht so heißt, aber „Gegen die Gier“, „Kopfsturm“ und „In Angst“ folgen einander)..

Also heißt es abwarten und sich an der Backlynn Saga erfreuen.
Euch eine gute Zeit mit gutem Lesestoff

Herzlich euer

Anton


Beine hochlegen ist nicht …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

nicht, dass ihr meint, ich ruhte mich aus, nachdem der „Seifenkrieg“ raus ist. Zum einen ist ein neuer Venedig-Roman fertig – ich suche wie immer einen Verlag, bevor ich ihn selbst rausbringe. (Hüte dich vor dem fünften P“, Spionage anno 1710 in Venedig).Vielleicht klappt es noch einmal wie beim Gmeiner-Verlag mit dem Achemisten von Venedig. Mitte August werde ich es wissen. Zum andern plane ich für den 3.7. 26 eine Lesung hier in Vallendar. Interessantes Publikum diesmal: Bewohner und Bewohnerinnen einer Seniorenresidenz. Ich habe mich für meine Kurzgeschichten entschieden. Die Lesung steht. Bin gespannt, wie es läuft.
Zum zweiten andern habe ich mich auch für die nächste Buchmesse in Koblenz (25.10.26) angemeldet, habe einen guten Tisch und auch einen Lesungsslot. Ich werde um 14:30 den „Seifenkrieg“ vosstellen. Die Vorstellung ist noch nicht fertig, wird aber kein Problem. Im wettbewerb um den Buchpreis Koblenz 2026 bin ich mit „In Angst“ vertreten.

Und dann – es ist noch lange hin bis August – habe ich mich entschlossen, noch einen Roman mit Gottfried Leibner zu schreiben. Konzipiert schon 2021, parallel zu „In Angst“. Der dreht sich hauptsächlich um seine Frau Eliza und soll auch „Eliza“ heißen. Hintergundthema ist Artensterben, ansonsten ekelhaftes Treiben einer plötzlich auftretenden Gefahr für Eliza aus der Vergangenheit mit Deep-Fakes und bösartigen künstlichen Bienen. Wird spannend wie „In Angst“ versprochen.

Lasst es euch gutgehen

Herzlich

euer Anton

Seifenkrieg – Bd 3 der Backlynn Saga erschienen

Hallo, Freundinnen und Freunde,

Frühjahr 1877, England. Lady Florence will Medizin studieren, muss aber die ererbte Seifenfabrik übernehmen. Eine Frau als Fabrikantin, mitten im Männerdschungel der industriellen Revolution – zudem noch mit reformerischen, sozialen Ideen – provoziert die Konkurrenz mehr als erwartet … Ein anschauliches Zeitgemälde und emotional wie die Vorgängerromane, wieder mit einem Blick in die zeitgenössische Medizin – ich verspreche gute Unterhaltung: als Taschenbuch und eBook. 

Dann viel Spaß damit und eine gute zeit.

Herzlich

euer Anton

Erfahrungsbericht: Was die KI als Lektor oder Korrektor leistet …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich habe erstmals eine KI für Korrektur und Lektorat benutzt und möchte meine Erfahrung teilen. Die Firma literary highways wirbt mit „Lektorat und Korrektur für 89€“, sie nennt es „Professionelle Überarbeitung des Textflusses und grammatikalische Anpassungen“, diese liefert einen professionellen Bericht. Docx Dateien bis 50MB werden akzeptiert. Es dauert maximal 24 Std, bei mir waren es 8, ich habe den Entwurf des Manuskript eines neuen Romans prüfen lassen, 312 Normseiten. Ergebis war eine Excel-Datei mit 3 Spalten : „Text“, „Rewritten Text“ und „Notes“. Diese Datei ist sehr effizient aufgebaut, minimale Zeilenhöhe, das bedeutet aber, man muss jede Zelle aufklappen, um den Inhalt zu sehen. Mühsam kann ich sagen. Ich habe die Sparten Rewritten Text und Notes zusammen mit der Nummerierung kopiert und in zwei Word-Dokumenten nebeneinander geöffnet. Dann noch mein Original Manuskript daneben. Das füllte den Monitor, aber man kann ziemlich bequem prüfen und ggf übernehmen, was die KI namens AILA vorschlägt. Bei mir waren es 783 Einträge. Bevor ihr glaubt, dass ich eine Fehlermaschine bin … davon muss man abziehen, dass mehr als jeder zweite Eintrag das Monieren der französischen Anführungszeichen war. (Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe). Dann noch bewusst von mir gesetzte Bindestriche in der wiederkehrenden Ortsangabe der Szene, die er in Gedankenstricheändern wollte (2×80). 
Damit bin ich in der übliche Größenordnung eines Lektors bei mir (Meine Lektorin im Gmeiner Verlag hat mir beim „Alchemisten von Venedig knapp 300 Änderungen geschickt (1 pro Seite).
Bei den Notes habe ich mich ansonsten über die Akribie gewundert, es wird aber auch jeder Tippfehler gefunden, es werden hilfreiche Bemerkungen zu Grammatik, Stil, Flüssigkeit der Schreibe, Absatznutzung u.a. gemacht. Mit den meisten (außer den bereits angemerkten), über 90%, konnte ich etwas anfangen, sie waren aus meiner Sicht richtig/hilfreich. Was die KI nicht sieht, sind unschöne Dinge, wie zu viele wiederholte Satzanfänge nacheinander (Er  .., Sie … , Ich …). Zwei sind allgemein akzeptiert, aber bei dreimal ‚Er ‚… nacheinander meckern die menschlichen Lektoren.  Ich habe zwei solche drin gehabt, dazu hat die KI nichts gesagt. Und noch etwas, was die KI nicht kann, aber ein menschlicher Lektor: Feststellungen treffen, wie z.B. „Dieser Zwist zwischen den Familien, den erklärst du im Text nicht tief genug, es wird nicht klar, weswegen die Familien eigentlich verfeindet sind.“ Ich habe die Passatge noch einmal gelesen und musste zustimmen. Was heißt das? KI ist ein Sprachmodell, ein Programm, und versteht offensichtlich nicht gänzlich, was es da eigentlich bearbeitet.

Insgesamt würde ich das Programm in der Korrektur-Funktion als sehr gut bewerten, als Lektor maximal ausreichend, weil z.B. keinerlei Aussagen zum Plot erfolgen, was ein menschlicher Lektor immer tut. Niemand ist so perfekt, dass es nichts zu glätten oder verfeinern gibt. Aber was war zu erwarten? Alles, was nach einfach zu operationalisierenden Regeln geprüft werden kann, kann die KI auch, und das sehr schnell. Wenn es in die Tiefe, ins Verständnis des Plots geht, dann hakt es noch gewaltig. Deswegn kann die KI vermutlich auch noch keine guten Romane schreiben. Gut so, ich mlöchte nicht aufhören müssen …

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton

„In Angst“, neuer Thriller mit G. Leibner

Hallo, Freundinnen und Freunde,

endlich ist er fertig, also – die Veröffentlichung ist angeschoben. Als eBook erscheint der Roman noch heute (bei Amazon und XinXii mit Leseproben), als TB in etwa 1 Woche bei BoD. Unter dem Arbeitstitel „Ein Tropfen Angst“ habe ich hier schon über den Inhalt geschrieben. Aber noch einmal kurz:

Die permanente Bedrohung eines Familienmitglieds durch ein implantiertes tödliches Giftdepot, das wegen einer raffinierten Funkkontrolle nicht entfernt werden kann, zwingt Gottfried Leibner, den Sprecher der Umweltorganisation Greenworld, Umweltverbrechen zu decken. Erst allmählich wird ihm klar, dass die Familie in Angst gehalten wird, um ihn zu treffen – dass er selbst das eigentliche Ziel eines Irren ist.

Der Roman ist die Fortsezung von „Gegen die Gier“ und „Kopfsturm“. die Roman um den skurrile und genialen Physiker Dr. Gottfried Leibner, den sein Vater einst zwingen wollte, ein zweiter Leibniz zu werden. Gottfried hat das überstanden, grandiose Erfindungen gemacht und ist mittlerweile Sprecher von Greenworld Deutschland und Familienvater. Wie in den vorigen Romanen spielt ein Umweltthema eine prägende Rolle: Wasserstoff bei „Gegen die Gier“, Elektroschrott-Recycling bei „Kopfsturm“ und jetzt dan Thema „Tiefseebergbau“. Spannend verpackt, wie immer.

Wer also noch ein Geschenk für Weihnachten sucht, neben den bekannten Werken von mir steht (hoffentlich noch rechtzeitig) der neue Thriller „In Angst“ bereit. Aber Bücher lassen sich ja jederzeit verschenken …

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich euch,

Herzlich euer Anton

Backlynn Saga 3 : „Der Seifenkrieg“ kommt …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

getreu meinem Ansatz, euch am Entstehen neuer Romane und an meinen Gedanken dabei teilhaben zu lassen, vermelde ich, dern ersten Entwurf des dritten Romans um Lady Florence fertig zu haben. Erste Coveridee (s. Foto.) habe ich auch.

Worum wird des gehen?

„Frühjahr 1877, England. Die verwitwete Lady Florence Skinnerpick will Medizin studieren und die Unglückszeit der

Vorjahre hinter sich lassen. Als ihr Bruder William eine Aufgabe im Oberhaus übernehmen

soll und in der ererbten Seifenfabrik (Skinnerpick Soap Works) ein Brand ausbricht, übernimmt sie dort – ausdrücklich

vorläufig – die Kontrolle. Doch die Verantwortung für ihre Arbeiterinnen und Arbeiter und die

Führung einer Fabrik zusammen mit Lord Peter, an dem sie zunehmend Gefallen findet,

faszinieren sie mehr als gedacht. Als ein Konkurrent versucht, ihre Unerfahrenheit

auszunutzen und die Fabrik kaufen will, er sogar versucht, William zu bestechen, damit er

Florence zum Kauf überredet, entschließt sie sich, Unternehmerin zu werden und auf das

Medizinstudium zu verzichten. Ihre soziale Ader lässt sie reformerische und innovative

Ansätze auf allen Ebenen etablieren, die Widerstand in der Branche erzeugen, der zu Sabotage und Schlimmerem führt.

Der Seifenkrieg hat begonnen …“

Wie schon mehrfach berichtet, beginnt jetzt die Zeit des Überarbeitens, das sich hinziehen wird, weil es fast 300 Seiten geworden sind. Ich habe tief im Frühkapitalismus von 1877 recherchiert und unternehmerische Aktivitäten einer Frau in einer Zeit erfunden, die das eigentlich nicht gewollt hat. Es gab Unternehmerinnen, auch sehr erfolgreiche, aber sie waren an einer Hand abzuzählen. Der Widerstand und die Usancen in der Industrie waren nicht für Frauen geschaffen. Umso interessanter war es, eine weibliche Protagonistin wie Florence darin agieren zu lassen. Es geht ziemlich rund. Und daneben ist es eine Geschichte um die britische Fabrikgesetzgebung, festgemacht am Neu-Adeligen William, geworden sowie um zarte Bande, die eine Witwe eher widerwillig knüpft, weil sie ihren ersten Mann nicht vergessen kann.

Ich verspreche wieder spannende Unterhaltung. Erscheinen wird das Buch nicht vor Frühjahr 2026, spätestens zur Buchmesse Mittelrhein im September 2026.

Zu Weihnachten bringe ich möglicherweise den dritten Band um Dr. Gottfried Leibner (Gegen die Gier, Kopfsturm) heraus. Der liegt schon eine Weile fertig herum.

Es gibt also noch einiges zu tun.

Euch eine gute Zeit

Herzlich euer Anton

Buchmesse mit Lesung,

Liebe Freundinnen und Freunde,

die 2. Koblenzer Buchmesse ist Geschichte. Mehr als doppelt so viele Aussteller (130) auf zwei Räume verteilt, was nicht gut geplant war. Die Besucher fanden/sahen den zweiten Ausstellungsraum nicht. Mehrfach machte der Veranstalter die Ansage, man möge doch auch den 2. Raum besuchen, weil die dortigen Standbetreiber fehlende Besucher monierten. Man hätte m.E. Stände ohne Unterbrechung in den nächsten Raum führen müssen. Schilder reichten nicht. Zum Glück hatte ich einen Stand in der Haupthalle, mit Schwerpunkt auf meinen historischen Romanen, und kann mich nicht beklagen. Allerdings denke ich, dass die Besucherazhl nicht so hoch war wie im letzten Jahr (1500). Bin gespannt, welche offiziellen Zahlen kommen, erwartet waren 2500-3000. Als Erklärung könnte das durchwachesen Wetter dienen, es regenet immer wieder.

Ich hatte diesmal auch eine Lesung (die Slots wurden ausgelost), die sehr erfolgreich verlief. Der Saal mit etwa 50 Plätzen war komplett besetzt, ein paar Leute mussten stehen. Ich habe meinen neuen Roman „Schatten über Backlynn“ vorgestellt. Das Feedback war positiv, das Buch ging danach gut weg.

Meine Frau und mein jüngster Sohn standen mir hilfreich zur Seite.

Ein insgesamt guter Tag.

Euch eine gute Zeit

Herzlioch euer Anton

Team Dellinger auf der Buchmesse 5.10.25

Hallo, Freundinnen und Freunde,

in einer Woche ist es soweit, in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz findet von 10-18:00 die 2. Buchmesse statt.

100 Autoren und Verlage bieten Gelegenheit zum Stöbern, Reden und auch Hören (Lesungen).

Team Dellinger präsentiert an Tisch 53, und ich lese zum Roman „Schatten über Backlynn“ um 15:00 im Leseraum 1 (30 Min, also eher eine Buchvorstellung).

Ich freue mich über Jede(n), die(der) kommt.

Bis dann

Herzlich euer Anton

Der neue Roman :-)

Hallo, Freundinnen und Freunde,

es ist soweit. „Schatten über Backlynn“ ist erschienen, wieder im Selfpublishing. Aus den schon erwähnten Gründen ist ein historischer Roman, der in England spielt, anscheinend nicht attraktiv für Verlage. Wenn ihr ihn gelesen habt, werdet ihr es nicht nachvollziehen können, das verspreche ich euch.

Also im Buchhandel, online bei allen Anbietern – als Taschenbuch oder als eBook (kindle, oder ePub). Wenn ihr den gedruckten Roman wollt, dauert es im Handel 3-5 Tage. Am schnellsten geht es bei BoD selbst https://buchshop.bod.de/schatten-ueber-backlynn-anton-dellinger-9783769354454

Der neue Roman wird auch mein Hingucker auf der 2. Koblenzer Buchmesse (5. Oktober 2025, Koblenz Rhein-Mosel-Halle, 10-18 Uhr); dort stelle ich das Buch um 15 Uhr in einer Lesung vor, die aber eher eine Buchvorstellung sein wird, weil ich nur einen Slot von 30 Minuten habe. Für die Buchmesse ist alles fertig: Eine schicke Messetischdecke für meinen Tisch Nr. 53, ein RollUp (siehe Foto) und die neuen Lesezeichen. Und natürlich werden reichlich Bücher da sein … (alte und neue). Ein bisschen lege ich den Schwerpunkt auf meine historischen Romane. Ist schließlich das Genre, von dem ich mittlerweile die meisten Bücher geschrieben habe (4 Stück) und das 5. ist im Entwurf momentan 150 Seiten dick, also etwa halb fertig.

Ich wünsche euch großes Lesevergnügen, und save the date: 5.10.25 Buchmesse. ich würde mich freuen, euch zu sehen.

Herzlich

Euer Anton