Imagine all the people …

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

SWR1 veranstaltet jeder Jahr eine Hitparade von 1000 Titeln, die von Hörern gewählt werden; jeder kann 5 Lieder vorschlagen. Ich habe heute online meine Wahl abgegeben: Imagine (John Lennon), Wenn der Himmel weint (Peter Maffay), Nothing Compares (Sinhead O’Connor), Hey Jude (Beatles), Angie (Rolling Stones). Kurz danach rief mich ein Redakteur an, man will mich zu meiner Wahl live interviewen. Ich habe aus dem Bauch heraus gewählt und frage mich jetzt selbst nach meinen Beweggründen.

Imagine:  in Liverpool im Beatles-Museum gibt es einen John-Lennon-Gedächtnis-Raum, weiße Wände, weißes Klavier, darauf Lennons Lesebrille, Imagine läuft ständig wiederholt, der Text in erhabenen Buchstaben weiß in weiß an der Wand. Wem da kein Schauer den Rücken herunterläuft. Ich habe da gestanden, neben mir haben 14/15-jährige Mädchen geschluchzt, ich musste auch mit mir kämpfen … Imagine ist seit dem Zeitpunkt mein Lieblingssong. Vom Text braucht man gar nicht zu reden.

Wenn der Himmel weint: Ich bin Maffay-Fan, auf mehreren Konzerten gewesen. ein Mann, den man bewundern kann (von der letzten privaten Entwicklung mal abgesehen …). Er hat sich hochgearbeitet, sich fast tot gesoffen, selbst aus dem Tief geholt, ein Wunder an Disziplin und er macht z.T. wunderbare Musik. „Wenn der Himmel weint“ ist die Aufforderung, sich nicht unterkriegen zu lassen, weiter zu machen. Ein Lied das Hoffnung macht. Tolle Musik, darin die Zeile: „Du wirst tanzen als wärst du Musik“, die finde ich einfach überwältigend gut.

Hey Jude: Wer einmal erlebt hat, wenn ein ganzer Saal zusammen „Na na na … Hey Jude“ zusammen singt, weiß, was es heißt, Gemeinschaftsgefühl zu erleben … Der Text ist verklausuliert, fordert aber letztlich dazu auf, die Welt besser zu machen. Reine Hoffnung!

Nothing Compares: bei diesem Lied hat mich die Musik vom ersten Hören an verzaubert. Diese lang gezogenen Akkorde muss ich nur hören, dann Augen zu und träumen.

Angie: Ein trauriges Liebeslied von einem unnachahmlichen Mick Jagger schon in jungen Jahren gesungen. Ich habe ein uraltes Video vor Augen, da kann Jagger knapp zwanzig gewesen sein. Er singt mit einer Inbrunst, da kann man sehen, dass er Musik lebt (gelebt hat).

Ehrlich, ich musste nicht lange überlegen, meine Gründe aufzuschreiben. Es floss mir aus der Feder. Hoffentlich kann ich das nachher auch so rüberbringen, im Radio.

 

Herzlich

euer Anton

 

 

Autor:

Der Autor hat bisher zwei Verlagsverträge, einen für den Thriller "Kopfsturm" (2022), einen für einen historischen Roman, der 2023 erscheinen wird. Läuft …

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