Lesung 2.0

Hallo, Freundinnen und Freunde,

das Taschenbuch von „Schön kurz. Skurrile Geschichten“ ist endlich im Buchhandel (Verlag BoD)

Wer es schnell will, sollte es direkt im BoD-Buchshop online bestellen.
https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/….)

Ich hoffe, das Büchlein gefällt euch. Wenn ja, schreibe ich vielleicht ein zweites von der Sorte. Ich arbeite aber jetzt wieder an meinem dritten Thriller „Kopfsturm“, der Fortsetzung von „Gegen die Gier“.

Heute übe ich Lesung 2.0, die Lesung von Kurzgeschichten. Ich trete um 15 Uhr im Literaturcafé in Urbar (neben der Post) mit meinen Kurzgeschichten auf.

Eine Lesung aus Kurzgeschichten unterscheidet sich von der Lesung aus einem Roman (Lesung 1.0). Dort stellt man Figuren vor, erzeugt Spannung mit der Lesung ausgewählter Szenen. Dafür ist die Kurzgeschichte nicht lang genug, Figuren und Orte werden nur angerissen. Man muss es also anders angehen.

Man kann z.B. eine Kurzgeschichte komplett vortragen. Das fällt aus verständlichen Gründen aus. Bleibt z.B. einen spannenden oder interessanten Abschnitt vortragen. Ich werde es wie folgt machen. Ich gebe einen Überblick über alle Geschichten, worum es geht und wie ich im einzelnen darauf gekommen bin. Dann werde ich die Anfänge von ein oder zwei Geschichte vorlesen und hoffentlich Interesse auf mehr wecken.

Da ich im Literaturcafé üblicherweise nur 20 Minuten habe, wird dies eine Kurzfassung, für meine geplante Lesung im August in Neuwied (VHS Café, 15.8. 19:30h) nehme ich mir 60 bis 80 Minuten vor.

Euch allen eine schöne Zeit.

Herzlich

euer Anton

 

Nummer drei ist draußen !

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,
Nummer drei ist da!
„Schön kurz. Skurrile Geschichten“
Vorerst nur als eBook, das Taschenbuch dauert noch ein paar Tage.
Was ist drin? Ausnahmsweise Kurzgeschichten, kein Thriller. Leide mit in „Der nackte Mann mit der Farbdose“, stemme „Dreizehn Prozent Steigung“ des Hobby-Joggers, tanze „Discofox im Aufzug“, erlebe ein „Rachefestival“, „Folter im Paradies“ und die „Hölle 2.0“. Erfahre, was „Tote Mäuse“ und ein Auto mit Gedankensteuerung miteinander zu tun haben, und noch vieles mehr.
Lustig, spannend, komisch, ernsthaft, futuristisch … alles drin. Bei Amazon ab sofort, Thalia etc. benötigen noch etwas Zeit, Distribution ist beauftragt.
Die erste Lesung ist in Planung (15. August in der Volkshochschule Neuwied).
Lesezeichen und Flyer werden gedruckt.
Jetzt kann ich mich wieder an meinen „Kopfsturm“ machen, der dreiviertelfertig seit 4. Februar auf die weitere Bearbeitung  wartet. Vielleicht wird’s ja doch noch was mit Weihnachten …
Eine schöne Woche und ein frohes Osterfest euch allen
Herzlich euer Anton

 

Kann man noch Thriller schreiben?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

kann man eigentlich noch Thriller schreiben angesichts der Wirklichkeit? Kann man sich noch grausame Täter und Verbrechen ausdenken, um Leser zu unterhalten, wenn irre Monster ihre Verbrechen per Helmkamera auf Facebook streamen?

Ich habe das bewusste Video nicht angesehen, nur eine Beschreibung der entsetzlichen 17 Minuten bei CNN gelesen, das hat mir gereicht. Danach habe ich tatsächlich eine Weile innegehalten und überlegt, ob man so etwas – stände es in einem Roman – als unterhaltsam einstufen würde/ eingestuft hätte. Ob sich so eine Widerlichkeit schon einmal ein Autor ausgedacht hat, weiß ich nicht. Aber ich bin mir doch sicher, man hätte es mit leichtem Schauer über den Rücken laufend „genossen“. Filme, die solche Monstertaten zeigen, gibt es viele (auch wenn mir jetzt kein Titel einfällt). Dann die Videospiele, die shooting-games. Die Bestie von Christchurch hat sich ja wie ein Ego-shooter isnzeniert. Spiele sind ebenso wie Kunst nicht die Wirklichkeit. Ich will hier ich keine Diskussion führen, inwieweit Gewalt in Spielen zu Gewalt erzieht oder zumindest verroht. Ich kenne die Argumente, Kinder und Jugendliche könnten sehr wohl das eine vom anderen unterscheiden; bin ir aber nicht sicher, ob das für alle Kinder gilt.

Egal. Zurück zu meiner Ausgangsfrage. Kann man oder kann man nicht, weiter Thriller schreiben und die Phantasie der Leser mit Grausamkeit, Bosheit und  den Taten Irrer befeuern? Oder sollte ich es lassen und mich auf Kurzgeschichten beschränken?

Ehrlich gesagt, ich weiß es noch nicht endgültig.  Tendenz, ich schreibe weiter, weil die Wirklichkeit (siehe Neuseeland) die Phantasie übertrifft und künstlerische Enthaltsamkeit vermutlich keine Taten von Irren verhindern kann.

Was meint Ihr dazu?

Herzlich, euer Anton

Klein aber fein …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

da liegt der Probedruck meiner Kurzgeschichten, sieht verglichen mit meinen ersten Romanen schon dünn und schmächtig aus , Format 12x19cm und 132 Seiten. Aber der Inhalt! Derzeit lesen meine Testleser die Geschichten und ich bin guten Mutes, dass sie ihnen gefallen werden und später meinen Lesern. Als bitte ich euch noch um ein wenig Geduld, bis ihr das Bändchen in Händen halten könnt.

Dann noch einen schönen Karneval

Kowelenz Olau (so heißt es in Koblenz)

Herzlich

euer Anton

 

 

Pause oder „kurze“ Pause?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der Entwurf der Kopfsturms (Fortsetzung von „Gegen die Gier“) hat im Moment 213 Seiten, 25 restliche Szenen sind skizziert aber noch nicht ausformuliert. Ich erlebe wie schon bei den ersten Romanen die Phase des Zweifelns. Sind die (neuen) Figuren stimmig? Stimmt die Plotlogik? Ist alles, was passiert sauber vorbereitet? Ist die Abweichung von der reinen „Ich-Form“ des Protagonisten gelungen? Ich schreibe auch aus der Perspektive des Antagonisten, ist das gut so? Reicht das, oder sollte ich noch andere Perspektiven zulassen?

Ihr seht, dass mich einige Fragen bewegen. Es kam ein wenig Druck auf, denn ich will den Kopfsturm eigentlich bis Weihnachten fertig haben. Das ist nicht mehr lange, wenn man die anstehenden Arbeiten alle betrachtet. Druck ist nicht gut für kreative Arbeit. Da fiel mir ein, dass mich bei der letzten Lesung von zwei meiner Kurzgeschichten eine Zuhörerin gefragt hatte, warum ich die Kurzgeschichten nicht herausbringe. „Sind zuwenig, keine hundert Seiten“, habe ich geantwortet. Jetzt habe ich die Geschichten, es sind 15, zusammengefasst und es wird tatsächlich ein Bändchen von 132 Seiten werden. Ihr seht den momentanen Entwurf eines Covers im zum Blogbeitrag gehörigen Foto. Ein erster Probedruck (nur um das Format zu sehen) ist beauftragt. Ich lasse die Geschichten aber noch lektorieren und testlesen, denke, so in zwei drei Monaten wird das Bändchen „Schön kurz. Skurrile Geschichten“ erscheinen.

Dann schreibe ich den Kopfsturm fertig und ob es vor Weihnachten wird oder danach, ist mir gleich.

Euch eine noch eine schöne Woche.

Herzlich euer Anton

 

Hauptsache, es macht Spaß …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

heute ein paar Zahlen zum Büchermarkt in Deutschland: ca. 370 Mio Bücher werden pro Jahr in Deutschland verkauft; davon etwa 10 Mio gedruckte Bücher stammen von etwa (geschätzt) 75000 Selfpublishern wie mir (z.B. vom BoD-Verlag). Pro Taschenbuch erhält ein Autor bei BoD im Schnitt 1,37€, in anderen Verlagen weniger als 1€.
Wie ihr daraus ersehen könnt, muss man Schreiben lieben und nur wenige können vermutlich davon leben.
Aber Spaß macht es trotzdem …
(Quelle: M. Matting, www.selfpublisherbibel.de)

Gestern habe ich im Theater die Bühnenfassung einer Regionalschriftstellerin gesehen (Rapunzelgrab von Judith Merchant, Knaur-Verlag). Über die Qualität des Plots kann man geteilter Meinung sein (für mich ein bisschen viel Klischee und aufgesetzte Figuren), aber – sie hat einen Verlag und man hat ihr Buch für die Bühne ausgewählt. Respekt.

Daran muss ich weiter arbeiten und jetzt schnell wieder an den Schreibtisch!

Euch ein schönes Wochenende

Herzlich

euer Anton

 

 

Mäßiges Wetter, aber ein schöner Sonntag …

Hallo, Freundinnen und Freunde,
 
gestern habe ich im Literaturcafé Urbar zwei meiner Kurzgeschichten vorgetragen. Ich bin zum vierten Mal da gewesen und fand wieder regen Zuspruch. Man sitzt auf der Bühne des kleinen Theaters wie in einem Wohnzimmer. Der Kontakt mit dem Publikum ist unmittelbar, man tauscht sich angeregt aus. Ich denke, ich war nicht zum letzten Mal da. Ein paar Bücher habe ich nebenbei auch verkauft.
Trotz äußerst mäßigen Wetters ein guter Sonntag!
 
Euch einen schönen Tag,
euer Anton
P.S. Nicht wundern übrigens, wenn sich die Beiträge hier im Blog und auf Facebook manchmal ähneln; WordPress hat die automatische Verknüpfung der Einträge mit Facebook abgestellt.

 

Gut war’s, weiter geht’s …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

2018 ist Geschichte, ich bin als Mensch und Autor zufrieden. Mein zweiter Roman „Unheilbruder“ ist gut angekommen, die Cash-Back-Aktion hätte noch besser laufen können – aber als Selfpublisher freut man sich auch über bescheidene Erfolge.

Was steht an? Der dritte Roman („Kopfsturm“, Fortsetzung von „Gegen die Gier“) ist im Werden wie ihr wisst und wächst täglich – Ziel: Veröffentlichung im Oktober oder November 2019. Ob das klappt, werden wir sehen. Ich bin guten Mutes, aber der Teufel steckt bekanntlich in den Kleinigkeiten und ein Roman ist schneller geschrieben (im Entwurf) als „gut“ geschrieben, will sagen in den stilistischen Feinheiten überarbeitet. Steht also eine Menge Arbeit an, aber warum soll es mir anders gehen als den übrigen Menschen im Land?

Noch eine Bemerkung zum „Kopfsturm“. Ich wollte ihn in der Ich-Form schreiben (ich wiederhole mich, ich weiß), weil dadurch die Nähe zur Figur größer ist, bin aber dabei, das aufzugeben. Na ja, nicht ganz. Ich werde die Ich-Form für den Protagonisten (Gottfried Leibner) beibehalten aber auch Szenen  aus der Perspektive des Antagonisten schreiben (in Er-Form). Es ist so viel besser möglich, das Gegeneinander der beiden zu zeigen, herauszuarbeiten, was den Gegner Gottfrieds bewegt. Sonst erlebt/erleidet/erfährt Gottfried die Handlungen des Anderen (oder ihre Folgen) und kann sie nur bewerten, interpretieren oder sie werden auf die eine oder andere Weise im Nachhinein erklärt, was ich für langweilig halte. Ich denke, der Roman gewinnt auf diese Weise. Das Vorgehen habe ich einem Schreibratgeber entnommen, und es hat mich sofort überzeugt.

In zwei Wochen gehe ich wieder mit drei meiner Kurzgeschichten ins Literaturcafé nach Urbar. Noch gehen sie mir nicht aus, aber bald muss ich mir etwas einfallen lassen, wenn ein neuer Roman nicht zur Verfügung steht.  Ich hoffe, es gelingt mir, noch einige Lesungen an Land zu ziehen; lockere Anfragen habe ich. Mal sehen, was draus wird.

Dann auf ins neue Jahr, für das ich euch allen Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit wünsche.

Herzlich euer Anton

 

Cashback-Weihnachtsaktion !

Hallo, Freundinnen und Freunde,

 

wie angekündigt habe ich meine Cashback-Aktion auf Facebook gestartet. Weniger kompliziert als im letzten Jahr. Ich bin gespannt, ob es so gut laufen wird wie 2017.

Die letzten Rezensionen werden sicher dabei helfen. Dennoch ist zu beklagen, wie selten rezensiert wird. Dass die, denen ein Roman von mir nicht gefällt, nichts schreiben, nehme ich hin … aber dass die anderen, denen meine Thriller Freude bereitet haben, das Buch (auch digital) wegstellen und sich die Zeit nicht nehmen, ein paar nette Worte los zu lassen, das finde ich sehr schade. Es wir nicht erwartet, eine ausführliche Wertung zu erstellen, wie es ein Blogger oder Literaturkritiker in der Zeit oder FAZ macht. Ein kurzer zusammenfassender Absatz und eine Empfehlung reichen.

Leser orientieren sich stark an Urteilen über Bücher. Mache ich auch. Selfpublisher haben nun mal kein Werbebudget, d.h. man trifft nicht auf Werbung ihrer Werke im Radio, im TV oder in großen Zeitungen. Rezensionen bei Amazon, Thalia etc. sind die ihnen mögliche Platform neben social-media.

Also, Freundinnen und Freunde, wenn noch nicht geschehen, holt doch bitte die Rezension nach. Danke im Voraus für eure Mühe und eine gute Zeit

Herzlich euer Anton

 

UNHEILBRUDER – ein Muss für jeden Thriller-Fan !

Hallo, Freundinnen und Freunde,

Das geht runter wie Öl …

„UNHEILBRUDER – ein Muss für jeden Thriller-Fan !“ so titelt Erik S. (Danke unbekannterweise) seine knackige Rezension bei Amazon.

Der Protagonist M. Schwarz wird zunächst auf mysteriöse Weise mit gefakten Beweisen kaltgestellt, quasi aus dem Weg geräumt. Aus dieser aussichtslosen Lage kann er sich jedoch wieder befreien und seine Mission erfüllen, den Familienbetrieb weiter zu führen. Dieser Teil der Geschichte hat für mich eine gewisse Parallelität zu „Gegen die Gier „dargestellt, doch das ist nur der Auftakt dieses spannenden Thrillers. Es beginnt ein Rachefeldzug des persönlichkeitsgestörten Bruders des Protagonisten, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Darüber hinaus bietet die Geschichte interessante iEInblicke in die IT Kriminalistik. Die Handlung hat für mich das Zeug zu einer Verfilmung und ich bin jetzt schon gespannt auf das nächste Buch von Anton Dellinger.

(5 Sterne)

Die Idee mit der Verfilmung habe ich schon lange. Ich denke, dass auch „Gegen die Gier“ einen guten Stoff abgäbe, aber leider habe ich keine Connections in die Film-Szene. Wird also ein schöner Traum bleiben müssen … Doch die bekanntlich langlebige Hoffnung gebe ich nicht völlig auf. Deshalb meine Bitte an alle, die das hier lesen, sprecht über Dellingers Romane, wo immer ihr könnt. Vielleicht hört ja mal der oder die Richtige zu.

Im Moment sitze ich stolz an meinem „Kopfsturm“, habe gerade eine – wie ich finde – wunderbare Szene über einen Beziehungsstreit zwischen Gottfried Leibner und seiner Ehefrau Eliza in Ich-Form zu Papier (ok. digital) gebracht und lese sie noch einmal Korrektur. Es gibt solche Stücke in einem Roman, die schreibt man runter und weiß, sie sind gut. Das Gegenteil ist häufiger, man schreibt und weiß am Ende schon, dass man da noch mal (nicht nur zum Korrekturlesen) ran muss – und ärgert sich ein bisschen darüber. Warum das mal so mal so läuft, kann ich nicht sagen. Man ist ja kein Schreibroboter, sondern ein Mensch, das ist wohl die wahrscheinlichste Ursache.

Ansonsten sehe ich aus dem Fenster in die Sonne, die einen goldenen Herbsttag wunderschön beleuchtet. Die Lust auf Spazierengehen steigt (heute ist Sonntag, da lege ich eine meiner zwei Laufpausen die Woche ein), dem Bewegungsdrang werde ich nachgeben. Meine Frau geht sicher mit.

Ich wünsche euch auch ein schönes Rest-Wochenende.

Herzlich

euer Anton