Pause oder „kurze“ Pause?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der Entwurf der Kopfsturms (Fortsetzung von „Gegen die Gier“) hat im Moment 213 Seiten, 25 restliche Szenen sind skizziert aber noch nicht ausformuliert. Ich erlebe wie schon bei den ersten Romanen die Phase des Zweifelns. Sind die (neuen) Figuren stimmig? Stimmt die Plotlogik? Ist alles, was passiert sauber vorbereitet? Ist die Abweichung von der reinen „Ich-Form“ des Protagonisten gelungen? Ich schreibe auch aus der Perspektive des Antagonisten, ist das gut so? Reicht das, oder sollte ich noch andere Perspektiven zulassen?

Ihr seht, dass mich einige Fragen bewegen. Es kam ein wenig Druck auf, denn ich will den Kopfsturm eigentlich bis Weihnachten fertig haben. Das ist nicht mehr lange, wenn man die anstehenden Arbeiten alle betrachtet. Druck ist nicht gut für kreative Arbeit. Da fiel mir ein, dass mich bei der letzten Lesung von zwei meiner Kurzgeschichten eine Zuhörerin gefragt hatte, warum ich die Kurzgeschichten nicht herausbringe. „Sind zuwenig, keine hundert Seiten“, habe ich geantwortet. Jetzt habe ich die Geschichten, es sind 15, zusammengefasst und es wird tatsächlich ein Bändchen von 132 Seiten werden. Ihr seht den momentanen Entwurf eines Covers im zum Blogbeitrag gehörigen Foto. Ein erster Probedruck (nur um das Format zu sehen) ist beauftragt. Ich lasse die Geschichten aber noch lektorieren und testlesen, denke, so in zwei drei Monaten wird das Bändchen „Schön kurz. Skurrile Geschichten“ erscheinen.

Dann schreibe ich den Kopfsturm fertig und ob es vor Weihnachten wird oder danach, ist mir gleich.

Euch eine noch eine schöne Woche.

Herzlich euer Anton

 

Autor:

Der Autor hat bisher zwei Verlagsverträge, einen für den Thriller "Kopfsturm" (2022), einen für einen historischen Roman, der 2023 erscheinen wird. Läuft …