Hallo, Freundinnen und Freunde,
ein kleines Video zur Einstimmung auf den Kopfsturm, der am 14.09. erscheinen wird.
Kann schon vorbestellt werden, im Buchhandel und bei Amazon und Co.
Gruß an euch alle
euer Anton
Hallo, Freundinnen und Freunde,
ein kleines Video zur Einstimmung auf den Kopfsturm, der am 14.09. erscheinen wird.
Kann schon vorbestellt werden, im Buchhandel und bei Amazon und Co.
Gruß an euch alle
euer Anton
Hallo, Freundinnen und Freunde,
der „Kopfsturm“, Fortsetzung von „Gegen die Gier“ erscheint am 14.09.2022. Ihr könnt es auf den üblichen online-Plattformen sehen (Amazon, Thalia, Hugendubel …). ein Buchhändler findet es auch in seinen Katalogen, aber im Schaufenster Steht es eben erst ab 14. September. Das eBook ist nicht fertig produziert, wird aber ebenfalls bald da sein.
Hat lange gedauert; fertig war das Manuskript im März 2019. Wie es dann weiterging habe ich hier schon geschildert. Umso schöner, dass es jetzt vorangeht. Nicht nur da (siehe vorheriger Beitrag).
Der Sommer bzw. der Herbst kann aus Autorensicht kommen.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit – trotz der äußeren Umstände.
Herzlich
euer Anton
Ach ja, Vorbestellung ist überall ab sofort möglich.
Und … wer sich wundert, dass bei „Gegen die Gier“ 7.März 2022 als Erscheinungsdatum steht: Ich musste eine neue Auflage erstellen, weil der Kopfsturm auf Wunsch meiner Agentin umgeschrieben werden musste. Er sollte nicht in London, sondern in Hamburg spielen. Die Bezüge aus „Gegen die Gier“ hätten in der vorherigen Auflage nicht gepasst. Jetzt tun sie es
Liebe Freundinnen und Freunde,
„WOW! Cool! haben meine Kinder kommentiert, dass das Manuskript meines historischen Romans „Die venezianische Sternwarte“, von einem Verlag angenommen worden ist. Man sieht, wie Sprache sich verändert, früher hätte man gesagt, dass man sich freut o.ä. Ich freue mich natürlich total. Anfangs sah es nicht so gut aus. Ich habe keine Literaturagentur für das Werk begeistern können. Dann habe ich aus einer Auflistung von Verlagen mit Schwerpunkt historische Romane im März acht davon direkt angeschrieben. Sechs haben nicht reagiert, eine Absage kam gestern und beinahe zeitgleich eben die eine Zusage.
Der Verlag war mir schon damit positiv aufgefallen, dass er als einziger eine ausgefeilt strukturierte Vorlage für ein Exposé hatte, die man nicht im Vorbeigehen ausfüllen konnte. Ich musste neben der Zielgruppe und der Motivation für den Roman, auch Coverideen liefern, die Eignung für eine Serie beurteilen, ausführen, wie ich ggf. eine Lesung gestalten würde u.a.m. Dies Exposé beantwortet schon im Vorfeld einen Haufen Fragen an den Autor zu seinem Romanprojekt. Sehr gut. Und dann bekam ich gleich einen 35-seitigen Autorenleitfaden mitgeschickt, der nahezu alle Fragen beantwortet, die man als Autor einem Verlag stellen kann.
Falls ihr euch wundert, warum nicht der Südwestbuch-Verlag mein Manuskript herausbringt: Er hat leider keine historischen Roman im Programm. Der Marktanteil für dies Teil-Genre ist eher gering, dürfte um die 3% liegen. Da sind Verlage zurückhaltend, das kann man verstehen. Und die, die solche im Programm haben müssen zwangsläufig sehr wählerisch sein. Um so stolzer macht mich, dass man sich etwas von meiner „venezianischen Sternwarte“ verspricht. Wann mit ihrem Erscheinen zu rechnen ist, kann ich natürlich noch nicht sagen. Jetzt kriege ich erst mal den Vertrag zugeschickt, unterschreibe und dann geht es ans Eingemachte.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Herzlich
euer Anton
P.S. Das Foto zeigt übrigens noch einmal mein Arbeitszimmer während der Arbeit an der „Venezianischen Sternwarte“, ich fühlte mich wie bei der Masterarbeit im Studium …
Liehe Freundinnen und Freunde,
mein nächster zu veröffentlichender Roman – Ihr wisst es – wird der „Kopfsturm“ sein, der langersehnte Nachfolger meines Erstlings „Gegen die Gier“ aus dem Jahre 2016. Herausgeben wird ihn die SWB – Media Entertainment (SME), der Südwestbuchverlag.
Wer diesen Blog verfolgt hat, sieht, dass der Grafiker des Verlags meine Grundidee für das Umschlagbild beibehalten hat. Dass der Titel geblieben ist, freut mich natürlich besonders.
Lektoriert, Fehler beseitigt und professionell gesetzt, wird das Manuskript demnächst gedruckt und für den Vertrieb vorbereitet. Erscheinen wird der Roman – deshalb der Titel dieses Beitrag „Geduld …“ – leider erst im Herbst, im September. Ihr müsst also noch warten.
Der Roman hat 291 Seiten, die letzte Seite ziert Werbung für den Vorgängerroman „Gegen die Gier“ samt Video-Trailer, sodass sich hoffentlich neue Leser auch die ebenso spannende Vorgeschichte des „Kopfsturm“ zu Gemüte führen könnten.
Für den Kopfsturm gibt es auch schon einen Video-Trailer, den ich aber erst veröffentliche, wenn der Roman als Taschenbuch in jeder Buchhandlung und als eBook bei allen wesentlichen Onlineplattformen (Amazon, Thalia, Hugendubel, Weltbild …) erhältlich sein wird.
Über die weiteren Aktivitäten werde ich euch auf dem Laufenden halten.
Euch eine gute, nicht zu heiße Zeit.
Herzlich
euer Anton
Hallo, Freundinnen und Freunde,
mit dem Lektor habe ich das Manuskript durchgearbeitet, er hat keinen dicken Bock gefunden. Er hat mich – ganz im Gegenteil – ziemlich gelobt.
Nicht, dass er seinen Stift nicht hätte zücken müssen. Das hat er sehr oft getan. Es ist peinlich, wie viele Fehler man selbst übersieht. Deshalb ist die Institution Lektor(in) äußerst wichtig und uneingeschränkt zu begrüßen. Unvoreingenommen auf einen Text sehen zu können, ist ein Vorteil, den Testleser nicht unbedingt haben. Bei mir waren es Bekannte/Freunde/Freundinnen, die natürlich beteuern, objektiv und scharf zu kritisieren – was sie aber letzten Endes nicht tun. Meine Frau und meine Kinder haben den Konflikt nicht gescheut und deutlicher kritisiert, natürlich konstruktiv. Trotzdem hat der Lektor etwa dreihundertmal etwas moniert, Grammatik und Interpunktion, Tippfehler und Schlampigkeit im Ausdruck – aber eben keine Logik- oder Chronologiefehler. Das freut mich sehr.
Und so geht der Text jetzt zum Setzer und dann heißt es als Letztes die Druckfahnen korrigieren, d.h. auf Fehlerfreiheit prüfen. Das passiert leider händisch, nicht automatisiert wie in Word. Wird noch mal anstrengend. Aber wir machen es beide, Lektor und Autor. Die letzte Verantwortung für den Text liegt bei mir. Das „Imprimatur“ (lat. „es wird gedruckt“) des Autors auf der Druckfahne ist die letzte Druckfreigabe, dann ist die Maschine dran. Aber hoffentlich nicht so eine wie im Beitragsbild …
Ich halte euch auf dem Laufenden
Herzliche Grüße
euer Anton
Hallo, Freundinnen und Freunde,
der erste Schritt naht, um mein Manuskriptes „Kopfsturm“ aus Sicht des Verlages fertigzustellen. Der Lektor prüft auf Grammatik, Zeichensetzung, Chronologie- und/oder Logikfehler. Natürlich glaube ich nicht, dass da viel zu finden sein wird – aber der Teufel kann ein Eichhörnchen sein. Dass mein Verleger von dem Text „sehr angetan“ war, heißt nicht, dass Lektorenarbeit entbehrlich wird. Zum einen sind Fehler tatsächlich wahrscheinlich. Mir sind schon selbst beim Durchlesen nach längerer Zeit Fehler aufgefallen, Kleinigkeiten zwar in Grammatik und Zeichensetzung und schlichte Tippfehler (beliebt: Buchstabendreher) aber s.o.
Bei der Chronologie schließe ich auch nichts aus, weil ich die Handlung ursprünglich in 2025 spielen ließ (Fertig war das Manuskript April 2020) und auf Wunsch der Literaturagentin nach 2022 vorverlegt hatte (bei gleichzeitiger Änderung des Handlungsortes von London nach Hamburg) und dann nach Absprache mit meinem Verleger wieder zurück ins Jahr 2025 geschoben habe. Logikfehler können z.B. dadurch passieren, dass ich Aktionen/Entwicklungen im Plot möglicherweise nicht sauber, deutlich oder lange genug vorher vorbereitet habe. Man kennt das aus schlechten Filmen: Am Ende ist jemand der Täter, der erst kurz vor der Auflösung auftritt oder der Protagonist kann plötzlich wie ein Rennfahrer Auto fahren, weil es gerade passt, aber davon war im Roman vorher nie die Rede. So etwas tue ich natürlich nicht. Aber beim Roman „Gegen die Gier“ ist z.B. erst bei der Prüfung durch den Lektor aufgefallen, dass eine Figur mit jemandem diskutiert, aber erst einige Absätze später das Zimmer betritt. Oder jemand wird mit „John“ begrüßt und als „Ben“ verabschiedet. Man kann es kaum glauben, aber der Autor übersieht das leicht, weil er weiß, was da stehen muss und es überliest.
Deshalb kann ich euch sagen, bin ich wirklich gespannt wie ein Flitzebogen auf die erste Mail meines Lektors. Er teilt das Manuskript (312 Seiten) in drei Teile à 100 Seiten und wird es mir nächste Woche beginnend kommentiert zuschicken. Wie weit die Wünsche des Lektors gehen können, weiß ich auch nicht. Ob er zum Beispiel den Namen „Gottfried Leibner“ für zu altbacken halten darf (wobei es dafür ja einen Grund gibt, wie ihr Blogleser wisst) und einen anderen vorschlägt, weiß ich nicht. Dass Handlungsort und -jahr änderbar sind, ist mir schon deutlich geworden. Aber – wenn ich mich richtig informiert habe, müssen alle wesentlichen Eingriffe in den Text mit mir abgestimmt werden. Das war bei Ort und Jahr der Fall. Bezüglich Titel und Cover habe ich ein Mitspracherecht, aber den Stichentscheid trifft der Verlag, so steht es im Vertrag. Ich hoffe in jedem Fall auf einen fruchtbaren Dialog mit dem Lektor und dass am Ende die wirklich bestmögliche Fassung des Kopfsturm dabei herauskommt.
Ich halte euch auf dem laufenden.
Ach ja, ansonsten bin ich natürlich nicht untätig. Der vierte Roman um Gottfried Leibner und seine Frau Eliza nimmt Gestalt an. Ich habe schon einen Szenenplan, hadere aber noch an dem einen oder anderen Plotelement. Daneben harre ich der Reaktionen der 22 angeschriebenen Literaturagenturen wegen meines historischen Romans (3 haben schon abgesagt). Am 10.1. habe ich sie angeschrieben, die meisten werden nicht reagieren. Nach drei Monaten – schreiben die meisten in ihre Website – kann man auch ohne Rückantwort von einer Ablehnung ausgehen. Mitte April wäre dann die Entscheidung zu fällen, den Roman umbenannt in „Die venezianische Sternwarte“ als Selfpublisher herauszugeben. Warten wir ab.
Ich wünsche euch Gesundheit und eine gute Zeit.
Herzlich euer Anton
Hallo, Freundinnen und Freunde,
ich sitze nicht rum, während ich warte, dass die Überarbeitung des „Kopfsturm“ mit dem Lektor losgeht. Ich feile weiter an meinem historischen Roman.
Ein spezielles Problem dabei: Im 17. Jahrhundert hat man noch völlig anders gesprochen als heute. Ein Beispiel aus einem Brief von 1680: Habe Ew. (Euer)Schreiben Selbst überreichet, und hat Er Mir versprochen es zu beantworten, hielte im übrigen für gut und approbirte Ew. Meinung das dessein fortzusetzen. Worbey aber en particulier Ich zu erinnern habe dieses, nemlich ist Sich täglich bey Ankunfft seiner Exzellenz einer Abförderung nach Hannover vermuhten.
Schwer zu verstehen, wie ihr seht, ganz erschließt sich der Sinn mir auch nicht. Insbesondere fallen das eingeschobene „e“ bei „überreichet“ auf, ebenso wie eingeschobene lateinische („approbirte“) und französische („en particulier“) Ausdrücke. Dies war die Sprache der Gebildeten.
In einigen historischen Romanen, die ich gelesen habe, umgeht man das Problem, in dem man es weglässt. Die Sprache ist neuzeitlich bis auf Nutzung von „Ihr“ und „Euch“ statt „Sie“ und „Ihnen“. So hatte ich es im ersten Entwurf auch getan. Aber irgendwie erschien mir das nicht zeitgenössisch genug. Deshalb habe ich in der jetzigen Fassung in den Dialogen bei einer Figur (Leibniz) das Hannoversche Deutsch des Barock angedeutet. Ein Beispiel: „Ihro Gnaden könnten mir assistieren, ein passend Archiv zu finden, in dem ich für meinen Herzog laborieren kann.“ Das ist noch zu verstehen und deutet doch an, wie Leibniz tatsächlich gesprochen haben könnte. In seinen Briefen wimmelt es übrigens von Latein und Französisch. In einem historischen Roman sollte man die behandelte Zeit ein klein wenig heraushören, finde ich …
Leibniz ist eine – wenn auch wichtige – Nebenfigur im Roman. Die Anzahl seiner wörtlichen Reden in 260 Seiten ist überschaubar. Der Leser wird weder überfordert noch gelangweilt und ich habe es bei ihm belassen. Die anderen handelnden Personen sprechen bis auf „Ihr“ und „Euch“ neuzeitlich und auf den ersten Blick verständlich.
Ich werde in wenigen Wochen für „Die Sternwarte des Dogen“ auf Suche nach einer Agentur gehen. Wie schon geschrieben, hat mein Verlag kein Interesse an historischen Romanen, die im Übrigen als „Erzählende Literatur“ Teil der Belletristik sind, wie ihr sicher wisst.
Euch eine möglichst stressfreie pandemische Zeit. We shall overcome!
Herzlich
euer Anton
Liebe Freundinnen und Freunde,
was lange währt, wird bekanntlich gut. Es scheint sich zu bewahrheiten. Ihr habt ja die Geschichte um mein Manuskript „Kopfsturm“ schon verfolgen können – und jetzt habe ich ihn, den Verlagsvertrag. Eben unterschrieben und verschickt. Der Verlag wird meinen Roman in sein Verlagsprogramm 2022 aufnehmen. Klar, den Titel und das Cover vom privaten Probedruck habe ich jetzt nicht mehr in der Hand. Endgültig könnte der Roman also nicht nur anders aussehen, sondern auch anders heißen. Ich bin aber nicht ohne Zuversicht, dass mein Entwurf nicht schlecht ist und sich behauptet. Doch wir werden sehen.
Insoweit schwebe ich ein bisschen. Immerhin ist es nicht einfach, bei etwa 40000 Verlagsautoren aus dem Kreise von 350.000 bis 400.000 Selfpublishern einen Verlag zu überzeugen, dass er glaubt, mit meinem Werk Geld verdienen zu können. Reich will ich nicht werden, aber dass mein Roman im nächsten Jahr irgendwann in den Buchhandlungen stehen wird, ist schon tolles Gefühl.
Ich wünsche euch auch viele Gelegenheiten, euch zu freuen
Herzlich
euer Anton
Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,
der erste Entwurf meines historischen Romans ist fertig. Es sind 263 Seiten geworden.
Wovon er handelt? Hier die Kurzfassung:
Fabricio Mansani, zweiter Baumeister der Republik Venedig, gerät im Jahre 1689 beim Bau einer pompösen Sternwarte unfreiwillig zwischen die Fronten Venedigs und des Vatikans und droht zermalmt zu werden.
Das Cover ist ebenso Entwurf wie der Text, ich hoffe natürlich auch hier auf einen Verlag. Wie angedeutet habe ich jetzt den dritten Roman auf Halde, wobei die „Sternwarte des Dogen“ sicher noch die meiste Überarbeitung benötigt.
Doch eines ist klar, wenn mein „Kopfsturm“ keinen Verlag findet und „Ein Tropfen Angst“ auch nicht, werde ich sie im selfpublishing herausbringen und für den historischen Verlag gehe ich auf neue Suche, denn mit historischen Romanen befassen sich nur wenige Verlage.
Es wird werden … 🙂
Euch allen eine gute Zeit
Herzlich euer Anton
Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,
die erreichte Seitenzahl des ersten Entwurfs meines Venedigromans „Die Sternwarte des Dogen“ ist 207! Es werden keine 300 werden wie bei meinen vorherigen Thrillern, aber ein dünnes Bändchen wird es nicht, ich rechne mit etwa 230 – 240 Seiten. Man wird es nicht in eineinhalb Stunden zu lesen schaffen 🙂
Im Bild zu dem Blogbeitrag seht Ihr meine Karte, mit der ich mich in der Geschichte orientiert habe. Sie zeigt wesentliche Orte der Handlung. Der Roman spielt 1689, die Karte ist aus dem 18. Jh; ich denke, die Ungenauigkeiten halten sich in Grenzen. Ich benutze zur Orientierung parallel auch noch eine moderne Karte und stelle fest, es gibt einige Änderungen. Die historische Karte habe ich aus einem Buch, das wichtige Orte (Gebäude, Kirchen, Plätze) gekennzeichnet hat, das macht die Einordnung leicht. Da man sich ja im Jahre 1689 nicht mit Motorbooten bewegt hat, musste ich die Entfernungen immer bei „schnellen“ Ortswechseln, Benachrichtigungen etc. berücksichtigen. Mittlerweile kenne ich mich ganz gut aus in der Stadt. Meine Frau und ich haben beschlossen, im nächsten Frühjahr noch einmal nach Venedig zu reisen. Für unmittelbare Recherche wird es möglicherweise nicht zu spät sein, weil ich mit einem weiteren Jahr zur Überarbeitung rechne. Der erste Entwurf braucht nicht mehr lange, dann beginnt die eigentliche Arbeit. Man glaubt nicht, wieviele Ungenauigkeiten, Löcher und Fehler man noch findet, obwohl man sich doch solche Mühe gegeben hat. Am meisten ärgern mich Plotfehler (Dinge, die gar nicht so passieren können), freuen tun mich immer sich plötzlich ergebende Möglichkeiten, den Leser im Plot plausibel weiter zu verwirren oder sinnvolle, belebende Ergänzungen, die sich auftun.
Insoweit ist die Überarbeitung entspannend und aufregend zugleich. Da sich ja mit meinen hängenden Romanen etwas tun wird (Der „Kopfsturm“ ist beim Verlag nach wie vor im Rennen, der Chef hat mich nicht vergessen. Er reagierte innerhalb von 30 Minuten auf meine entsprechende Frage positiv; nur ist die endgültige Entscheidung eben noch nicht getroffen. Der „Ein Tropfen Angst“ liegt bei meiner Agentin, sie prüft den ersten Entwurf), habe ich je nach Entwicklung mit der Veröffentlichungen beiden Romane als Selfpublisher zu tun. Das würde natürlich die Arbeit an der Sternwarte verzögern.
Aber egal, die Arbeit geht mir nicht aus …
Euch hoffentlich auch nicht und ich wünsche Euch, dass Ihr so viel Freude dran habt wie ich.
Herzlich
Euer Anton