Endlich in der Hand!

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute halte ich zum ersten Mal den Alchemisten von Venedig in der Hand. Im Juli 2022 war die Druckdatei fertig. Ein langes Jahr. Aber Geduld ist ja mein zweiter Vorname 🙂

Ein schönes Gefühl, das könnt ihr mir glauben. Meine Frau sagte eben: „Du hältst das Buch wie ein Baby.“ Stimmt ja auch. Ist nicht mein erstes selbst verfassstes Buch überhaupt, das 5. veröffentlichte, aber irgendwie besonders, weil es ein historischer Roman ist. Seit letzten Mittwoch steht er schon im Schaufenster des örtlichen Buchhändlers und in hofffentlich vielen Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Offizieller Erscheinungstermin ist der kommende Mittwoch. Ich werde nach Koblenz und Neuwied fahren und Fotos machen. Man freut sich eben …

Euch allen ein schönes Wochenende und eine angenehme Kühlmethode.

Herzlich euer Anton

Super-Angebot – auch für Vorbesteller!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der Gmeiner-Verlag informiert mich, dass im Juli (1.-31.) zur Einführung von „Der Alchemist von Venedig“ der Preis des eBooks von 10,99€ auf 4,99€ reduziert wird. Egal, wo ihr das eBook kauft oder vorbestellt.

Der Erscheinungstermin bleibt unverändert. Das Taschenbuch wird nicht vergünstigt angeboten, dafür sind die Papierpreise wohl zu hoch.

Ich finde, das solltet ihr wissen und weitersagen.

Na, dann ein schönes Wochenende.

Herzlich

euer Anton

BEISPIEL: Wenn der Autor in Not ist …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

Folgenden Plot hat mir die KI ChatGPT entworfen, als ich sie so gebeten hatte:

ES IST NCHT DER PLOT FÜR MEINEN ROMAN „DER ALCHEMST VON VENEDIG“ , DER IST SEIT JULI 2022 FERTIG!!!!!

Es soll nur ein Beispiel sein, wie die KI an so etwas herangehen würde.

Entwerfe einen Plot über Isaac Newton in Venedig, der offiziell im Jahre 1689 mit Leibniz  eine Sternwarte bauen soll – inoffiziell soll er aber Gold machen, um die klamme Staatskasse zu füllen. 

Im Jahr 1689 erhält Sir Isaac Newton, einer der größten Geister des 17. Jahrhunderts, eine unerwartete Einladung von der Regierung Venedigs. Offiziell soll er gemeinsam mit Gottfried Wilhelm Leibniz eine moderne Sternwarte errichten, um die astronomische Forschung voranzutreiben. Doch im Verborgenen hat Newton einen anderen Zweck: Er soll das Geheimnis der Goldenen Sternwarte lüften und einen Weg finden, Gold zu erschaffen, um die klamme Staatskasse Venedigs zu füllen.

Akt 1: Die Einladung nach Venedig

Newton wird von einem mysteriösen venezianischen Botschafter zu einem geheimen Treffen eingeladen. Dort offenbart man ihm das Anliegen der Regierung: Venedig steckt in finanziellen Schwierigkeiten und hofft, mit Hilfe von Newtons genialen Fähigkeiten eine Quelle von Gold zu finden. Getrieben von Neugier und dem Wunsch nach wissenschaftlicher Erkundung sagt Newton zu, das Projekt in Angriff zu nehmen.

Akt 2: Die Konstruktion der Sternwarte

Während der offiziellen Arbeit an der Sternwarte in Venedig arbeitet Newton heimlich an seinem wahren Ziel: der Alchemie und der Suche nach dem Stein der Weisen, der Legende nach eine Substanz, die gewöhnliche Metalle in Gold verwandeln kann. In seiner Freizeit experimentiert er mit verschiedenen Chemikalien und Methoden, um das Geheimnis der Transmutation zu entdecken. Leibniz, der von Newtons wahrer Absicht nichts ahnt, ist vertieft in astronomische Beobachtungen und theoretische Arbeiten.

Akt 3: Die Enthüllung des Geheimnisses

Nach langen und mühsamen Versuchen kommt Newton an einen Wendepunkt. In einem geheimen Labor entdeckt er eine Formel, die es ihm ermöglichen könnte, einfache Metalle in Gold zu verwandeln. In einem Akt der Verzweiflung entscheidet er sich jedoch, das Geheimnis für sich zu behalten. Er erkennt, dass Wissen und wissenschaftliche Erkenntnis wertvoller sind als materieller Reichtum. Newton gibt seine Bemühungen um die Transmutation auf und konzentriert sich darauf, seine Erkenntnisse in die wissenschaftliche Gemeinschaft einzubringen.

Akt 4: Die Konsequenzen und das Erbe

Die offizielle Eröffnung der Goldenen Sternwarte in Venedig wird zu einem bahnbrechenden Ereignis in der Geschichte der Astronomie. Leibniz und Newton präsentieren ihre gemeinsamen Forschungsergebnisse und ihre Fortschritte in der Planetenbewegung und der Gravitationskraft. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist beeindruckt von ihren Entdeckungen und anerkennt den Einfluss der Sternwarte auf die Entwicklung der astronomischen Theorie.

Obwohl das Geheimnis der Goldenen Sternwarte nie gelüftet wird und Venedig keine unendliche Quelle von Gold erhält, trägt Newtons Engagement für wissenschaftliche Erkenntnis und seine Entdeckungen zur Entwicklung moderner Physik und Astronomie.

Ende der Geschichte.

Ich habe das Programm noch einmal gebeten, da hat sie eine ähnliche Geschichte entworfen. Interessant finde ich die „moralische“ Quintessenz, den die KI zieht: Wissenschaft ist wichtiger als schnöder Mammon. Nun, mein eigener Plot zu dem Thema gefälltmir nach wie vor besser. Aber vielleicht kann mir die KI ja ab und zu helfen …

Ich wünsche euch inen schönen schattigen Patz,

herzlich euer Anton

Gibt es einen Nachfolger?

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

eben schaue ich – wir kommen gerade aus dem Urlaub – mal wieder, was meine Bücher bei Amazon machen und sehe u.a., dass man „Der Alchmist von Venedig“ schon bestellen kann“.

Schön, das wusste ich, dass das ab 12.07. möglich sein wird. Gilt im übrigen für beide Titel, eBook und Taschenbuch.

Dass der Verlag aber bereits einen Nachfolger nicht ausschließt, freut mich. Denn hinter dem Titel steht in Klammern „Baumeister Mansani 1“, was ja wohl auf einen angedachten Nchfolger hinweist.

Den habe ich im übrigen schon geschrieben, er ist in der Endfassung und trägt den Arbeitstitel „Der Größenwahn des Dogen“. Insoweit kann ich die oben gestellte Frage beantworten: „Von mir aus schon…“

Ein guter Einstieg in die Nachurlaubszeit.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

euer Anton

Geduld!

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Der Alchemist von Venedig“ erscheint am 12. Juli 2023 im Gmeiner Verlag.

Ihr müsst euch das Datum nicht notieren. Wenn es soweit ist, werde ich mich mit Sicherheit noch einmal melden. Ich wollte euch nur zeigen, welch schönes Cover dem Verlag meiner Meinung nach gelungen ist.

Euch eine gute Zeit

Herzlich euer Anton

Newtons Astrolabium und ChatGPT

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der Gmeiner-Verlag wird bald meinen historischen Roman herausbringen, von dem ich schon berichtet hatte, als er noch den Arbeitstitel „Die venezianische Sternwarte“ hatte. Dort wird im Jahre 1689 ein Baumeister gezwungen, dem klammen Kämmerer Venedigs bei einem Täuschungsmanöver zu helfen. Er soll eine Sternwarte bauen, die die des Vatikans aussticht, und die Gelehrten Leibniz und Newton sollen dabei helfen. Leibniz wird eine drehbare Kuppel beisteuern, Newton ein modernes Teleskop. Doch heimlich soll Newton, gerüchteweise erfolgreicher Alchemist, Gold machen. Bei Weigerung droht der Kämmerer, ihn als Hexer an den Vatikan auszuliefern.

Was dann daraus wird, ist ein Thriller, der es in sich hat. Von den Schwierigkeiten historischer Abläufe im Vergleich zu heute hatte ich schon berichtet (Kommunikation, Verkehr etc.). Das spannende Werk wird der Verlag jetzt unter dem Titel „Der Alchemist von Venedig“ auf den Markt bringen(12.Juli 2023). Das Cover und der Umschlag sind schon fertig, ich darf es bald auch für meine persönliche Werbung verwenden. Das Verlagsprogramm für den Herbst 2023 geht im Mai an die Buchhandlungen im deutschsprachigen Raum (D, A, CH). Gleichzeitig wird auch ein Lesungskatalog erstellt, in dem den Buchhändlern die Autoren mit ihren Lesungen vorgestellt werden. Die Händler können dort die Lesungen buchen/anfragen, die sie für ihre Kunden wollen.

Diesen Katalogeintrag habe ich gerade erstellt und dann auch meine Lesung grob konzipiert. Dabei bin ich jetzt auf Newtons Astrolabium im Zusammenhang mit ChatGPT gestoßen. Auf dem Bild des Beitrags seht ihr ein historisches und ein Modell-Astrolabium. Ein Bild dieses genialen Instruments von Astronomen und Alchemisten taucht auch auf dem Cover meines Romans auf.  Es ist ein scheibenförmiges astronomisches Rechen- und Messinstrument. Mit ihm kann man den sich drehenden Himmel nachbilden und Berechnungen von Sternpositionen vornehmen. Erfunden wurde es in der Antike und bis in die Neuzeit benutzt, man kann solche Stücke in Museen anschauen. Alchemisten nutzten dieses geniale Instrument, um die optimale Planeten/Sterne-Konstellation für ihr Experimente zu bestimmen. Hat Newton so eines benutzt? Anzunehmen ist es, Belege dafür habe ich nicht gefunden. Da habe ich die moderne KI-Suche mit ChatGPT bemüht. Antwort: „Ja, Newton hat eines benutzt, und es wird im Whipple-Museum in Cambridge aufbewahrt.“ Scheint logisch, dort hat Newton gelebt und gewirkt. Das wollte ich mir ansehen und fand dort auf der website des Museums auch ein hübsches Exponat – ohne jeden Verweis auf Isaac Newton. Nicht verständlich, sein erstes Fernrohr wird dort aufbewahrt und beworben. Dann stellte ich gerade eben die Frage an ChatGPT: „Wo ist Newtons Astrolabium?“ und erhielt diese Antwort: „Das Astrolabium ist ein scheibenförmiges astronimisches Rechen- und Messinstrument, mit dem man den sich drehenden Himmel nachbilden und Berechnungen von Sternenpositionen vornehmen kann. Es wurde von dem englischen Physiker und Mathematiker Sir Isaac Newton entwickelt.“ Dazu kann man nur sagen, dass ChatGPT sich ganz offensichtlich Unsinn zusammenspinnt. Man sollte folglich Suchergebnissen, die so gefunden werden, nicht unbedingt trauen und mit großer Vorsicht begegnen und in jedem Fall gegenchecken!

Und warum habe ich das Modell eines Astrolabiums auf dem Beitragsbild? Ganz einfach, weil ich ein solches Modell in meiner Lesung verwenden werde. Wie genau, weiß ich noch nicht. Ob nur als Eycatcher, als Hook für den Einstieg, oder ob ich auch etwas vorführe? Ich habe selbst aus einem Bausatz zusammengebaut, und es funktioniert. Ich habe u.a. die Uhrzeit damit bestimmt.

So, und jetzt ist Ostersonntag und ich gehe gleich bei herrlichem Wetter mit meiner Frau am Rhein spazieren.

Frohe Ostern, euch allen,

euer Anton

Uups! Gar nicht so einfach …

Liebe Freundinnen und Freunde

wie angekündigt habe ich mich an das Thema „Kurzlesung auf YouTube“ gemacht. Als Kamera nehme ich mein iPhone, eine Ringlampe habe ich mir zugelegt. Das ist eine ringförmige Lampe, in deren Mitte man ein Handy platzieren kann. (siehe Bild). Als Hintergrund ein Flipchart, über das eine dunkle Decke gehängt wird – und fertig ist das Studio. Noch ein Mikro für den Kragen (das vom iPhone hätte es auch getan). Und es kann losgehen. Na ja, wenn man das alles so gut beherrschte wie die Profis, die man auf YouTube bewundern kann. Ehrlich, es ist überhaupt nicht einfach. Am leichtesten ist es noch, den Stoff so zu kürzen dass er nicht zu lange dauert. 10 Minuten war mein Ziel, das allerdings mit den ausgewählten Szenen und meinen Erklärungen zeitlich deutlich kollidierte. Unter 18 Minuten kam ich nicht. Also strich ich die Szenen die für einzig geeignet hielt, in den Roman „Unheilbruder“ einzuführen und las den Roman noch einmal ganz durch. Ist interessant, wie viel im Laufe der Zeit verblasst, obwohl man es selbst geschrieben hat. Zum einen stellte ich fest, dass mir wirklich ein spannendes Stück Thriller mit guten Figuren gelungen ist, zum andern konnte ich so den Schwerpunkt einer Kurzlesung neu setzen. Ich habe nur noch eine Szene und viel weniger Erklärung. Dann nimmt man auf und sieht Lichtreflexe in der Brille. Tipps gesucht, der Platz für die Lichtquelle und ihr Winkel zum Objekt ist entscheidend. Bisschen probiert, einigermaßen gefunden. Mit mehr Equipment als nur einer Ringlampe ginge es laut den Profis besser. Dann macht man viele Aufnahmen ohne zu viele Versprecher, sieht sie sich an und stellt fest: „Ich bin kein Schauspieler mit Sprechausbildung“ und überlegt, ob man das Ganze wieder abbläst. „Du musst freundlicher gucken“ kommt noch als Kommentar von der Seite. Ich versuche es, stelle aber ist, dass ich auch kein Komiker bin und mein Roman keine Witze-Sammlung. Ich denke, wer mich lesen will, muss da durch, kann ja nur zuhören oder lässt es sein. Dabei kommt mir nicht die Idee, ob es nicht ein Podcast auch tut. Muss es denn ein Video sein?

So habe ich es gemacht. Für meinen Thriller „Unheilbruder“ habe ich ein Kurzlesungsvideo bei YouTube erstellt und für den „Kopfsturm“ einen Kurzlesungspodcast, also ein Video mit hauptsächlich Ton zu Standbild. Ich habe es meinem Verleger geschickt, und er hat mir eine sehr konstruktive Kritik geschickt, die ich jetzt umsetzen werde.

Das, was es jetzt schon gibt, möchte ich euch aber nicht vorenthalten.

Bin mal gespannt, was ihr davon haltet.

Unheilbruder: https://youtu.be/E9T-w1LpRg0

Kopfsturm: https://youtu.be/2XSnaeLcJFE

An den Verbesserungen arbeite ich und werde die Videos austauschen, sobald ich bessere habe.

Viel Vergnügen.

Herzlich euer Anton

Weitere Thriller schreiben in heutiger Zeit?

Liebe Freundinnen und Freunde,

angesichts des (realen) Horrors von Gewalt und Leid in der Welt stelle ich mir – nicht zum ersten Mal – die Frage, ob man überhaupt noch Literatur schreiben kann, in der Gewalt eine (unterhaltende) Hauptrolle spielt? Denn in einem Thriller soll ein Gewaltverbrechen aufgeklärt oder verhindert werden, in einem Krimi durch einen Detektiv oder Polizisten/Polizistin (Ihr seht, ich hab’s nicht mit gendern …) aufgeklärt. Gewalt wird als Mittel der Unterhaltung genutzt. Darf man das angesichts Butcha (und natürlich Syrien, Sudan …) überhaupt noch?

Zur Analyse die Frage: „Was würde ich ändern, wenn a) überhaupt keine Thriller mehr geschrieben würden und b) wenn ich mir keine mehr ausdenken würde?

Zu a) vermutlich wenig bis gar nichts und zu b) es täte jemand anders. Zu a) muss man aus meiner Sicht noch ergänzen: Es würde eine Weile dauern, bis es überhaupt auffiele und dann bleibt die Frage, ob es dazu führen würde, dass die Voraussetzung für die Fragestellung – Gewalt in der Welt durch Irre wie Putin – entfiele oder abnähme.

Mein Beitrag gegen die Gewalt in der Welt durch Verweigern weiterer gewaltgeschwängerter Plots würde verpuffen wie ein Luftballon mit Loch, nehme ich an. Und wenn sich alle Thrillerautoren zusammentäten, s.o.

Ich schreibe weiter und eure Meinung dazu würde mich interessieren

Herzliche Grüße

Euer Anton

Es reißt nicht ab …

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Lesungstermine reißen nicht ab. Wie das Plakat zeigt, wirbt die Stadtbibliothek Koblenz schon mit meiner Lesung des Kopfsturm am 10.02.23. Die Rhein-Zeitung hat auch zugesagt, die Lesung zeitgerecht anzukündigen. Da in einem anderen Leser- und Leserinnen-Kreis geworben wird, kann eigentlich nichts schiefgehen. Es werden einige kommen.

Bis dahin schreibe ich weiter parallel an meinen Manuskripten für den Nachfolger des historischen Romans („Der Alchemist von Venedig“), der im Q3 im Gmeiner-Verlag rauskommen wird, Arbeitstitel „Der Größenwahn des Dogen“;

dem Nachfolger des Nachfolgers des „Kopfsturm“, Arbeitstitel „Eliza“ und

endbearbeite den Nachfolger des Kopfsturm, Arbeitstitel „Ein Tropfen Angst“, für die Verlagsbewerbung.

Ein fertiges Manuskript für einen Politthriller, der in einem dystopischen Deutschland des Jahres 2049 spielt, Arbeitstitel „Die Bewegung“, werde ich so umschreiben, dass er einen regionalen Schwerpunkt wie z.B. München hat. Das wird von den Verlagen präferiert, wie ich überall lese. Da der Roman mit seinen Figuren derzeit in mehreren Großstädten spielt, muss ich einiges umbauen. Das mache ich, wenn die drei Aufgaben des vorigen Absatzes erledigt sind.

Ihr seht, ich habe zu tun.

Euch ein schönes Wochenende.

Herzlich

euer Anton

Ein voller Erfolg!

Liebe Freundinnen und Freunde,

zuerst noch einmal der Wunsch, dass es für euch alle ein gutes Jahr werden möge. Dann der Bericht über meine erste Lesung zum „Kopfsturm“, die auch stattgefunden hat. Das Café Tante Miesche (Kultcafé mit Charme) in Kettig war bis auf den letzten der 25 Plätze besetzt (das Café hat noch eine Menge mehr Räumlichkeiten, aber für Lesungen ist dieser eine am besten geeignet). Die Atmosphäre ist sehr familiär und wir hatten eine gute Stimmung. Meine Lesung muss gut gewesen sein, wie die Zuhörerinnen und -hörer mir sagten. Dass das nicht übertrieben zu sein scheint, zeigt die Aussage meiner stärksten Kritikerin, meiner Frau. Sie ist sehr genau und stört sich an der einzelnen verschluckten Silbe beim Lesen. Sie meinte, dass habe ich sehr gut gemacht. Dann muss es ja stimmen. In einem Monat, am 10.02. lese ich wieder aus dem „Kopfsturm“. Diesmal in der Stadtbibliothek Koblenz. Ich sehe die Lesung von gestern als Probelauf für Koblenz und muss nur geringfügig etwas ändern. Kleinigkeiten fallen einem immer auf, während man liest, auch wenn man den Text (das zwischen den Buchauszügen) noch so oft vorher geprobt hat.

Also, es war ein schönes Gefühl gestern Abend.

Mal sehen, wie lange es anhält …

Euch einen schönen Tag

Herzlich euer Anton