Es geht weiter auf Backlynn-Castle !

Hallo, Freundinnen und Freunde,

so, der Nachfolger von „Meine vertauschten Brüder“ geht in einen Probedruck und wird danach lektoriert werden bzw. ich finde einen Verlag oder mindestens eine Agentur. Ich will euch aber nicht vorenthalten, wie ich mir das Cover vorstelle und was im Roman passiert.

Sein Arbeitstitel. „Schatten über Backlynn-Castle“.

Worum geht es? 1872, am Ende des Vorgängerromans hat die Adelsfamilie Skinnerpick den wiedergefundenen Erstgeborenen William, der als Findelkind bei einem Schulmeister aufgewachsen war und Möbeltischler geworden ist, nach dramatischen Tagen zusammen mit seiner Verlobten Gertie in die Familie aufgenommen. Cyrus, der üble Halbbruder von Florence, ist nach Indien verbannt. William und Gertie heiraten und müssen mühsam alles lernen, was einen Anghörigen des englischen Adels ausmacht. Auch Florence heiratet und wird schwanger. Alles sieht nach Glück und Zufriedenheit auf Backlynn-Castle aus. Doch dann schlägt das Schicksal zu – das ist der Startpunkt von „Schatten über Backlynn-Castle“

(Klappentext) England, 1874. Lord Arthur Skinnerpick, Earl of Backlynn, der Vater von Florence und William, stirbt an einer Pilzvergiftung. Mit ihm der Ehemann von Florence, die daraufhin eine Fehlgeburt erleidet. Sie will Medizin studieren, merkt aber schnell, dass die Verantwortung für das Vermögen und den Fortbestand des Adelsgeschlechtes durch einen Erben den neuen Earl William und seine junge Frau zu erdrücken droht. William war einst als Baby vertauscht worden, ist als Möbeltischler aufgewachsen und erst vor drei Jahren gefunden worden. Florence bricht ihre Trauerzeit ab, um William zu helfen. Und es sieht so aus, als könne Williams Frau keine Kinder bekommen …

Florence, die Frau in der männerdominierten Welt unter Queen Victoria wird persönlich und auch innerfamiliär bis an ihre Grenzen gefordert, das kann ich versprechen. Wieder ein spannender Roman, der tief in unterschiedliche Sphären der damaligen Zeit eintaucht. Das verspreche ich auch.

Aber jetzt warten wir ab, was das Lektorat ergibt bzw. ob ich einen Verlag finde.

Übrigens, wer „Meine vertauschten Brüder“ noch nicht gelesen hat, hier eine ganz aktuelle Rezension: Dellinger schafft es, in seinem historischen Roman aus dem viktorianischen England einfühlsam ein Frauenschicksal zu beschreiben, das zu jener Zeit kein Einzelfall war. Es gelingt somit, eine neue Perspektive dieser Zeit zu gewinnen: Wie waren eigentlich Frauen gestellt? Welche Rechte hatten sie? Sind sie dem Machtsystem hilflos ausgeliefert oder gelingt es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Diesen und anderen Fragen geht Dellinger lesenswert und unterhaltsam nach und er lässt durchaus anschaulich ein rundes Bild der damaligen Gesellschaftsverhältnisse entstehen.

Euch allen schöne Ostern.

Herzlich euer Anton

Der „Kopfsturm“ lebt!

Hallo, Freundinnen und Freunde, im Moment taucht bei Amazon der Kopfsturm zweimal auf. Einmal die bisherige Version des Südwestbuch-Verlags und dann die mit dem Titelbild von oben. Die bisherige Version ist aber nicht mehr lieferbar.

Ansosnten ist der Inhalt der neuen Fassung (2. Auflage), (bisher nur als eBook) identisich mit der bisher vertriebenen Version. Die neue print-Version kommt demnächst. Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, ich habe noch ein paar Exemplare des Südwestbuch-Verlags, die ich für 10€ + Porto gern verkaufe. einfach eine mail an mich.

Worum geht es beim Kopfsturm?

Gottfrieds Vater kämpft auf der Intensivstation um sein Leben. Er stirbt. Im Totenschein steht „Epilepsie“. Aber dafür gab es nie Anzeichen. Ein MRT soll dies klären, doch dann verschwindet der Kopf. Der Sohn findet im Nachlass seines Vaters als letzten Termin „Trauerdinner“ und diese Zeitungsanzeige: „Sie sind ein Paar aus Mann und Frau? Verdienen Sie einhundert Euro, während Sie bei mir gut essen. Tragen sie dabei Gesichtsmasken mit den Fotos meiner beiden verstorbenen Geschwister und lauschen Sie schweigend indischer Trauermusik.“  War der Vater mit seiner neuen Freundin dort? Gibt es einen Zusammenhang mit seinem Tod? Sohn Gottfried will das herausfinden und ahnt nicht, welcher Strudel aus Wahn, Gier und Schuld ihn bald zu verschlingen droht.

Viel Spaß beim Lesen

Herzlich euer

Anton

Acht Jahre … und noch nicht fertig 👩‍🦲

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem neuen Jahr stellen sich neue Aufgaben … und alte. Unsicher, womit ich weitermache nach Tagen der Erholung (mit zuviel Plätzchen!), habe ich ein altes Projekt hervorgekramt, über das ich auch schon hier berichtet habe. „ZweiNullVierNeun – die Bewegung“, ein Politthriller, den ich im Jahre 2016 konzipiert hatte. Damals hieß er noch „Turmspringer“. Vor dem Hintergrund eines dystopischen Deutschlands im Jahr 2049 zeigt der Roman, wie tiefgehende Freundschaft durch Vorurteile und Missverständnisse zerstört werden kann. „Turmspringer“ war der erste Arbeitstitel, weil die beiden Helden des Romans ein Kindheitsgelübde verbindet. Der Christ (Daniel), und der Alevit (Lunis) wollen Blutsbrüderschaft schließen (angeregt duch Karl Mays Winnetou), doch die Eltern verbieten das Ritzen mit Messer rigoros. Da beschließen sie zu schwören, Hand in Hand von einem Turm zu springen, wenn Gott/Allah sie dazu aufforderte, um die Welt zu retten. Ich habe mich mit Muslimen über diese Bild unterhalten, sie fanden es gut. Wie gesagt 2016. Seitdem habe ich mehrer Fassungen des Romans erstellt und überarbeitet. Von anfangs fast 600 Seiten, sind es jetzt (je nach Schriftgröße) um die 350. Und ich bin immer noch nicht zufrieden. Die letzte Überarbeitung stammt von 2022, jetzt habe ich sie noch einmal ganz gelesen und stelle fest, dass ich an der Substanz nichts ändern muss, aber an der Form des Einstiegs in den Plot. Ich habe, so sagt meine Frau dazu, den Roman hoch geworfen und neu angefangen, den Anfang zu schreiben. Mein Fehler bisher war, dass ich einfach zu viel glaubte, an Informationen unterbringen zu müssen, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Dabei hatte ich schon unter dieser Prämisse überarbeitet, glaubte also, vieles richtig gemacht zu haben. Ein Irrtum.

Ein Weg, sich das Geschriebene näher zu bringen, also das selbst verfasste, ist, es laut und langsam zu lesen. Hatte ich auch schon als Empfehlung zur Fehlerkorrektur gehört und auch praktiziert. Bei einem Text, den man jahrelang nicht gesehen hat, scheint es besonders hilfreich uzu sein.

Insoweit habe ich jetzt, meinen Nachfolger von „Meine vertauschten Brüder“ halb fertig zur Seite gelegt – da hänge ich etwas im Plot – und schraube an „ZweiNullVierNeun“ bis zu einem höheren Grad der Zufriedenheit. Meine Ideen für ein Titelbild gehen auch wieder zu den Ursprüngen zurück (s. Foto). Mal sehen, wie lange es noch dauert … Hoffentlich nicht zu lange, dann wird vielleich „ZweiNullFünfNeune“ draus.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und weiter eine gute Zeit.

Herzlich

euer Anton

Gut performt …

Liebe Freundinnen und Freunde,

die 1. Koblenzer Buchmesse war ein Erfolg – für Austellerinnen und Aussteller wie für die Besucher. Alle waren zufrieden.

An meinem Stand habe ich mit meinem Team erfolgreich gewirkt, dem Ansturm getrotzt und viele Bücher an Mann oder Frau gebracht. Mein jüngster Sohn hat sich dabei als Vertriebstalent gezeigt. Mir schien, er hat viele Leute solange besabbelt, dass sie ein Buch kauften, nur damit er aufhört. Das Ganze aber locker und sympathisch. Man merkt, dass er beim Blick-Aktuell an der Kundenschnittstelle sitzt.

Ich habe eine Menge gute Gespräche mit der Leserschaft gehabt und neue Kontakte hergestellt. U.a. für das Erstellen von Hörbüchern und auch für eine Unterstützung bei der Übersetzung meines neuen Romans in Englisch. Am erstaunlichsten war aber die Besucherdichte. Vor dem Öffnen lange Schlangen am Eingang und tasgüber bis auf eine Delle zur Mittagszeit immer voll gefüllte Gänge. Ab 17Uhr ebbte es dann ab und der Abbau begann ab 17:30h.

Ein toller Tag, aber anstrengend. Ein paar Anregungen, wie man so einen kleinen Stand professioneller gestaltet, habe ich auch mitgenommen. In einem Jahr gibt es die Messe wieder. Anton Dellinger und sein Team werden wieder dabei sein – natürlich mit neuen Büchern …

Euch eine gute Zeit.

Herzlch euer Anton

Nach Frankfurt kommt Koblenz!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

die Frankfurter Buchmesse ist vorbei, da kommt schon das nächste Messe-Highlight auf Leserinnen und Leser zu: Die 1. Koblenzer Buchmesse. Am 27. Oktober von 10-18 Uhr in der Rheinmoselhalle. 60 Aussteller und 10 Verlage zeigen, was sie zu bieten haben. Darüber hinaus finden 15 halbstündige Lesungen statt. Die wurden ausgelost, ich war leider nicht dabei. Aber natürlich stehe ich an Tisch 9 für Fragen, Gespräche, Signierungen zur Verfügung. Ihr könnt auch Bücher von mir erwerben, natürlich mit Messerabatt (wo möglich). Auch meinen neuern Roman (die Nr. 7) „Meine vertauschten Brüder“ habe ich dabei.

Was ihr sonst noch über die Veranstaltung wissen wollt, findet ihr auf

https://www.koblenzer-buchmesse.de

Also, ich würde mich freuen, einige von euch zu treffen. Gebt die Information gern weiter, damit noch mehr kommen. Die ersten 100 Besucher erhalten kostenlos ein Los. Um 11 Uhr werden 10 Sachpreise verlost. Ich weiß nicht, was sich dahinter verbirgt.

Last euch überraschen.

Bis nächsten Sonntag.

Herzlich euer Anton

Nr. 7 ist da!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

hier ist meine 7. Veröffentlichung: „Meine vertauschten Brüder“, ein historischer Roman, der im England von Queen Victoria spielt.

In wenigen Tagen werden eBook und Taschenbuch verfügbar sein. Bei Amazon als eBook zuerst, die anderen nach und nach, die Verarbeitung dauert immer ein wenig. Das Taschenbuch dauert etwas länger, aber ich rechne nur mit höchstenseiner Woche.

Worum geht es in dem Roman?

Der Klappentext:

Auf dem Sterbebett offenbart die Haushälterin Anne ein dunkles Geheimnis: Cyrus, der Bruder der adligen Florence, ist nur ihr Halbbruder und damit nicht rechtmäßiger Erbe der Adelsfamilie Skinnerpick. Vor 23 Jahren hatte Anne das Kind von Lady Miriam mit ihrem eigenen Enkel vertauscht. Denn der Vater von Florence hatte Annes Tochter Kate Gewalt angetan, und Kate starb bei der Geburt. Die bis dahin hinter einem Netz aus Lügen verborgende Wahrheit droht, die Familie zu zerstören. Florence steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie das Geheimnis bewahren oder die Wahrheit ans Licht bringen? Was ist mit dem vertauschten Kind, dem rechtmäßigen Erben, geschehen?

Wie die Überschrift sagt handelt es sich um das 7. Werk aus meiner Feder. Vor einigen Jahren hatte ich mir mal 10 als Ziel gesetzt. Aber wenn es so weiter geht, werde ich wohl noch mehr schaffen …

ich wünsche jedenfalls Vergnügen bei der Lektüre meines ersten Romans mit einer Protagonistin und nur mit einigen wenigen Thrillerelementen, denn es geht mehr um Emotionen und das moralische Dilemma, in das Florence Skinnerpick durch die Beichte der Haushälterin gestürzt wird.

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton

„Die erste Fassung ist immer Mist“ (Andreas Eschbach)

Hallo, Freundinnen und Freunde,

dass die erste Romanfassung immer Mist sei, hat Eschbach gesagt, Hemingway wohl auch. Ich stimme teilweise zu. Wenn ich meinen ersten Roman betrachte, würde ich die ersten 100 Seiten an einigen Stellen heute anders schreiben. So weit so gut. In der Schriftstellerei scheint es noch eine andere Weisheit zu geben: „Das erste Exposé ist immer Mist“. Bei meinem aktuellen Projekt („Ein Tropfen Angst“, Triller, Fortsetzung von „Kopfsturm“) habe ich schon 2021 mit Exposé und Leseprobe (vergeblich) versucht, eine Agentur zu finden. Bei meinem ersten historischen Roman gelang mir, nach ebenfalls erfolgloser Agentursuche mit geändertem Exposé einen Verlag zu finden. Deshalb habe ich mich, derzeit auf Antworten für die Verlagsanfragen bei meinem neuesten historischen Roman wartend („Meine vertauschten Brüder“), in die nächste Hängepartie begeben. So habe ich zunächst Verlage gesucht, die sich für meinen Roman „Ein Tropfen Angst“ interessieren könnten. Der Roman verbindet packende Thrillerelemente mit psychologischer Tiefe und moralischen Dilemmata. Er zeigt die zerstörerischen Auswirkungen von Rache, Erpressung und Schuld auf die menschliche Psyche. Nachdem ich diese Kurzcharakteristik gefunden hatte, befasste ich mich mit den einzureichenden Unterlagen; im Grunde wollen alle das Gleiche, allerdings immer anders strukturiert und „geschwerpunktet“. Da habe ich auf das Exposé – also das Verkaufspapier“ – zurückgreifen wollen, das ich schon 2021 für die Agentursuche gestrickt hatte. Und – ihr ahnt es – das war nicht so richtig gut. Kein Wunder, dass keine Agentur mich wollte. Ich hatte es nach den Regeln eines diesbezüglichen Seminars erstellt, aber ich erkenne erst jetzt, dass man Interesse mit mehr Emotionen wecken muss, als ich es da gelernt hatte. Hinzu kommt auch, dass ich das Manuskript mit 3 Jahren Abstand auch noch etwas überarbeitet habe. Deshalb die „Weisheit“ von oben, dass auch das erste Exposé eher Mist ist. Aber – frei nach Brecht – wer es nicht versucht, kriegt in jedem Fall keinen Vertrag.

Jetzt sind 11 Verlage mit neuem Exposé angeschrieben, und ich hoffe, dass es bei einem verfängt.

Was haltet ihr von dem Titelbild-Entwurf? Der gelbe ist der erste von 2021, der andere ist mit KI-Hilfe entstanden.

Ich wünsche euch eine gute Zeit und leichter zu lösende Aufagen als ich sie mir selbst zu stellen scheine.

Herzlich euer Anton

Was heißt es, wenn der Verlag dem Autor die Urheberrechte an seinem Roman zurückgibt?

Es heißt, dass sich der Roman nicht mehr oder nicht gut genug verkauft. Spricht aber auch für die Misere der Buchbranche und für den Niedergang kleiner Verlage. Bestände von Kleinverlagen, die wenig Umsatz haben, werden mittlerweile von den Großhändlern aus dem Programm geworfen. Aber auch in ihrer zu geringen Reichweite in der Werbung dürfte ein Grund liegen. 

Ist mir gerade mit meinem „Kopfsturm“ passiert. Zum 31.12.2024 nimmt der Südwestbuchverlag den Roman aus dem Programm und gibt mir die Urheberrechte zurück. Das waren also kurze 70 Jahre, so lange gilt ein solcher Vertrag üblicherweise. Schade, sehr schade. Was heißt das?  Überlegen, ob man den Roman selbst wieder im  Selfpublishing  herausbringt. Ich werde es tun, schon weil mir mein Titelbild besser gefällt als das, was der Verlag wollte (s. Foto). Und natürlich auch, weil der Roman das Ergebnis von ca. 1000 Std Arbeit ist, die sich nicht in Luft auflösen, weil sie wirtschaftlich nicht ankommt. „Gegen die Gier“ hat und behält somit eine Fortsetzung auch über den Jahreswechsel hinaus.

Restexemplare werden übrigens noch vom Südwestbuch-Verlag angeboten. 

Und auch bei mir. Auf der 1. Koblenzer Buchmesse am 27.10.24 und am 25./25.01.25 bei der Buchmesse Mittelrhein in Sayn werde ich vertreten sein.

Aber erst einmal einen schönen Herbst euch allen.

Euer Anton

Preissenkung eBooks !

Hallo, zusammen, ich habe zwei meiner eBooks im Preis gesenkt:

„Der Größenwahn des Dogen“ statt 6,99€ jetzt 4,99€ und

„Unheilbruder“ statt 4,99€ jetzt 2,99€.

Taschenbuchpreise leider unverändert, z.T. sind es vom Verlag festgesetzte Preise, zum Teil die von BoD „erzwungenen“ Preise, weil die Druckkosten für die Bücher sehr hoch sind.

Die Preissenkung bei Amazon ist schon sichtbar. Bei den anderen Online-Händler kann es noch dauern.

Herzlich euer Anton

Wer ist wer und wie und warum?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich hatte versprochen, euch am Enstehen eines Romans teilhaben zu lassen. Heute zeige ich, wie man komplexe Figurenbeziehungen visualisiert:

Es geht um meinen Politthriller „ZweiNullVierNeun – Die Bewegung“, der lange geruht hat und jetzt an die Leserschaftsftront gebracht werden soll. Jede Figur ist durch ein Oval repräsentiert. Zwischen den Figuren gibt es Linien, die Beziehungen darstellen. Der Totenkopf zwischen Daniel und Lounis, den Hauptfiguren, kennzeichnet „Todfeindschaft“, das Herz zwischen Lena und Lounis steht für „Liebe“, so wie auch zwischen Harry und Pedro, was auch zeigt, dass beide schwul sind. Händedrucksymbol steht für „Freundschaft“; gekreuzte Schwerter bedeuten „Konkurrenz“ in irgendeiner Weise. Das Polizeilicht zwischen Harry und Lounis bedeutet „Überwachung“ (Harry ist Innenminister); Der Rettungsring zwischen Bernd und Lounis erzählt, dass Bernd den elfjährigen Lounis aus dem Mittelmeer gerettet hat. Für Geschäftsbeziehungen und für Religion gab es in dem Baukasten für die Figurenskizze kein Symbol, deshalb ausgeschrieben. „Stein“ ist Mitarbeiter beim Innenminister, Lavalle Parteivorsitzender. Die großen Kästen „Regierung“ und „Bewegung der Armen und Rechtlosen in Deutschland (BARD)“ zeigen die Gegensätze von Staat und Bewegung. Der Hauptkonflikt zwischen den ehemaligen Blutsbrüdern Lounis und Daniel findet innerhalb der BARD-Bewegung statt.

So eine Skizze dient dazu, nie den Überblick beim Schreiben zu verlieren. Man erstellt sie ganz am Anfang, aber wenn der Plot im Großen und Gamzen klar ist. Man weiß also, welche Geschichte wie stattfinden soll. Diese Skizze stammt in der ersten Fassung aus dem Jahre 2016, wie ich eben anhand der Dateiinformation festgestellt habe. Eine Figur heißt „Einäugiger“, die ist gerade im Lauf der Überarbeitung weggefallen. Sie stand zwar für einen interessanten Nebenschauplatz, aber er hätte – denke ich heute – mehr verwirrt als zur Geschichte beigetragen. So ein Romanentwurf lebt eben.

Wie ich schon schrieb, da kommt ein richtig spannender Thriller auf euch zu, der einer Welt spielt, die wir hoffentlich so nichjt erleben werden

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton