Ein neuer Plot steht …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

getreu dem Motto dieses Blogs, an den Gedanken eines Autors teilnehmen zu können, informiere ich über einen wichtigen Punkt der Entstehung eines neuen historischen Romans. Ich muss gestehen, dass mich dieses Genre gepackt hat. Zwar habe ich noch zwei unveröffentlichte Thriller und zwei solche Plots (nach Schneeflockenmethode fertig) in der Schublade, aber mich fasziniert die Figur der Florence, meiner ersten Protagonistin, die ich in „Meine vertauschten Brüder“ (MvB) geschaffen habe. Den Nachfolger des Nachfolgers von MvB „Schatten über Backlynn“ (SüB) habe ich ja schon vorgestellt, warte noch bis Ende des Monats auf mögliche Verlagsrückmeldungen, dann gebe ich ihn raus. Aber jetzt geht es um „Der Seifenkrieg“, den Nachfolger von SüB.

Ich predige stets, dass ich erst anfange, nach Ende der Schneeflocke, also mit einem fertigen Szenenplan, zu schreiben. Nun, ich bin davon abgewichen und habe Mitte Mai zu schreiben angefangen, als der Szenenplan noch ziemlich unfertig war. D.h. ich hatte eigentlich noch keine gute Idee, worauf der Roman hinauslaufen würde. Ich wuste nur, dass es drei Handlunsgstränge geben wird:

Den Hauptstrang: Die Anstrengungen und Schwierigkeiten einer jungen Lady, die eigentlich nach Tod des Ehemannes und Fehlgeburt Medizin studieren wollte, sich im männlich dominierten Unternehmerumfeld als Eigentümerin einer Seifenfabrik zu behaupten (sehr spannend).

Den zweiten Strang: Der junge Earl, der Bruder von Florence, der als ehemaliger Möbeltischler plötzlich in einer Kommission des Oberhauses für die Überabeitung der Fabrikgesetze aus walisischer Sicht gefordert wird, und dabei bespöttelt, beleidigt und nicht ernst genommen wird.

Und der dritte Strang: Die zaghaft aufkeimende Liebe von Florence zu einem jungen Mann, Lord Peter, das Patenkind ihrer ehem. Schwiegermutter, den Florence am Ende des Romans SüB kennengelernt hatte. Der Umgang der Witwe Florence mit diesem Thema wird typisch und untypisch zugleich für die victorianische Zeit gezeigt, vor allem, wie Florence sich letztlich der Entscheidung Ehefrau und Mutter oder Unternehmerin stellt.

Aber damit ist noch kein Plot oder Szenenplan fertig.

Ich habe bis heute an den ersten Seiten geschrieben (bisher 94) und gleichzeitig nahezu täglich den Plan umgeworfen, weil ich keinen guten Schluss hatte, an dem die drei Stränge folgerichtig, spannend und lesenswert zusammenlaufen. Das habe ich heute zu einem Ende gebracht. Der Plot (und Szenenplan) ist rund. Natürlich wird es noch Änderungen geben, aber die Grundgeschichte steht.

Bis zur Buchmesse Mittelrhein in einem Jahr (Juni 2026) ist der Roman „Der Seifenkrieg“ oder vieleicht auch „Lady Soap Florence“ sicher fertig.

Am meisten Arbeit macht – auch wenn die Zeit Queen Victorias mir durch das Thema meiner Masterarbeit liegt (als Studie bei Amazon – Der Kampf des William Lovett um die Rechte der Arbeiter“ im Diplomica-Verlag) – die Recherche der historischen Kleinigkeiten. Mittlerweile kenne ich mich schon ganz gut aus mit der Seifenherstellung um 1877 oder der Struktur der Handelskammern, der Unternehmerverbände, der Eisenaabhnplanung, der polizeilichen Ermittlungen über Gemeindgrenzen hinweg und der Art des Umgangs im Oberhaus in Kommissionen, um nur Einges zu nennen. ich sage nur : äußerst spannend. Und dann habe ich auch noch eine Bigraphie gefunden, die eine echte Unternehmerin der damaligen Zeit beschreibt „Lady Charlotte Guest: The exceptional life of a female industrialist“ . Keine Vorlage für Florence, aber durchaus eine Orientierungshilfe (siehe Beitragsbild).

Ihr könnt schon mal anfangen, euch auf den dritten Roman der Backlynn Sage zu freuen 🙂

Euch eine gute, nicht zu heiße Zeit

Herzlich

Euer Anton

Alchemist 1500x ausgeliehen

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute überraschte mich eine Überweisung der VG Wort (Verwertungsgesellschaft Wort), die die Benutzung von schriftstellerischen Werken vergütet, u.a. wenn ein Buch z.B. in Bibliotheken steht und ausgeliehen wird.

Dazu muss man der VG Wort beitreten (kostenlos) und seine Titel anmelden. Ich bin vor zehn Jahren beigetreten, habe bisher aber noch nie einen Titel angemeldet. Doch der Gmeiner Verlag hat das für „Der Alchemist von Venedig“ getan. Der Verlag bekommt nämlich die eine Häfte der Vergütung, der Autor die andere.

So, das weiß ich jetzt, un d werde meinen nächsten Roman anmelden. Rückwirkend geht leider nicht.

Trotzdem, eine angenehme Überraschung und die Gewissheit, dass ich mit dem Alchemisten etwa in 100 deutschen Bibliotheken stehe und 1300-1500x ausgeliehen wurde (geschätzt von ChatGPT).

Euch auch einen schönen Tag.

Herzlich

euer Anton

Buchmesse und Buchvorstellung

Hallo, Freundinnen und Freunde,

lange nichts gepostet, deshalb ist es wieder mal Zeit zu berichten, was ich so tue.

Zum einen ist der neue Roman „Schatten über Backlynn“ fertig, d.h. auch lektoriert und ich hoffe,

dass meine Verlagssuche Erfolg hat. Doch ich bin auch etwas im Zeitdruck, denn die nächste Koblenzer Buchmesse steht an, am 5.10.2025 in der Rhein-Mosel-Halle, 10-18 Uhr. Und ich habe eine Lesung (30 Min) bei der Verlosung unter 90 Autoren gewonnen. Den genauen Zeitpunkt erfahre ich noch.

Tja, was stelle ich denn vor? Natürlich den neuen Roman, werdet ihr sagen. Aber dazu muss er veröffentlicht sein. Und – s.o.- ich suche ja noch einen Verlag. Die Anfragen dazu sind Mitte Mai raus, und man sollte 3 Monate Zeit für eine Antwort einplanen, bzw. keine Antwort nach 3 Monaten hieße „kein Interesse.“ Also wäre Mitte August der Zeitpunkt, das eigene Veröffentlichen bei BoD in die Hand zu nehmen. Genau das plane ich, denn knapp 6 Wochen würden noch reichen bis zum 5.10.

Wenn aber dann plötzlich eine Zusage käme, brächte mich das in die Bredouille. Aus dem Vertrag bei BoD komme ich mit 3 Monate gegen Jahresende oder sofort gegen Abstandszahlung raus, aber, ob es einem potenzuillen Verlag gefiele, dass der Roman bereits sichtbar ist, das könnte ich nur hoffen.

Doch ich bin bei der Vorbereitung aller notwendigen Darstellungsmittel für die Messe: Der Aufsteller hinter dem Messetisch, Lesezeichen und eine Stoff-Abdecklung für den Tisch. Letztes Jahr gehörte ich zu den wenigen, deren Beine unter dem Tisch zu sehen waren, die meisten anderen hatte eine werbemäßig bedruckte Stoffbahn/Decke über ihren Tisch gelegt/gehängt. Das werde ich im Okrober auch tun. Der Tisch ist 130cm lang und 65 cm breit, 75 cm hoch. Also eine sichtbare Fläche von 75×130, das werde ich mit zwei Bahnen je 65 cm nebeneinander lösen. Erste Entwürfe für die Aufdrucke zeigt das Foto für den Beitrag.

Ich werde mich insgesamt auf die historischen Romane konzentrieren, die anderen werden zwar präsentiert werden, aber zurückhaltend. Die Lesung (in 30 Minuten mehr eine Buchvorstellung) habe ich auch schon fertig.

A propos Buchvorstellung, am 8.7. werde ich „Meine vertauschten Brüder“ in Neuhäusel einem Bücherkreis vorstellen (15 Uhr, Café Geisen). Die Organisatorin habe ich zufällig bei einem Wochenendtrip nach Leipzig kennengelernt.

Und zu guter Letzt: der Nachfolger für „Schatten über Backlynn“ ist in der Konzeptphase, Arbeitstitel „Der Seifenkrieg“, Lady Florence begibt sich etwas unfreiwillig in die Höhle des victorianischen Unternehmertums, als Frau in der Zeit kein einfaches Unterfangen …

Dann wünsche ich euch wie immer eine gute Zeit. der Sommer bricht sich Bahn, hoffnetliuch wird es nicht so heiß …

Herzliche Grüße

Euer Anton

Es geht weiter auf Backlynn-Castle !

Hallo, Freundinnen und Freunde,

so, der Nachfolger von „Meine vertauschten Brüder“ geht in einen Probedruck und wird danach lektoriert werden bzw. ich finde einen Verlag oder mindestens eine Agentur. Ich will euch aber nicht vorenthalten, wie ich mir das Cover vorstelle und was im Roman passiert.

Sein Arbeitstitel. „Schatten über Backlynn-Castle“.

Worum geht es? 1872, am Ende des Vorgängerromans hat die Adelsfamilie Skinnerpick den wiedergefundenen Erstgeborenen William, der als Findelkind bei einem Schulmeister aufgewachsen war und Möbeltischler geworden ist, nach dramatischen Tagen zusammen mit seiner Verlobten Gertie in die Familie aufgenommen. Cyrus, der üble Halbbruder von Florence, ist nach Indien verbannt. William und Gertie heiraten und müssen mühsam alles lernen, was einen Anghörigen des englischen Adels ausmacht. Auch Florence heiratet und wird schwanger. Alles sieht nach Glück und Zufriedenheit auf Backlynn-Castle aus. Doch dann schlägt das Schicksal zu – das ist der Startpunkt von „Schatten über Backlynn-Castle“

(Klappentext) England, 1874. Lord Arthur Skinnerpick, Earl of Backlynn, der Vater von Florence und William, stirbt an einer Pilzvergiftung. Mit ihm der Ehemann von Florence, die daraufhin eine Fehlgeburt erleidet. Sie will Medizin studieren, merkt aber schnell, dass die Verantwortung für das Vermögen und den Fortbestand des Adelsgeschlechtes durch einen Erben den neuen Earl William und seine junge Frau zu erdrücken droht. William war einst als Baby vertauscht worden, ist als Möbeltischler aufgewachsen und erst vor drei Jahren gefunden worden. Florence bricht ihre Trauerzeit ab, um William zu helfen. Und es sieht so aus, als könne Williams Frau keine Kinder bekommen …

Florence, die Frau in der männerdominierten Welt unter Queen Victoria wird persönlich und auch innerfamiliär bis an ihre Grenzen gefordert, das kann ich versprechen. Wieder ein spannender Roman, der tief in unterschiedliche Sphären der damaligen Zeit eintaucht. Das verspreche ich auch.

Aber jetzt warten wir ab, was das Lektorat ergibt bzw. ob ich einen Verlag finde.

Übrigens, wer „Meine vertauschten Brüder“ noch nicht gelesen hat, hier eine ganz aktuelle Rezension: Dellinger schafft es, in seinem historischen Roman aus dem viktorianischen England einfühlsam ein Frauenschicksal zu beschreiben, das zu jener Zeit kein Einzelfall war. Es gelingt somit, eine neue Perspektive dieser Zeit zu gewinnen: Wie waren eigentlich Frauen gestellt? Welche Rechte hatten sie? Sind sie dem Machtsystem hilflos ausgeliefert oder gelingt es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Diesen und anderen Fragen geht Dellinger lesenswert und unterhaltsam nach und er lässt durchaus anschaulich ein rundes Bild der damaligen Gesellschaftsverhältnisse entstehen.

Euch allen schöne Ostern.

Herzlich euer Anton

Der „Kopfsturm“ lebt!

Hallo, Freundinnen und Freunde, im Moment taucht bei Amazon der Kopfsturm zweimal auf. Einmal die bisherige Version des Südwestbuch-Verlags und dann die mit dem Titelbild von oben. Die bisherige Version ist aber nicht mehr lieferbar.

Ansosnten ist der Inhalt der neuen Fassung (2. Auflage), (bisher nur als eBook) identisich mit der bisher vertriebenen Version. Die neue print-Version kommt demnächst. Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, ich habe noch ein paar Exemplare des Südwestbuch-Verlags, die ich für 10€ + Porto gern verkaufe. einfach eine mail an mich.

Worum geht es beim Kopfsturm?

Gottfrieds Vater kämpft auf der Intensivstation um sein Leben. Er stirbt. Im Totenschein steht „Epilepsie“. Aber dafür gab es nie Anzeichen. Ein MRT soll dies klären, doch dann verschwindet der Kopf. Der Sohn findet im Nachlass seines Vaters als letzten Termin „Trauerdinner“ und diese Zeitungsanzeige: „Sie sind ein Paar aus Mann und Frau? Verdienen Sie einhundert Euro, während Sie bei mir gut essen. Tragen sie dabei Gesichtsmasken mit den Fotos meiner beiden verstorbenen Geschwister und lauschen Sie schweigend indischer Trauermusik.“  War der Vater mit seiner neuen Freundin dort? Gibt es einen Zusammenhang mit seinem Tod? Sohn Gottfried will das herausfinden und ahnt nicht, welcher Strudel aus Wahn, Gier und Schuld ihn bald zu verschlingen droht.

Viel Spaß beim Lesen

Herzlich euer

Anton

Acht Jahre … und noch nicht fertig 👩‍🦲

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem neuen Jahr stellen sich neue Aufgaben … und alte. Unsicher, womit ich weitermache nach Tagen der Erholung (mit zuviel Plätzchen!), habe ich ein altes Projekt hervorgekramt, über das ich auch schon hier berichtet habe. „ZweiNullVierNeun – die Bewegung“, ein Politthriller, den ich im Jahre 2016 konzipiert hatte. Damals hieß er noch „Turmspringer“. Vor dem Hintergrund eines dystopischen Deutschlands im Jahr 2049 zeigt der Roman, wie tiefgehende Freundschaft durch Vorurteile und Missverständnisse zerstört werden kann. „Turmspringer“ war der erste Arbeitstitel, weil die beiden Helden des Romans ein Kindheitsgelübde verbindet. Der Christ (Daniel), und der Alevit (Lunis) wollen Blutsbrüderschaft schließen (angeregt duch Karl Mays Winnetou), doch die Eltern verbieten das Ritzen mit Messer rigoros. Da beschließen sie zu schwören, Hand in Hand von einem Turm zu springen, wenn Gott/Allah sie dazu aufforderte, um die Welt zu retten. Ich habe mich mit Muslimen über diese Bild unterhalten, sie fanden es gut. Wie gesagt 2016. Seitdem habe ich mehrer Fassungen des Romans erstellt und überarbeitet. Von anfangs fast 600 Seiten, sind es jetzt (je nach Schriftgröße) um die 350. Und ich bin immer noch nicht zufrieden. Die letzte Überarbeitung stammt von 2022, jetzt habe ich sie noch einmal ganz gelesen und stelle fest, dass ich an der Substanz nichts ändern muss, aber an der Form des Einstiegs in den Plot. Ich habe, so sagt meine Frau dazu, den Roman hoch geworfen und neu angefangen, den Anfang zu schreiben. Mein Fehler bisher war, dass ich einfach zu viel glaubte, an Informationen unterbringen zu müssen, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Dabei hatte ich schon unter dieser Prämisse überarbeitet, glaubte also, vieles richtig gemacht zu haben. Ein Irrtum.

Ein Weg, sich das Geschriebene näher zu bringen, also das selbst verfasste, ist, es laut und langsam zu lesen. Hatte ich auch schon als Empfehlung zur Fehlerkorrektur gehört und auch praktiziert. Bei einem Text, den man jahrelang nicht gesehen hat, scheint es besonders hilfreich uzu sein.

Insoweit habe ich jetzt, meinen Nachfolger von „Meine vertauschten Brüder“ halb fertig zur Seite gelegt – da hänge ich etwas im Plot – und schraube an „ZweiNullVierNeun“ bis zu einem höheren Grad der Zufriedenheit. Meine Ideen für ein Titelbild gehen auch wieder zu den Ursprüngen zurück (s. Foto). Mal sehen, wie lange es noch dauert … Hoffentlich nicht zu lange, dann wird vielleich „ZweiNullFünfNeune“ draus.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und weiter eine gute Zeit.

Herzlich

euer Anton

Gut performt …

Liebe Freundinnen und Freunde,

die 1. Koblenzer Buchmesse war ein Erfolg – für Austellerinnen und Aussteller wie für die Besucher. Alle waren zufrieden.

An meinem Stand habe ich mit meinem Team erfolgreich gewirkt, dem Ansturm getrotzt und viele Bücher an Mann oder Frau gebracht. Mein jüngster Sohn hat sich dabei als Vertriebstalent gezeigt. Mir schien, er hat viele Leute solange besabbelt, dass sie ein Buch kauften, nur damit er aufhört. Das Ganze aber locker und sympathisch. Man merkt, dass er beim Blick-Aktuell an der Kundenschnittstelle sitzt.

Ich habe eine Menge gute Gespräche mit der Leserschaft gehabt und neue Kontakte hergestellt. U.a. für das Erstellen von Hörbüchern und auch für eine Unterstützung bei der Übersetzung meines neuen Romans in Englisch. Am erstaunlichsten war aber die Besucherdichte. Vor dem Öffnen lange Schlangen am Eingang und tasgüber bis auf eine Delle zur Mittagszeit immer voll gefüllte Gänge. Ab 17Uhr ebbte es dann ab und der Abbau begann ab 17:30h.

Ein toller Tag, aber anstrengend. Ein paar Anregungen, wie man so einen kleinen Stand professioneller gestaltet, habe ich auch mitgenommen. In einem Jahr gibt es die Messe wieder. Anton Dellinger und sein Team werden wieder dabei sein – natürlich mit neuen Büchern …

Euch eine gute Zeit.

Herzlch euer Anton

Nach Frankfurt kommt Koblenz!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

die Frankfurter Buchmesse ist vorbei, da kommt schon das nächste Messe-Highlight auf Leserinnen und Leser zu: Die 1. Koblenzer Buchmesse. Am 27. Oktober von 10-18 Uhr in der Rheinmoselhalle. 60 Aussteller und 10 Verlage zeigen, was sie zu bieten haben. Darüber hinaus finden 15 halbstündige Lesungen statt. Die wurden ausgelost, ich war leider nicht dabei. Aber natürlich stehe ich an Tisch 9 für Fragen, Gespräche, Signierungen zur Verfügung. Ihr könnt auch Bücher von mir erwerben, natürlich mit Messerabatt (wo möglich). Auch meinen neuern Roman (die Nr. 7) „Meine vertauschten Brüder“ habe ich dabei.

Was ihr sonst noch über die Veranstaltung wissen wollt, findet ihr auf

https://www.koblenzer-buchmesse.de

Also, ich würde mich freuen, einige von euch zu treffen. Gebt die Information gern weiter, damit noch mehr kommen. Die ersten 100 Besucher erhalten kostenlos ein Los. Um 11 Uhr werden 10 Sachpreise verlost. Ich weiß nicht, was sich dahinter verbirgt.

Last euch überraschen.

Bis nächsten Sonntag.

Herzlich euer Anton

Nr. 7 ist da!

Hallo, Freundinnen und Freunde,

hier ist meine 7. Veröffentlichung: „Meine vertauschten Brüder“, ein historischer Roman, der im England von Queen Victoria spielt.

In wenigen Tagen werden eBook und Taschenbuch verfügbar sein. Bei Amazon als eBook zuerst, die anderen nach und nach, die Verarbeitung dauert immer ein wenig. Das Taschenbuch dauert etwas länger, aber ich rechne nur mit höchstenseiner Woche.

Worum geht es in dem Roman?

Der Klappentext:

Auf dem Sterbebett offenbart die Haushälterin Anne ein dunkles Geheimnis: Cyrus, der Bruder der adligen Florence, ist nur ihr Halbbruder und damit nicht rechtmäßiger Erbe der Adelsfamilie Skinnerpick. Vor 23 Jahren hatte Anne das Kind von Lady Miriam mit ihrem eigenen Enkel vertauscht. Denn der Vater von Florence hatte Annes Tochter Kate Gewalt angetan, und Kate starb bei der Geburt. Die bis dahin hinter einem Netz aus Lügen verborgende Wahrheit droht, die Familie zu zerstören. Florence steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie das Geheimnis bewahren oder die Wahrheit ans Licht bringen? Was ist mit dem vertauschten Kind, dem rechtmäßigen Erben, geschehen?

Wie die Überschrift sagt handelt es sich um das 7. Werk aus meiner Feder. Vor einigen Jahren hatte ich mir mal 10 als Ziel gesetzt. Aber wenn es so weiter geht, werde ich wohl noch mehr schaffen …

ich wünsche jedenfalls Vergnügen bei der Lektüre meines ersten Romans mit einer Protagonistin und nur mit einigen wenigen Thrillerelementen, denn es geht mehr um Emotionen und das moralische Dilemma, in das Florence Skinnerpick durch die Beichte der Haushälterin gestürzt wird.

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton

„Die erste Fassung ist immer Mist“ (Andreas Eschbach)

Hallo, Freundinnen und Freunde,

dass die erste Romanfassung immer Mist sei, hat Eschbach gesagt, Hemingway wohl auch. Ich stimme teilweise zu. Wenn ich meinen ersten Roman betrachte, würde ich die ersten 100 Seiten an einigen Stellen heute anders schreiben. So weit so gut. In der Schriftstellerei scheint es noch eine andere Weisheit zu geben: „Das erste Exposé ist immer Mist“. Bei meinem aktuellen Projekt („Ein Tropfen Angst“, Triller, Fortsetzung von „Kopfsturm“) habe ich schon 2021 mit Exposé und Leseprobe (vergeblich) versucht, eine Agentur zu finden. Bei meinem ersten historischen Roman gelang mir, nach ebenfalls erfolgloser Agentursuche mit geändertem Exposé einen Verlag zu finden. Deshalb habe ich mich, derzeit auf Antworten für die Verlagsanfragen bei meinem neuesten historischen Roman wartend („Meine vertauschten Brüder“), in die nächste Hängepartie begeben. So habe ich zunächst Verlage gesucht, die sich für meinen Roman „Ein Tropfen Angst“ interessieren könnten. Der Roman verbindet packende Thrillerelemente mit psychologischer Tiefe und moralischen Dilemmata. Er zeigt die zerstörerischen Auswirkungen von Rache, Erpressung und Schuld auf die menschliche Psyche. Nachdem ich diese Kurzcharakteristik gefunden hatte, befasste ich mich mit den einzureichenden Unterlagen; im Grunde wollen alle das Gleiche, allerdings immer anders strukturiert und „geschwerpunktet“. Da habe ich auf das Exposé – also das Verkaufspapier“ – zurückgreifen wollen, das ich schon 2021 für die Agentursuche gestrickt hatte. Und – ihr ahnt es – das war nicht so richtig gut. Kein Wunder, dass keine Agentur mich wollte. Ich hatte es nach den Regeln eines diesbezüglichen Seminars erstellt, aber ich erkenne erst jetzt, dass man Interesse mit mehr Emotionen wecken muss, als ich es da gelernt hatte. Hinzu kommt auch, dass ich das Manuskript mit 3 Jahren Abstand auch noch etwas überarbeitet habe. Deshalb die „Weisheit“ von oben, dass auch das erste Exposé eher Mist ist. Aber – frei nach Brecht – wer es nicht versucht, kriegt in jedem Fall keinen Vertrag.

Jetzt sind 11 Verlage mit neuem Exposé angeschrieben, und ich hoffe, dass es bei einem verfängt.

Was haltet ihr von dem Titelbild-Entwurf? Der gelbe ist der erste von 2021, der andere ist mit KI-Hilfe entstanden.

Ich wünsche euch eine gute Zeit und leichter zu lösende Aufagen als ich sie mir selbst zu stellen scheine.

Herzlich euer Anton