Autorengedanken – vor, während und nach einem Roman
Autor: antondellinger
Der Autor hat bisher zwei Verlagsverträge, einen für den Thriller "Kopfsturm" (2022 im Südwestbuch-Verlag), einen für einen historischen Roman, der im Juli 2023 im Gmeiner-Verlag erschienen ist: "Der Alchemist von Venedig". Läuft …
kann ein Informatiker der Geschichte studiert hat, einen historischen Roman schreiben, der im 17. Jh in Venedig spielt? So leitet der Moderator der Mornungshow in Antenne Koblenze am 18.09. das Interview mit mir ein.
Hier könnt ihr in vier Teilen hören, was dann über den Sender ging (in Top-Qualität).
der genaue Sendezeitpunkt für das Interview zum Alchemisten ist da. Der Moderator der Morning Show von Antenne Koblenz hat den Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr am nächsten Montag 18.09.23) dafür vorgesehen. Das Interview ist in vier Teile geschnitten, üblicherweise kommen diese immer 10 Minuten nach und 20 Minuten vor der vollen Stunde. Also einfach mal reinhören und mir ruhig ein Feedback geben.
endlich habe ich den Termin für das Interview mit der netten Dame bei Antenne Koblenz bekommen, aber leider erst nur den Sendetag (nächsten Montag, den 18.09.). Die Uhrzeit steht noch nicht fest.
Dann müssen wir Interessierte wohl einen Tag lang Antenne Koblenz hören 🙂 , oder warten, bis ich den Mitschnitt habe und veröffentlichen kann.
Offensichtlich eine zähe Angelegenheit, so eine Sendungsplanung …
Wenn ich vorher noch etwas Genaueres erfahre, erfahrt Ihr es auch.
Einen schönen Tag noch (hoffentlich ohne Unwetter)
ich hatte am Freitag ein Radiointerview mit einer netten Moderatorin von Antenne Koblenz, dem lokalen Radiosender. Der Sender hatte beim Gmeiner-Verlag angefragt , man hat mir die Anfrage geschickt und ich habe natürlich zugesagt. Das Gespräch wurde aufgezeichnet, den Sendtermin erfahre ich kommende Woche und ich werde ihn und den Mitschnitt, den man mir versprochen hat, natürlich auch kommunizieren. Worüber wir gesprochen haben? Es ging um den historischen Roman „Der Alchemist von Venedig“. Nach einer Vorstellung meiner Person und einer Zusammenfassung wurde ich Diverses gefragt:
wieso in diesem Zeitraum,
warum und wozu diese historischen Persönlichkeiten,
welche Rolle spielt historische Fiktion für die Gegenwart,
wo schreibe ich am liebsten,
habe ich Ratschläge für Autoren, die Interesse an historischer Fiktion haben,
ob ich einen Nachfolger plane.
Das waren die Fragen, an die ich mich erinnere. Aus meiner Sicht war es ein nettes, zwangloses Gespräch. Ich bin sehr gespannt, wie das im Radio rüberkommt, und wie es zusammengeschnitten wird. Wir hatten 6 Minuten und haben 8 geredet. Irgendwas wird also wegfallen.
Ach ja, und es gibt neue Rezensionen, eine sehr schöne von einer Vielleserin. Sie nennt meinen Roman u.a. „Ein historisches Buch der Extraklasse“. Das freut den Autor natürlich. Die Zugriffszahlen auf die Buchvorstellung des Alchemisten bei UTube steigen langsam, aber kontinuierlich. Das freut auch.
Ich hoffe, ihr hattet/habt auch etwas, über das ihr euch freuen konntet/könnt.
ich habe die beiden letzten Einträge entfernt (Mea Culpa, Je mehr desto besser), sie waren Überreaktionen.
Dafür hier eine Besprechung aus den Facebook-Gruppen „Buecherkabinett“ und „bookreaders.at“ aus Österreich mit obigem Titel. Sie beschreibt vor allem die Handlung und die Personen.
>>>> GELESEN: Anton Dellinger „Der Alchimist von Venedig“
Erschienen bei Gmeiner-Verlag 2023, 274 Seiten
Anton Dellinger (75) hat mit seinem ersten historischen Roman eine recht interessante und unterhaltsame, teilweise auch spannende Geschichte geschrieben. Zwei einst lebende Personen, Gottfried Wilhelm Leibniz (* 01.07.1646 † 14.11.1716) sowie Isaac Newton (* 04.01.1642 † 31.03.1727) hat Dellinger in seine Geschichte verwoben.
Recht anschaulich beschreibt Dellinger Venedig und seine Bewohner, ebenso wie die Paläste mit ihren Ausstattungen.
1689: Der Baumeister Fabricio Mansani leiht sich 100 Gulden von Salomon, um seinen Bruder Marcello vor der Todesstrafe zu bewahren. Mit dem Geld besticht er den Henker. Marcello hat ihm, als sie noch Kinder waren, von seiner Höhenangst geheilt. Nur so konnte er den Beruf des Baumeisters ausüben und ist dem Bruder zu ewigem Dank verpflichtet.
Mit seiner geliebten Frau Mirella wollte Fabricio außerhalb der Stadt ein schönes Haus kaufen. Nun sind die Ersparnisse weg. Mit seinen Außenständen und einer Sonderaufgabe hofft er seine Schulden bald begleichen zu können.
Der Kämmerer von Venedig, Ducatini, lebt auf großem Fuße und spannt Newton in erpresserischer Weise für seine Zwecke ein. Offiziell soll dieser zusammen mit Leibniz eine Sternwarte bauen, die höher ist als die des Papstes. Fabricio Mansani wird nur in einen Teil der Unternehmung eingeweiht. Schnell merkt er aber, dass etwas nicht stimmen kann. Sein Bauvorhaben wird sabotiert, und der Kampf gegen Windmühlen beginnt.
Die Brüder Fabricio und Marcello Mansani sind die Guten. Ihre mächtigen Widersacher sind der Kämmerer Ducatini, Demona, der Päpstliche Nuntius, der dem fiktiven Papst Sebastiano II. die Worte in den Mund legt und Poggione, der Doge der Republik Venedig.<<<<
Liest sich gut, finde ich.
Mittlerweile trudeln auch mehr positive Bewertungen ein. Die beiden 2-Sterner bei Amazon werden damit zu Minderheitsmeinungen.
zu einer Buchvorstellung gehört, dass man etwas über die Personen, die Zeit (speziell bei einem historischen Roman), den Ort und die Handlung erzählt. Das tue ich in kurzen 7 Minuten in dem nachfolgenden Video:
Sehr euch den Clip an, lest das Buch, erzählt es weiter und vergesst nicht die Rezension. Es gibt schon die ersten meist erfreulich positiv. Eine negative habe ich gefunden: Großartige Idee des Autors, aber die Umsetzung gefiel nicht.
Ich konnte die Begründung nicht nachvollziehen, aber jede Meinung ist subjektiv ok und ich muss sie akzeptieren (nachlesbar bei Lovelybooks).
heute halte ich zum ersten Mal den Alchemisten von Venedig in der Hand. Im Juli 2022 war die Druckdatei fertig. Ein langes Jahr. Aber Geduld ist ja mein zweiter Vorname 🙂
Ein schönes Gefühl, das könnt ihr mir glauben. Meine Frau sagte eben: „Du hältst das Buch wie ein Baby.“ Stimmt ja auch. Ist nicht mein erstes selbst verfassstes Buch überhaupt, das 5. veröffentlichte, aber irgendwie besonders, weil es ein historischer Roman ist. Seit letzten Mittwoch steht er schon im Schaufenster des örtlichen Buchhändlers und in hofffentlich vielen Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Offizieller Erscheinungstermin ist der kommende Mittwoch. Ich werde nach Koblenz und Neuwied fahren und Fotos machen. Man freut sich eben …
Euch allen ein schönes Wochenende und eine angenehme Kühlmethode.
der Gmeiner-Verlag informiert mich, dass im Juli (1.-31.) zur Einführung von „Der Alchemist von Venedig“ der Preis des eBooks von 10,99€ auf 4,99€ reduziert wird. Egal, wo ihr das eBook kauft oder vorbestellt.
Der Erscheinungstermin bleibt unverändert. Das Taschenbuch wird nicht vergünstigt angeboten, dafür sind die Papierpreise wohl zu hoch.
Ich finde, das solltet ihr wissen und weitersagen.
Folgenden Plot hat mir die KI ChatGPT entworfen, als ich sie so gebeten hatte:
ES IST NCHT DER PLOT FÜR MEINEN ROMAN „DER ALCHEMST VON VENEDIG“ , DER IST SEIT JULI 2022 FERTIG!!!!!
Es soll nur ein Beispiel sein, wie die KI an so etwas herangehen würde.
Entwerfe einen Plot über Isaac Newton in Venedig, der offiziell im Jahre 1689 mit Leibniz eine Sternwarte bauen soll – inoffiziell soll er aber Gold machen, um die klamme Staatskasse zu füllen.
Im Jahr 1689 erhält Sir Isaac Newton, einer der größten Geister des 17. Jahrhunderts, eine unerwartete Einladung von der Regierung Venedigs. Offiziell soll er gemeinsam mit Gottfried Wilhelm Leibniz eine moderne Sternwarte errichten, um die astronomische Forschung voranzutreiben. Doch im Verborgenen hat Newton einen anderen Zweck: Er soll das Geheimnis der Goldenen Sternwarte lüften und einen Weg finden, Gold zu erschaffen, um die klamme Staatskasse Venedigs zu füllen.
Akt 1: Die Einladung nach Venedig
Newton wird von einem mysteriösen venezianischen Botschafter zu einem geheimen Treffen eingeladen. Dort offenbart man ihm das Anliegen der Regierung: Venedig steckt in finanziellen Schwierigkeiten und hofft, mit Hilfe von Newtons genialen Fähigkeiten eine Quelle von Gold zu finden. Getrieben von Neugier und dem Wunsch nach wissenschaftlicher Erkundung sagt Newton zu, das Projekt in Angriff zu nehmen.
Akt 2: Die Konstruktion der Sternwarte
Während der offiziellen Arbeit an der Sternwarte in Venedig arbeitet Newton heimlich an seinem wahren Ziel: der Alchemie und der Suche nach dem Stein der Weisen, der Legende nach eine Substanz, die gewöhnliche Metalle in Gold verwandeln kann. In seiner Freizeit experimentiert er mit verschiedenen Chemikalien und Methoden, um das Geheimnis der Transmutation zu entdecken. Leibniz, der von Newtons wahrer Absicht nichts ahnt, ist vertieft in astronomische Beobachtungen und theoretische Arbeiten.
Akt 3: Die Enthüllung des Geheimnisses
Nach langen und mühsamen Versuchen kommt Newton an einen Wendepunkt. In einem geheimen Labor entdeckt er eine Formel, die es ihm ermöglichen könnte, einfache Metalle in Gold zu verwandeln. In einem Akt der Verzweiflung entscheidet er sich jedoch, das Geheimnis für sich zu behalten. Er erkennt, dass Wissen und wissenschaftliche Erkenntnis wertvoller sind als materieller Reichtum. Newton gibt seine Bemühungen um die Transmutation auf und konzentriert sich darauf, seine Erkenntnisse in die wissenschaftliche Gemeinschaft einzubringen.
Akt 4: Die Konsequenzen und das Erbe
Die offizielle Eröffnung der Goldenen Sternwarte in Venedig wird zu einem bahnbrechenden Ereignis in der Geschichte der Astronomie. Leibniz und Newton präsentieren ihre gemeinsamen Forschungsergebnisse und ihre Fortschritte in der Planetenbewegung und der Gravitationskraft. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist beeindruckt von ihren Entdeckungen und anerkennt den Einfluss der Sternwarte auf die Entwicklung der astronomischen Theorie.
Obwohl das Geheimnis der Goldenen Sternwarte nie gelüftet wird und Venedig keine unendliche Quelle von Gold erhält, trägt Newtons Engagement für wissenschaftliche Erkenntnis und seine Entdeckungen zur Entwicklung moderner Physik und Astronomie.
Ende der Geschichte.
Ich habe das Programm noch einmal gebeten, da hat sie eine ähnliche Geschichte entworfen. Interessant finde ich die „moralische“ Quintessenz, den die KI zieht: Wissenschaft ist wichtiger als schnöder Mammon. Nun, mein eigener Plot zu dem Thema gefälltmir nach wie vor besser. Aber vielleicht kann mir die KI ja ab und zu helfen …
eben schaue ich – wir kommen gerade aus dem Urlaub – mal wieder, was meine Bücher bei Amazon machen und sehe u.a., dass man „Der Alchmist von Venedig“ schon bestellen kann“.
Schön, das wusste ich, dass das ab 12.07. möglich sein wird. Gilt im übrigen für beide Titel, eBook und Taschenbuch.
Dass der Verlag aber bereits einen Nachfolger nicht ausschließt, freut mich. Denn hinter dem Titel steht in Klammern „Baumeister Mansani 1“, was ja wohl auf einen angedachten Nchfolger hinweist.
Den habe ich im übrigen schon geschrieben, er ist in der Endfassung und trägt den Arbeitstitel „Der Größenwahn des Dogen“. Insoweit kann ich die oben gestellte Frage beantworten: „Von mir aus schon…“