Die drei nächsten …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

heute gebe ich euch einen Zwischenstand über meine Arbeit mit den drei nächsten zur Veröffentlichung anstehenden Romanen. Das Foto zeigt Probedrucke, wie man sie nur für sich – quasi ohne Öffentlichkeit – erstellen lassen kann. Das mache ich auch, weil es ein anderes Gefühl ist, ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten als die digitale Version. Nachdem ich zwei historische Romane über Venedig geschrieben hatte, habe ich einen ganz alten Plot von 2019 (Schattenbrüder) hervorgeholt und daraus „Meine vertauschten Brüder“ gemacht. Gmeiner hat ihn abgelehnt, weil er nicht in das Regionalkonzept passt. Das kann ich sogar nachvollziehen, nur zwei der knapp 300 historischen Romane im Programm spielen in England. OK, das ist so. Abgehakt. Also habe ich jetzt bei 15 Verlagen, die (auch) historische Romane herausgeben, das Manuskript meiner vertauschen Brüder eingereicht. Das bedeutet Warten auf Reaktion oder nach 3-6 Monaten ohne als „erledigt“ betrachten. Jeder Verlag – ich hatte das schon geschrieben – hat seine eigenen Anforderungen. Glaubt mir, das war richtig Arbeit. Aber ich hoffe, sie zahlt sich aus. Und nun, was macht man in der Wartezeit?

Ich habe noch zwei weitere fertige Manuskripte probegedruckt im Schrank stehen (s. Foto). EInes davon, „ZweiNullVierNeun!, Die Bewegung“ einen Politthriller, der im Jahre 2049 spielt, habe ich schon 2015 das erste Mal geplottet. Der Druck ist von 2020. Ich hatte ihn irgendwann einem bekannten Buchhändler zum Lesen gegeben. Der kam lang nicht dazu, aber gab ihn mir vorige Woche begeistert zurück. Als er angefangen hatte, konnte er ihn nicht mehr aus der Hand geben (440 Seiten). Das Manuskript werde ich jetzt als nächstes noch einmal durcharbeiten, mit den Augen und der Erfahrung von heute. Und dann versuche ich, einen Verlag zu finden. Bei der Suche nach den Verlagen für die vertauschten Brüder bin ich auch auf zwei Verlage gestoßen, für die „ZweiNullVierNeun!“ interessant sein könnte. Klappentext „Der Kampf einer Bewegung gegen schreiendes Unrecht im dystopischen Deutschland von 2049 droht am verbohrten Hass eines ehemaligen Freundes auf den Anführer zu scheitern.“

Und dann ist da noch der Nachfolger des „Kopfsturm“, „Ein Tropfen Angst“, der seit 2021 probegedruckt vor sich hin wartet. Er hat wieder ein Umweltthema, damit konnte Gmeiner leider nichts anfangen, und der Verlag des Kopfsturm wollte keine neuen Projekte. Also lag das Projekt, weil ich endlich meinen historischen Roman schreiben wollte. Was ja auch geschah (Der Alchemist von Venedig). Der „Tropfen Angst“ kommt also nach „ZweiNullVierNeun!“. Muss auch noch einmal gelesen und angepasst werden, spielt momentan 2027.

Und dann kann natürlich noch passieren, dass mir plötzlich etwas Grandioses einfällt, das mir wichtiger oder attraktiver erscheint als das Obige.

Glaubt mir, die Arbeit geht mir nicht aus.

Dass euch allen auch a) die Arbeit nicht ausgeht und dass sie b) euch gefälllt.

Herzlich euer Anton

Es ist schon schwer …

Hallo Freundinnen und Freunde,

diese Zeilen habe ich eben im Netz gefunden:

„Ein Prozent der in Deutschland angebotenen Buchtitel machen fünfzig Prozent des Umsatzes aus. Und der überragende Großteil, fast neunzig Prozent der derzeit erhältlichen Bücher, schaffen keine hundert Stück zu verkaufen. (https://www.deutschlandfunkkultur.de/bestseller-buchmarkt-100.html)

Uups! Da darf ich mich ja nicht beklagen Dennoch bin ich froh, nicht von meiner Schreibe leben zu müssen.

Apropos „Schreibe“: „Der Größenwahndes Dogen“ ist im Markt und läuft langsam an. Leider erreiche ich die fast 2000 Käufer des Vorgänerromans nicht mehr, muss mich also beghutsam herantasten. Aber ich bin mitten im nächsten Projekt „Meine vertauschten Brüder“. Worum geht es im neuen (historischen( Roman?

Das Hausmädchen Anna beichtet im Jahre 1870 auf dem Totenbett der adeligen Florence, dass ihr Bruder Cyrus nur ihr Halbbruder ist. Er ist ein untergeschobener Bastard ihres Vaters, Lord Arthur. Der Lord hatte Annas 15-jährige Tochter Kate vor 23 Jahren geschwängert. Seine zeitglich schwangere Ehefrau, Lady Miriam, wusste davon nichts und hatte Kate wie damals üblich wegen Unzucht aus dem Haus geworfen. Kate starb bei der Geburt und Anna hat daraufhin aus Rache den Sohn der kränkelnden Lady, den Annas Schwester stillte, gegen Kates Sohn getauscht. Lady Miriams Sohn hat sie dem Pfarrer vor die Kirchentür gelegt, der das Baby einem kinderlosen Schulmeisterehepaar übergab. Der junge heißt William, ist Möbeltischler geworden und weiß nicht, dass er ein Findelkind ist. Anna übergibt Florence noch einen Brief mit der Beichte an Lady Miriam und verstirbt. Florence steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie ihrer Mutter den Brief übergeben, der das Leben ihrer Familie zerstören könnte oder ihn verbrennen?

Hier schreibe ich mit den Empfehlungen eines Lektors (ich schrieb schon darüber) für einen hoffentlich massentauglichen Roman: Eine Protagonistin, die kluge und modern eingestellte Florence, kämpft in ihrer Zeit mt einem gefühlsbeladenen Problem: Ihrer Mutter wurde ein Sohn gestohlen, der Ehemann und geliebte Vater erweist sich als Vergewaltiger, während die Ehefrau das erste Kind in sich trug. Der geliebte Bruder ist von einem Tag auf den anderen nur Halbbruder. Und was ist mit dem echten Bruder? Legt sie nicht auch die Axt an die Famile der Zieheltern, wenn sie die neue Wahrheit offenbart? I Wie sähe der Handwerker William seinen plötzlichen Aufstieg in die Klasse der Adeligen? Ist das überhaupt wahr, was Anna beichtet?

Ich bemühe mich natürlich, bei aller emotionalität des Themas, nicht vergessen zu lassen, dass ich gerne Thriller schreibe. Spannung – oder wie meine Frau sagt – „Mord und Totschlag“ kommen ausgewogen nicht zu kurz …

Dauert aber noch. Ich habe den ersten Entwurf geschrieben, es sind 280 Seiten. Ich feile noch ein wenig, und dann wird es dem Verlag gezeigt. Und wenn der Verlag es nicht nimmt, suche ich mir eine Agentur und /oder einen anderen Verlag.

Ein Titelbild habe ich mir schon ausgedacht …

Herzlich euer

Anton

Zehn Jahre Autor!

Liebe Freundinnen und Freunde,

in diesen Wochen jährt sich der Tag zum 10. Mal, an dem ich beschloss, mit dem Schreiben anzufangen.
Es war nicht lange nach Abgabe der Masterarbeit in Geschichte, dass ich 2014 etwas Neues suchte, um mich neben Joggen, Gitarre, Spanisch lernen, Frau, Kinder und Enkeln mit etwas Sinnvollem zu beschäftigen. Meine bessere Hälfte riet zum Schreiben und ich versuchte es. Zunächst mit Kurzgeschichten, die ich (später) in der Leselupe veröffentlichte,und dann warf ich mich in mein erstes Projekt, das zu meinem Thriller „Gegen die Gier“ wurde und 2016 erschien. Dass es so lange dauerte, hat auch seinen Grund darin, dass ich vergeblich versuchte, eine Agentur zu finden. Ich habe hier im Blog damals darüber berichtet. So wurde es der BoD-Verlag, der Bücher erst druckt, wenn sie bestellt sind. Das bedeutet wenig bis keine Sichtbarkeit im Buchhandel, beim Buchhändler um die Ecke. Gegen die Gier ist en Wirtschaftsthriller um den skurilen Dr. Gottfried Leibner, der die Welt retten will. Für einen selfpublisher durchaus erfolgreich. BoD-Autoren (davon gibt es ca. 80.000) haben im Schnitt einen Absatz von 35 Büchern, habe ich gelesen. Da war ich mit ein paar hundert schon ganz gut. Mit meinem Familiendrama „Unheilbruder“ ging es 2018 weiter, ebenso erfolgreich wie der Erstling. Aus einigen Lesungen und Vorstellungen in einem Literaturcafé resultierte 2019 das Kurzgeschichtenbändchen „Schön kurz. Skurrile Geschichten“. Die erste von 15 Kurzgeschichten dort ist die erste, die ich überhaupt geschrieben habe: „Der nackte Mann mit der Farbdose“, in einer knappen halben Stunde in einem Schaffensüberschwall entstanden (auf leselupe.de nachzulesen, nach Autor „fah“ suchen).
2022 folgte (wegen des Themas „Literaturagentur“ erst so spät) der Nachfolger von „Gegen die Gier“, der Medizinthriller „Kopfsturm“, wieder mit Dr. G. Leibner, diesmal mit einem Verlagsvertrag, der eine wilde Vorgeschichte hat (siehe im Blog). Und da ich währen der langen Wartezeiten nach den Kurzgeschichten meinen ersten historischen Roman geschrieben hatte (bin ja auch Historiker und wollte das von Anfang an), ergatterte ich damit einen weiteren Verlagsvertrag (mit 73!) beim renommierten Gmeiner-Verlag. „Der Alchemist von Venedig“ erschien 2023 und wurde knapp unter 2000x verkauft. Man sieht, was die Reichweite eines gestandenen Verlags ausmacht, soviel Bücher habe ich von allen davor insgesamt nicht verkauft. Aber zum Glück muss ich von meinen Büchern nicht leben. deshalb mach ich auch weiter, nachdem Gmeiner mir mitteilte, dass der Verkauf vom Alchemisten unter der Erwartung lag (sehr schade). Ich habe drüber im Blog geschrieben. Ich habe zwar eine Absage mit Schleifchen bezogen auf eine Fortsetzung, aber es bleibt eine Absage. „Der Größenwahn des Dogen“ kommt deshalb wieder bei BoD heraus. Mit der Empfehlung eines Flops des Vorgängerromans nimmt mich keine Agentur und kein Verlag, deshalb dieser Schritt. Aber – aber ich habe auch den Nachfolger des Kopfsturm schon geschrieben (Ein Tropfen Angst). Dort ein ähnliches Bild wie beim Alchemisten, der (kleinere) Verlag nimmt leider keine neuen Projekte an. Also auch BoD. Doch steht das Lektorat und ein letzter Gesamtcheck noch aus. Ich gehe davon aus, dass es dieses, spätestens Anfang nächstes Jahres soweit sein wird.
Tja, und natürlich nehme ich mir die Kritik von Gmeiner „ein wunderschöner Roman, aber leider nicht massentauglich“ zu Herzen. So schreibe ich derzeit an einem weiteren historischen Roman, der das vermeiden soll: Meine Protagonistin ist erstmals eine Frau, eine junge Adelige 1870 in England, sie stürzt ungewollt in ein moralisches Dilemma und wehrt sich gegen die frauenfeindlichen Umstände der damaligen Zeit“. Historische Roman sind eine 4%-Nische der Belletristik, werden hauptsächlich von Frauen gelesen und die wollen eine Protagonistin wie s.o. . Ich glaube, ich werde den Geschmack der Leserschaft besser treffen. Aber, und das ist mir besonders wichtig, ich will ihn nicht in jedem Fall treffen, die Handschrift eines Thriller-Autors muss immer noch zu erkennen sein, wie bei meinen ersten historischen Romanan um den venezianischen Baumeister Fabrizio Mansani.
Ich habe also bisher 6 Bücher/Romane geschrieben, ein fertiges in petto, eine weiteres fertiges bei einem Testleser (Politthriller) und mein Ziel waren einmal 10 Bücher/Romane. Das könnte also schnell gehen. Da meine statistische Lebenserwartung (bin jetzt 75) aber 12,5 Jahre beträgt, werde ich die Zahl erhöhen müssen, wenn ich gesund bleibe, wovon ich natürlich ausgehe. Ich überschreite mein Hochzeitsgewicht von vor 50 Jahren nur um 2kg, rauche seit 47 Jahren nicht mehr, treibe viel Sport und halte meinen Genussmittelkonsum in Grenzen. Also, warum sollen es nicht 15 Bücher/Romane werden? Außerdem will ich noch eine Autobiographie für meine Kinder und Enkel schreiben.
Natürlich hoffe ich auch, dass ihr mir die Treue haltet u d euch mein Geschreibsel Freude macht.

Übrigens: 10 Jahre, weil man Autor ist, wenn man schreibt. Als Schriftsteller(mindesten eine Veröffentlichung) wären es nur 8.

Herzlich
euer Anton Dellinger

P.S. Mein Jubiläumsvideo auf UTube

… soeben erschienen !

Hallo, Freundinnen und Freunde,

der „Größenwahn des Dogen“ ist erschienen. Taschenbuch mit 312 Seiten oder eBook in allen Formaten im Handel.

Es geht wieder um Fabrizo Mansani, den Baumeister aus Venedig, den man mittlerweile in Anlehnung an den berühmten Baumeister Palladio aus dem 15. Jh als „2. Palladio“ bezeichnet, was er bescheiden ablehnt. Er soll anno 1702 für den Dogen Borioso (borioso ital. aufgeblasen, hochmütig) die zweite Brücke über den Canal Grande, pompös und für die Ewigkeit (bello, bono, perpetuo) bauen und ihn damit unsterblich machen und reicher als zuvor.

Im Zuge des Baus kommt es zu einem Spionagefall, in den Fabrizio eher zufällig verwickelt wird und daraus wird ein Strudel aus Gewalt, Gier und abgefeimter Intrige, der den Baumeister und seine Familie aufs Heftigste bedroht. Fabrizios Bruder Marcello, den er im ersten Band vor dem Tode durch Ertränken retten konnte, hilft als neugebackener Senator nach Kräften, wie auch der Gelehrte Leibniz, der mit seinem Fürsten aus Braunschweig in Venedig zu Besuch ist und auch selbst in Gefahr gerät. Eine spannender Plot mit Gefühl, denn wir sehen u.a. auch, dass es schon soziale Schieflagen im reichen Venedig gab, die Marcellos Ehefrau Lucia, die Tochter eines ehemaligen Dogen, bekämpft. Salvatore, Sohn von Mireia und Fabrizio, muss im Verlauf des Geschehens am meisten leiden. Man erlebt darüber hinaus die Atmosphäre bei der Hochzeit des Dogen mit dem Meer (aus anderer Perspektive als im 1. Band „Der Alchemist von Venedig“), im Casino, bei einer Regatta, einer Opernaufführung und einiges mehr … aber lest am Besten selbst.

Ich habe 26 Quellen bemüht, um das historische Setting so wirklichkeitsnah wie möglich zu gestalten und die Figuren darin agieren zu lassen. Übrigens: Wer in einer Quelle einmal hinter die Kulissen von Venedig schauen will, anschaulich und unterhaltsam erzählt, dem empfehle ich: Ackroydt, Peter (2012), Venedig – Die Biographie , Random House Verlag , aus dem Englischen, oder in einer Neuauflage  „Venedig: Biographie einer einzigartigen Stadt“ (2022) Pantheon Verlag. Man erfährt sehr viel Hintergründiges über die Geschichte dieser faszinierenden Stadt.

Jetzt habe ich genug erzählt.

Lest selbst, teilt bitte diesen Post und schreibt Rezensionen.

Danke im Voraus.

Herzlich

euer Anton

Ein wahrer Meister!

Liebe Freundinnen und Freunde,
Dirk Schümer! Ein Meister seines Fachs!
Eben habe ich gerade einen tollen, nein großartigen, historischen Roman fertig gelesen „Die Schwarze Rose“ von Dirk Schümer, 604 Seiten Spannung und Beschreibung der Zeit im 14. Jh, als der Papst in Avignon residierte. Der berühmte deutsche Prediger Eckhardt von Hochheim wird in Begleitung des jungen Dominkanernovizen Wittekind Zeuge eines blutigen Mordes, der erst der Anfang einer gefährlichen Reise ist.
Ein Rezensent schreibt: „Ein histrischer Roman, eine Liebesgeschichte, ein Actionroman mit Tarantino-haften Splatterszenen, aber auch ein Finanzthriller – ein Roman wie ein Film noir, ein echtes Vergnügen.“ Ich kann dem nur voll zustimmen. auch weil Schümer zahllose historische Persönlichkeiten in die Geschichte einwebt, wie u.a. den Theologen und Philosophen Eckhardt von Hochheim, den Philosophen Wiliam of Occam (Occams Rasiermesser), den Papst Joan XXll., den Inquisitor Bernard Gui und den fiktiven William von Baskerville, den wir aus Umberto Ecos „Der Name der Rose“ kennen. Die damalige Zeit, Ihr Denken und Handeln wird geradezu beängstigend anschaulich geschildert in teilweise deftiger, schnörkelloser Sprache – recht kirchenkritisch und formal anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil Schümer auf jegliche Anführungszeichen zur Kenntlichmachung von wörticher Rede verzichtet.
Im Epilog wird berichtet, dass der Roman auf einem alten Handschrift fußt, in deren Besitz die der Autor/Übersetzer zeitweise auf mysteriöse Weise gekommen war. Ob das Wahrheit oder Fiktion ist, konnte ich nicht klären – das Internet half wenig. Ich denke, es ist Fiktion, aber eben sehr gut gemacht, gibt dem Roman die Aura einer Tatsachenbeschreibung. In jedem Fall große Kunst. Chapeau!
Ich bin begeistert, das merkt ihr vielleicht, und kann den Roman nur jedem/jeder empfehlen, der/die historische Roman mag.

Herzlich
euer Anton

Aufstehen, Krönchen richten und weiter …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

es ist seit dem letzten Post eine Weile vergangen. Der Grund ist schnell berichtet: Der Nachfolger von der „Alchemist von Venedig“ wird nicht wie gehofft im Gmeiner Verlag erscheinen. Der wirtschaftliche Erfolg ist ausgeblieben, d.h. die Erwartungen des VErlages wurden nicht erfüllt. Der Roman hat sich gut, aber leider nicht gut genug verkauft (unter 2000 Exemplare). Man hat mir seitens des Verlags versichert, dass mein Roman außergewöhnlich gut sei, aber eben nicht massentauglich. Historische Romane, die sich verkaufen, haben üblicherweise eine weibliche Protagonistin, die sich erfolgreich gegen widrige Umstände ihrer Zeit wehrt. Das kommt an. Nun, das trifft auf meinen Roman um Baumeister Mansani alles nicht zu. Es habe aber Freude gemacht, mal einen solchen Roman zu lektorieren und man habe gehofft, dass er ein Erfolg werde. Aber, das sei noch angemerkt, historische Romane bilden nur eine Nische (4%) der Belletristik und haben überwiegend weibliche Leser. Tja, ein Verlag ist eben ein Wirtschaftsunternehmen und kein Wohlfahrtsverein.

Was also tun? Versuchen, für den fertigen Nachfolger einen anderen Verlag oder eine Agentur zu finden? Verbietet sich von selbst mit der Empfehlung eines Flops bei einem Verlag wie Gmeiner. Also aufstehen, Krönchen richten und weitermachen, will heißen: ich bringe ich ihn selbst (bei BoD) heraus., wie auch schon andere Romane von mir. Der Prozess ist schon ziemlich weit gediehen (Das Foto zeigt das geplante Titelbild). Worum geht es? Es geht um die zweite Geschichte um den Baumeister Mansani, seine Frau Mirela und seinen Bruder Marcello . Hier der Klappentext:

„Anno 1702, Venedig. Der Baumeister Fabrizio Mansani soll endlich die zweite Brücke über den Canal Grande bauen – bello, bono, perpetuo – für die Ewigkeit. Der Doge will sich damit unsterblich machen. Mansani fühlt sich geehrt, doch er ahnt nicht, welch Strudel aus Spionage, Gier, Gewalt und abgefeimter Intrige ihn und seine Familie urplötzlich zu verschlingen droht.“

Und ihr, ihr könnt mir helfen, das Unmögliche zu schaffen, nämlich einen größeren Teil der knapp 2000 Leserinnen und Leser des Alchemisten mit meinen begrenzten Möglichkeiten zu erreichen. Also teilt die Info oder noch besser, wartet damit, bis der Roman im Handel ist, das wird nicht mehr lange dauern.

Dank dafür im Voraus.

Herzlich euer Anton

STOP! Raubkopierer!

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich hätte nicht gedacht, dass es mich trifft. Eben habe ich per Zufall herausgefunden, dass man zwei meiner Romane kostenlos als eBook im Internet herunterladen kann. Einfache Eingabe von „Titel“ kostenlos lesen funktioniert nicht. Ich habe ein bisschen in Google rumgespielt und dann war da plötzlich so ein Angebotslink. Ich habe mal raufgedrückt, und dann öffnet sich ein etwas dubioses Angebot, diverse Bücher downloaden zu können. Das habe ich nicht weiter probiert, weil ich denen keine Daten liefern wollte. Aber es waren Kommentare von zufriedenen Lesern beigefügt.

Meine älteste Tochter hat diverse erfolgreiche Fotobücher veröffentlicht, die mittlerweile in China – ohne jede Lizenz – erschienen sind und dort für Pfennigbeträge verkauft werden. Die Bilder dort teilweise noch mit deutschen Beschriftungen.

Aber Romane von einem weniger bekannten Autor? Meine eBooks sind DRM-geschützt, aber der DRM-Schutz lässt sich knacken; dafür gibt es Software im Internet. Wie ich jetzt weiß, dient der kostenlose download als Köder, um ein unseriöses Dauerabo zu verkaufen. Bei mir ist es denen nicht gelungen, weil es mir bekannt vorkam Ich hatte es früher einmal mit einem historischen Text versucht, der nicht mehr zu bekommen war. Es war anstrengend, dieses Abo zu verhindern, was mir aber gelungen ist.

Es ist größte Vorsicht geboten!

Also, wer meine Romane lesen oder verschenken möchte – es gibt jede Menge legale Wege 🙂

Euch eine gute Zeit

Herzlich euer Anton

AutorInnenPlausch

Liebe Freundinnen und Freunde,

für die neueste Ausgabe von NEXT (das hiesige Regionalmagazin) hat der Autor Dieter Aurass in der Reihe „AutorInnenPlausch“ einen Podcast mit mir aufgenommen. Den lege ich euch ans Herz, falls ihr erfahren wollt, wie ich so ticke/schreibe.

Unter

https://kiosk.magazin-next.de/magazin-next-03-2024-88-160/68637431

könnt ihr das Magazin 03/2024 als ePaper herunterladen. Dort findet ihr auf den Seiten 14 und 15 eine gedruckte Kurzfassung des Gesprächs und einen QR-Code (s.u.), um den Podcast auf Spotify, Anchor Apple Podcasts, Google Podcasts, Radio Public und RSS Kopieren anzuhören. Dauert 52 Minuten, also nehmt euch bitte einen Kaffee oder Tee dazu. Statt des QR-Codes könnt ihr auch diesen Link (für Apple) eingeben:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/next-autorinnen-plausch/id1544078518?i=1000647644812

Es wird euch gefallen. Ich bin sicher.

Herzlich

euer Anton

Auf ein Neues …

Steckbrief

Autor (Thriller u.a.), Informatiker und Historiker, IT-Manager. Vier erw. Kinder.

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Auf ein Neues …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

das neue Jahr ist knapp drei Wochen alt, und es gibt viel zu tun für einen Autor. Ich sitze an der Fortsetzung des Alchemisten, über die der Verlag noch nicht entschieden hat (mehr s.u.). Daneben bereite ich vor, für zwei meiner fertigen Thriller eine Agentur oder einen Verlag zu finden – den Nachfolger des „Kopfsturm“ und einen Politthriler , der im Jahre 2049 spielt und „ZweiNullVierNeun“ heißen soll. Der wird zudem gerade von jemand testgelesen, der auch als Einziger den Alchemisten probegelesen hat, mit positivem Ergebnis.

Und auch wenn ein Manuskript fertig ist, handelt es sich unabhängig von einem Lektorat immer um eine Zwischenfassung. Ich schaue immer wieder nach ein paar Wochen in den Text und entdecke neben Fehlern auch bessere Formulierungen, bessere Wendungen usw. Interessant ist, dass – und das muss wohl so sein – mir mein Text immer besser gefällt und ich gleichzeitig zweifle, ob er wirklich gut ist. Sinngemäße Aussage von Daniel Kehlmann: „Der Zweifel hört nie auf“. Dem kann ich nur zustimmen, gerade wenn ich an den „Größenwahn des Dogen“, meinen zweiten historischen Roman denke.

Tja, und der Kopf lässt sich nicht abstellen. Ideen für Plots habe ich mehrere in der Schublade, sitze auch an deren Schreibplanung. Ich arbeite mit der Schneeflockenmethode, die nach der Methode der Verfeinerung arbeitet – ähnlich wie bei einer Schneeflocke, die sich vom Mittelpunkt immer feiner verästelt . Ausgehend von einerm kurzen Satz (Pitch) entwickelt man einen Absatz, aus dem pro Satz ein neuer Absatz wird, macht eine Seite insgesamt. Dann entwirft man seine Hauptfiguren und schreibt (wieder jeweils eine Seite) die Geschichte aus Figurensicht. Dann hat man im Grund die Haupstränge der Handlung und plant danach grob die Szenen der Gesamtgeschichte. Bei Google finden sich genauere Erklärungen. Das Ergebnis ist ein Schreibplan oder Schreibgerüst, den/das ich dann als Ausgang für das eigentlich Schreiben nehme. Ich weiß damit, wie die Gechichte ausgeht bzw. ausgehen soll, weil beim eigentlichen Entwickeln des Textes Änderungen normal und unausweichlich sind. Die Figuren entwickeln oft ein Eigenleben und man schreibt ihnen „nach dem Maul“ wie ich immer sage. Ein ziemlich spannender Prozess.

An solchen Schneeflocken sitze ich derzeit neben dem oben Erwähnten, und es macht mir Freude.

Ich hoffe, Ihr seid (auch) gut ins neue Jahr gestartet und könnt etwas tun, das euch Spaß macht und nicht nur die Miete zahlt.

Bei dem und dem sonstigen Drumherum wünsche ich euch Erfolg und Zufriedenheit, und bleibt gesund

Herzlich

euer Anton

Nichts ist besser als …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

nichts ist besser als ein Geschenk, das a) von Herzen kommt und b) zum Beschenkten passt.

Das macht es so schwierig, die richtigen Geschenke zu finden. Deshalb werden am meisten Gutscheine und Geld verschenkt; und dann kommen schon die Bücher. Denn da hat man eine Riesenauswahl und findet letztlich immer etwas, das passen könnte und hoffentlich Freude bereitet.

Deshalb erlaube ich mir, noch einmal – gerade jetzt zur Weihnachtszeit – an meine kleine Werke-Auswahl zu erinnern:

drei spannende Thriller, ein (auch spannender) historischer Roman und ein Bändchen mit skurrilen Geschichten.

Da müsste doch etwas zu finden sein, mit dem man jemand auch noch kurzfristig Lesefreude bereiten kann.

Zudem der historische Roman als eBook gerade im Preis runtergesetzt ist.

Dann wünsche ich wenig Entscheidungsdruck und eine gute Wahl und …

natürlich schreiben auch andere gute Bücher …

In dem Sinne herzlich

euer Anton