Hallo, Freundinnen und Freunde,
da der 3. Band der Backlynn-Sag a mot dem Arbeitstitel im Grunde fertig ist, steht das alte Probelm an. Agenturen anschreiben oder gleich Verlage anschreiben? Dabei kam mir eine Idee. Auch wenn ich die ersten Bände „Meine vertauschten Brüder“ und „Schatten ünber Backlynn“ schon bei BoD im Selfpublishing veröffentllicht habe, hindert mich doch nichts zu versuche, mit dem 3. Band zusammen daraus ein Gesamtwerk zu machen. Zum einen sind die Bände 1,2,und 3 mit jewiels knapp 250 Seiten am unteren Ende vom Umfang historischer Romane, zum andern bilden sie ja ein geschlossenes Ganzes, was im Markt der historischenn Roman wohl gern gesehen wird (so sagt es das Internet). Eine Backlynn Saga in einem Band hätte dann so 750-800 Seiten, ein Wälzer a à la Follet. Das könnte atttraktiver sein, als nur ein einzelner neuer Band.
Nun mögen Agenturen und Verlage selten Bücher, die schon im Markt sind – aber mit meiner (leider) geringen Reichweite kömnnte man argumentieren, dass die Gesamtgeschichte im Kern noch unverbraucht ist. Ich habe alle Rechte an dem Werk, die Distributionsverzträge lassen sich kurzfristig kündigen. Es könnte als interessant werden für eine Agentur oder einen Verlag, wenn sie sich für die gesamte Geschichte begeistern könnten. Das weiß ich natürlich nicht. Doch frei nach Brecht: Wer es nicht versucht, hat schon verloren.
Also sitze ich jetzt und bastele die Anschreiben und Unterlagen für 33 Literaturagenturen, die ich gefunden habe, die sich für meine Romane interessieren könnten. Da ich zuletzt immer Verlage angeschrieben habe, stelle ich erstaunt fest, dass sich seit 2023 eine ganze Reihe von Agenturneugründungen gibt. Vielleicht ist da ja eine dabei, die noch nicht so viele Autoren vertritt, dass er sich über einen neuen freut oder über so ein Experiment mit einem Relaunch-Projekt. Wir werden sehen.
Alle, die per Mail zu verschicken sind, habe ich auf den Weg gebracht. Zwei Agenturen wollen ganz altmodisch eine Bewerbung per Post. Mach ich auch noch.
Nun heißt es dann 3 Monate warten , ob sich etwas ergibt. Spätestens nach drei Monaten ohne Reaktion kann man davon ausgehen, dass die Agentur kein Interesse hat. Das wird vermutlich in der Mehrzahl der Fall sein, aber man weiß ja nie …
Und was mache ich jetzt? Kein Problem, es schlummern noch ein paar Ideen in den Schubladen, zum Teil schon geplottet: 3. Band um den Baumeister Mansani in Venedig, 4. Band Backlynn Saga, Regionalkrimi u.a.m. Und eine Autobiografie will ich auch noch schreiben für die Kindern und Enkel. Es gibt viel zu tun …
Euch eine gute Zeit im kalten Januar und ein zufriedenes neues Jahr
Herzlich
Euer Anton
