Der „Kopfsturm“ lebt!

Hallo, Freundinnen und Freunde, im Moment taucht bei Amazon der Kopfsturm zweimal auf. Einmal die bisherige Version des Südwestbuch-Verlags und dann die mit dem Titelbild von oben. Die bisherige Version ist aber nicht mehr lieferbar.

Ansosnten ist der Inhalt der neuen Fassung (2. Auflage), (bisher nur als eBook) identisich mit der bisher vertriebenen Version. Die neue print-Version kommt demnächst. Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, ich habe noch ein paar Exemplare des Südwestbuch-Verlags, die ich für 10€ + Porto gern verkaufe. einfach eine mail an mich.

Worum geht es beim Kopfsturm?

Gottfrieds Vater kämpft auf der Intensivstation um sein Leben. Er stirbt. Im Totenschein steht „Epilepsie“. Aber dafür gab es nie Anzeichen. Ein MRT soll dies klären, doch dann verschwindet der Kopf. Der Sohn findet im Nachlass seines Vaters als letzten Termin „Trauerdinner“ und diese Zeitungsanzeige: „Sie sind ein Paar aus Mann und Frau? Verdienen Sie einhundert Euro, während Sie bei mir gut essen. Tragen sie dabei Gesichtsmasken mit den Fotos meiner beiden verstorbenen Geschwister und lauschen Sie schweigend indischer Trauermusik.“  War der Vater mit seiner neuen Freundin dort? Gibt es einen Zusammenhang mit seinem Tod? Sohn Gottfried will das herausfinden und ahnt nicht, welcher Strudel aus Wahn, Gier und Schuld ihn bald zu verschlingen droht.

Viel Spaß beim Lesen

Herzlich euer

Anton

Acht Jahre … und noch nicht fertig 👩‍🦲

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem neuen Jahr stellen sich neue Aufgaben … und alte. Unsicher, womit ich weitermache nach Tagen der Erholung (mit zuviel Plätzchen!), habe ich ein altes Projekt hervorgekramt, über das ich auch schon hier berichtet habe. „ZweiNullVierNeun – die Bewegung“, ein Politthriller, den ich im Jahre 2016 konzipiert hatte. Damals hieß er noch „Turmspringer“. Vor dem Hintergrund eines dystopischen Deutschlands im Jahr 2049 zeigt der Roman, wie tiefgehende Freundschaft durch Vorurteile und Missverständnisse zerstört werden kann. „Turmspringer“ war der erste Arbeitstitel, weil die beiden Helden des Romans ein Kindheitsgelübde verbindet. Der Christ (Daniel), und der Alevit (Lunis) wollen Blutsbrüderschaft schließen (angeregt duch Karl Mays Winnetou), doch die Eltern verbieten das Ritzen mit Messer rigoros. Da beschließen sie zu schwören, Hand in Hand von einem Turm zu springen, wenn Gott/Allah sie dazu aufforderte, um die Welt zu retten. Ich habe mich mit Muslimen über diese Bild unterhalten, sie fanden es gut. Wie gesagt 2016. Seitdem habe ich mehrer Fassungen des Romans erstellt und überarbeitet. Von anfangs fast 600 Seiten, sind es jetzt (je nach Schriftgröße) um die 350. Und ich bin immer noch nicht zufrieden. Die letzte Überarbeitung stammt von 2022, jetzt habe ich sie noch einmal ganz gelesen und stelle fest, dass ich an der Substanz nichts ändern muss, aber an der Form des Einstiegs in den Plot. Ich habe, so sagt meine Frau dazu, den Roman hoch geworfen und neu angefangen, den Anfang zu schreiben. Mein Fehler bisher war, dass ich einfach zu viel glaubte, an Informationen unterbringen zu müssen, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Dabei hatte ich schon unter dieser Prämisse überarbeitet, glaubte also, vieles richtig gemacht zu haben. Ein Irrtum.

Ein Weg, sich das Geschriebene näher zu bringen, also das selbst verfasste, ist, es laut und langsam zu lesen. Hatte ich auch schon als Empfehlung zur Fehlerkorrektur gehört und auch praktiziert. Bei einem Text, den man jahrelang nicht gesehen hat, scheint es besonders hilfreich uzu sein.

Insoweit habe ich jetzt, meinen Nachfolger von „Meine vertauschten Brüder“ halb fertig zur Seite gelegt – da hänge ich etwas im Plot – und schraube an „ZweiNullVierNeun“ bis zu einem höheren Grad der Zufriedenheit. Meine Ideen für ein Titelbild gehen auch wieder zu den Ursprüngen zurück (s. Foto). Mal sehen, wie lange es noch dauert … Hoffentlich nicht zu lange, dann wird vielleich „ZweiNullFünfNeune“ draus.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und weiter eine gute Zeit.

Herzlich

euer Anton