Was heißt es, wenn der Verlag dem Autor die Urheberrechte an seinem Roman zurückgibt?

Es heißt, dass sich der Roman nicht mehr oder nicht gut genug verkauft. Spricht aber auch für die Misere der Buchbranche und für den Niedergang kleiner Verlage. Bestände von Kleinverlagen, die wenig Umsatz haben, werden mittlerweile von den Großhändlern aus dem Programm geworfen. Aber auch in ihrer zu geringen Reichweite in der Werbung dürfte ein Grund liegen. 

Ist mir gerade mit meinem „Kopfsturm“ passiert. Zum 31.12.2024 nimmt der Südwestbuchverlag den Roman aus dem Programm und gibt mir die Urheberrechte zurück. Das waren also kurze 70 Jahre, so lange gilt ein solcher Vertrag üblicherweise. Schade, sehr schade. Was heißt das?  Überlegen, ob man den Roman selbst wieder im  Selfpublishing  herausbringt. Ich werde es tun, schon weil mir mein Titelbild besser gefällt als das, was der Verlag wollte (s. Foto). Und natürlich auch, weil der Roman das Ergebnis von ca. 1000 Std Arbeit ist, die sich nicht in Luft auflösen, weil sie wirtschaftlich nicht ankommt. „Gegen die Gier“ hat und behält somit eine Fortsetzung auch über den Jahreswechsel hinaus.

Restexemplare werden übrigens noch vom Südwestbuch-Verlag angeboten. 

Und auch bei mir. Auf der 1. Koblenzer Buchmesse am 27.10.24 und am 25./25.01.25 bei der Buchmesse Mittelrhein in Sayn werde ich vertreten sein.

Aber erst einmal einen schönen Herbst euch allen.

Euer Anton

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Autor:

Der Autor hat bisher zwei Verlagsverträge, einen für den Thriller "Kopfsturm" (2022 im Südwestbuch-Verlag), einen für einen historischen Roman, der im Juli 2023 im Gmeiner-Verlag erschienen ist: "Der Alchemist von Venedig". Läuft …