Wer ist wer und wie und warum?

Hallo, Freundinnen und Freunde,

ich hatte versprochen, euch am Enstehen eines Romans teilhaben zu lassen. Heute zeige ich, wie man komplexe Figurenbeziehungen visualisiert:

Es geht um meinen Politthriller „ZweiNullVierNeun – Die Bewegung“, der lange geruht hat und jetzt an die Leserschaftsftront gebracht werden soll. Jede Figur ist durch ein Oval repräsentiert. Zwischen den Figuren gibt es Linien, die Beziehungen darstellen. Der Totenkopf zwischen Daniel und Lounis, den Hauptfiguren, kennzeichnet „Todfeindschaft“, das Herz zwischen Lena und Lounis steht für „Liebe“, so wie auch zwischen Harry und Pedro, was auch zeigt, dass beide schwul sind. Händedrucksymbol steht für „Freundschaft“; gekreuzte Schwerter bedeuten „Konkurrenz“ in irgendeiner Weise. Das Polizeilicht zwischen Harry und Lounis bedeutet „Überwachung“ (Harry ist Innenminister); Der Rettungsring zwischen Bernd und Lounis erzählt, dass Bernd den elfjährigen Lounis aus dem Mittelmeer gerettet hat. Für Geschäftsbeziehungen und für Religion gab es in dem Baukasten für die Figurenskizze kein Symbol, deshalb ausgeschrieben. „Stein“ ist Mitarbeiter beim Innenminister, Lavalle Parteivorsitzender. Die großen Kästen „Regierung“ und „Bewegung der Armen und Rechtlosen in Deutschland (BARD)“ zeigen die Gegensätze von Staat und Bewegung. Der Hauptkonflikt zwischen den ehemaligen Blutsbrüdern Lounis und Daniel findet innerhalb der BARD-Bewegung statt.

So eine Skizze dient dazu, nie den Überblick beim Schreiben zu verlieren. Man erstellt sie ganz am Anfang, aber wenn der Plot im Großen und Gamzen klar ist. Man weiß also, welche Geschichte wie stattfinden soll. Diese Skizze stammt in der ersten Fassung aus dem Jahre 2016, wie ich eben anhand der Dateiinformation festgestellt habe. Eine Figur heißt „Einäugiger“, die ist gerade im Lauf der Überarbeitung weggefallen. Sie stand zwar für einen interessanten Nebenschauplatz, aber er hätte – denke ich heute – mehr verwirrt als zur Geschichte beigetragen. So ein Romanentwurf lebt eben.

Wie ich schon schrieb, da kommt ein richtig spannender Thriller auf euch zu, der einer Welt spielt, die wir hoffentlich so nichjt erleben werden

Euch eine gute Zeit.

Herzlich euer Anton

Die drei nächsten …

Hallo, Freundinnen und Freunde,

heute gebe ich euch einen Zwischenstand über meine Arbeit mit den drei nächsten zur Veröffentlichung anstehenden Romanen. Das Foto zeigt Probedrucke, wie man sie nur für sich – quasi ohne Öffentlichkeit – erstellen lassen kann. Das mache ich auch, weil es ein anderes Gefühl ist, ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten als die digitale Version. Nachdem ich zwei historische Romane über Venedig geschrieben hatte, habe ich einen ganz alten Plot von 2019 (Schattenbrüder) hervorgeholt und daraus „Meine vertauschten Brüder“ gemacht. Gmeiner hat ihn abgelehnt, weil er nicht in das Regionalkonzept passt. Das kann ich sogar nachvollziehen, nur zwei der knapp 300 historischen Romane im Programm spielen in England. OK, das ist so. Abgehakt. Also habe ich jetzt bei 15 Verlagen, die (auch) historische Romane herausgeben, das Manuskript meiner vertauschen Brüder eingereicht. Das bedeutet Warten auf Reaktion oder nach 3-6 Monaten ohne als „erledigt“ betrachten. Jeder Verlag – ich hatte das schon geschrieben – hat seine eigenen Anforderungen. Glaubt mir, das war richtig Arbeit. Aber ich hoffe, sie zahlt sich aus. Und nun, was macht man in der Wartezeit?

Ich habe noch zwei weitere fertige Manuskripte probegedruckt im Schrank stehen (s. Foto). EInes davon, „ZweiNullVierNeun!, Die Bewegung“ einen Politthriller, der im Jahre 2049 spielt, habe ich schon 2015 das erste Mal geplottet. Der Druck ist von 2020. Ich hatte ihn irgendwann einem bekannten Buchhändler zum Lesen gegeben. Der kam lang nicht dazu, aber gab ihn mir vorige Woche begeistert zurück. Als er angefangen hatte, konnte er ihn nicht mehr aus der Hand geben (440 Seiten). Das Manuskript werde ich jetzt als nächstes noch einmal durcharbeiten, mit den Augen und der Erfahrung von heute. Und dann versuche ich, einen Verlag zu finden. Bei der Suche nach den Verlagen für die vertauschten Brüder bin ich auch auf zwei Verlage gestoßen, für die „ZweiNullVierNeun!“ interessant sein könnte. Klappentext „Der Kampf einer Bewegung gegen schreiendes Unrecht im dystopischen Deutschland von 2049 droht am verbohrten Hass eines ehemaligen Freundes auf den Anführer zu scheitern.“

Und dann ist da noch der Nachfolger des „Kopfsturm“, „Ein Tropfen Angst“, der seit 2021 probegedruckt vor sich hin wartet. Er hat wieder ein Umweltthema, damit konnte Gmeiner leider nichts anfangen, und der Verlag des Kopfsturm wollte keine neuen Projekte. Also lag das Projekt, weil ich endlich meinen historischen Roman schreiben wollte. Was ja auch geschah (Der Alchemist von Venedig). Der „Tropfen Angst“ kommt also nach „ZweiNullVierNeun!“. Muss auch noch einmal gelesen und angepasst werden, spielt momentan 2027.

Und dann kann natürlich noch passieren, dass mir plötzlich etwas Grandioses einfällt, das mir wichtiger oder attraktiver erscheint als das Obige.

Glaubt mir, die Arbeit geht mir nicht aus.

Dass euch allen auch a) die Arbeit nicht ausgeht und dass sie b) euch gefälllt.

Herzlich euer Anton